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05.05.2009

ÜBERBLICK/Unternehmen - 11.30 Uhr-Fassung

05.05.2009

adidas sieht Kosten der Restrukturierung bei rund 100 Mio EUR

Die umfassende Restrukturierung der adidas AG kostet den Sportartikelhersteller etwa 100 Mio EUR. Das sagte der Konzerns Finanzvorstand des DAX-Konzerns, Robin Stalker, am Dienstag während einer Telefonkonferenz anlässlich der Veröffentlichung der Erstquartalszahlen. Den Kosten sollen nach Aussage des Managers Einsparungen von 100 Mio EUR gegenüber stehen.

Bayer beginnt Zulassungsstudien für niedrigdosiertes Verhütungspflaster

Der Leverkusener Pharma- und Chemiekonzern Bayer kommt mit der Entwicklung seines neuartigen niedrigdosierten Verhütungspflasters für Frauen offenbar voran. Bayer Schering Pharma habe Phase-III-Studien zur klinischen Prüfung des Pflasters zur Empfängnisverhütung gestartet, teilte der Konzern mit. In zwei Studien mit etwa 3.300 Frauen soll nun die empfängnisverhütende Wirksamkeit des Pflasters geprüft werden.

Bundesregierung will bis 13. Mai Abstimmung mit EU zu Bad Banks

Die Bundesregierung will sich bis kommende Woche mit den europäischen Wettbewerbsbehörden auf ein Modell zur Gründung sogenannter Bad Banks verständigen. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) sagte am Rande des EU-Finanzministerrats in Brüssel, Deutschland hoffe, "mit der EU-Kommission eine Abstimmung zu bekommen, bevor wir am 13. Mai ins Kabinett gehen". Kommenden Mittwoch soll das Bundeskabinett über einen ersten Gesetzentwurf beraten, über den dann noch der Bundestag entscheiden muss.

HRE schreibt im 1. Quartal 382 Mio EUR Nachsteuerverlust

Die Hypo Real Estate Holding AG (HRE) hat im ersten Quartal einen Verlust nach Steuern von 382 (Vorjahresgewinn: 148) Mio EUR verzeichnet. Abschreibungen auf das strukturierte Kreditportfolio und eine nahezu versechsfachte Risikovorsorge belasteten den Immobilienfinanzierer schwer, der bereits massive Staatshilfe erhalten hat. Das erste Quartal habe in dem weiter schwierigen Marktumfeld eine große Herausforderung für den Konzern dargestellt, sagte Vorstandsvorsitzender Axel Wieandt bei Bekanntgabe der Zahlen.

Linde beurteilt Gesamtjahr zunehmend pessimistisch

Der Gase- und Anlagenbaukonzern Linde beurteilt die Geschäftsentwicklung für 2009 nach Umsatz- und Ergebnisrückgängen im ersten Quartal pessimistischer als bisher. Ein Umsatz- und Ergebnisrückgang werde auch im Gesamtjahr immer wahrscheinlicher, erklärte der Münchener Konzern. Linde plane angesichts der Unwägbarkeiten unverändert in Szenarien.

Beiersdorf: Werden gestärkt aus Wirtschaftskrise hervorgehen

Die Beiersdorf AG, Hamburg, will von der gegenwärtigen Wirtschaftskrise profitieren und gestärkt aus ihr hervorgehen. Möglich werde dies durch die Steigerung der Marktanteile in den beiden Sparten Consumer und tesa, sagte Vorstandsvorsitzender Thomas B. Quaas bei der Vorlage der Erstquartalszahlen. Bereits im abgelaufenen Quartal sei dies in einigen Bereichen erreicht worden.

Wirtschaftskrise belastet Heidelberger Druck 2008/09

Die Heidelberger Druckmaschinen AG ist im Geschäftsjahr 2008/09 (per 31. März) wegen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise tiefer in die Verlustzone geraten als erwartet. Zudem drückten den Konzern die Kosten für das laufende Stellenabbauprogramm. Der vorläufige Auftragseingang lag nach Angaben des Unternehmens vom Dienstag trotz hoher Nachfrage auf der Branchenmesse drupa im Frühjahr 2008 insgesamt bei 2,906 Mrd EUR und damit rund 20% unter dem Vorjahreswert von 3,649 Mrd EUR. Unter dem Strich schrieb der Konzern einen Jahresfehlbetrag von 249 Mio EUR. Im Jahr zuvor hatte Heidelberger Druckmaschinen noch einen Gewinn von 142 Mio EUR berichtet.

GEA im ersten Quartal mit Umsatz- und Ergebnisrückgang

Die GEA Group AG hat im ersten Quartal wegen der Konjunkturflaute wie erwartet Einbußen bei Umsatz und Ergebnis erlitten. Wie der Bochumer Maschinenbauer mitteilte, sanken die Erlöse in den ersten drei Monaten auf 1,055 (Vorjahr: 1,127) Mrd EUR. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei im Jahresvergleich um rund 29% auf 53,8 Mio EUR zurückgegangen. Von Dow Jones befragte Analysten hatten im Schnitt mit Erlösen von 1,049 Mrd EUR und einem EBIT von 60 Mio EUR gerechnet. Belastet wurde das Ergebnis auch von Restrukturierungskosten. Ohne Berücksichtigung dieser Aufwendungen lag das EBIT laut GEA im Quartal bei 56 Mio EUR.

Postbank erzielt im 1. Quartal dank Steuerbonus Gewinn

Die Deutsche Postbank AG hat im ersten Quartal wegen positiver Steuereffekte einen Nachsteuergewinn von 85 (Vj 118) Mio EUR erzielt. Der Konzerngewinn betrug 84 Mio EUR nach 117 Mio EUR im Vorjahresquartal. Das Ergebnis sei erneut von Sondereffekten geprägt, verglichen zu den beiden Vorquartalen hätten die Belastungen aus der Krise aber deutlich abgenommen, teilte das Institut bei der Vorlage der Quartalsbilanz mit. Positiv habe sich vor allem ein Sondereffekt aus der Auflösung latenter Steuern ausgewirkt.

Wirtschaftskrise erreicht nun auch Kranhersteller Demag Cranes

Die weltweite Wirtschaftskrise hat nun auch bei dem lange resistenten Kranbauer Demag Cranes deutliche Spuren hinterlassen. Unter dem Strich schrumpfte der Gewinn des Herstellers von Industriekranen, Krankomponenten und Hafentechnologie von Januar bis März bereinigt im Vergleich zum Vorjahr um mehr als die Hälfte auf 8 Mio EUR, wie das im Mittelwerteindex MDAX gelistete Düsseldorfer Unternehmen mitteilte. Eine Vorhersage für das laufende Jahr traute sich der Konzern weiter nicht zu.

Alstom im ersten Quartal mit Gewinnzuwachs von 30%

Der französische Energiekonzern Alstom SA hat im ersten Quartal den Nettogewinn um 30% auf 1,11 Mrd (0,85 Mrd) EUR gesteigert. Beim Umsatz verzeichnete das in Levallois-Perret ansässige Unternehmen ein Plus von 11% auf 18,74 Mrd (16,9 Mrd EUR). Bei den Aufträgen betrug der Zuwachs 5%. Das Unternehmen will eine Erhöhung der Dividende um 40% auf 1,12 EUR je Aktie vorschlagen.

WSJ: 10 von 19 US-Banken brauchen frisches Kapital

In den USA brauchen offenbar rund die Hälfte der von der Regierung derzeit in so genannten Stresstests untersuchten Finanzinstitute frisches Kapital. Bei rund 10 der 19 geprüften Banken sei eine entsprechende Anordnung zu erwarten, berichtet das "Wall Street Journal" (WSJ) unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen.

DJG/DJN/mkl

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