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14.09.2009

ÜBERBLICK/Unternehmen - 11.30 Uhr-Fassung

Deutsche Bank verhandelt nächste Woche mit Sal Oppenheim - Kreise

Die Deutsche Bank AG will Kreisen zufolge mit Sal. Oppenheim Verhandlungen aufnehmen. Diese seien im Laufe der nächsten Woche geplant, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Montag zu Dow Jones Newswires. Hintergrund ist das Interesse der Deutschen Bank an Sal. Oppenheim, allerdings lässt die Bank bislang offen wie weit dieses Interesse reicht.

Deutsche Telekom erwirbt SAP-Hosting-Geschäft in Europa

Die Großkundensparte der Deutschen Telekom, T-Systems, übernimmt die Hosting-Kunden des Softwarekonzerns SAP in Europa. Darauf hätten sich T-Systems und SAP verständigt, teilten die beiden Unternehmen mit. T-Systems wird künftig die Softwareanwendungen von fast 90 SAP-Kunden in seinen Rechenzentren betreuen.

ThyssenKrupp treibt Ausstieg aus zivilem Schiffbau voran - FTD

Der Stahlkonzern ThyssenKrupp treibt angesichts hoher Verluste den Ausstieg aus dem zivilen Schiffbau einem Pressebericht zufolge voran. Die ThyssenKrupp-Werfen würden in diesem Geschäftsjahr 2008/09 (30. September) rund 500 Mio EUR Verlust schreiben, berichtet die "Financial Times Deutschland" (FTD). In der Folge wolle sich das Unternehmen nun von Teilen der Kieler Howaldtswerke-Deutsche Werft (HDW) trennen.

HeidelbergCement erhöht Kapital

Die HeidelbergCement AG unternimmt einen weiteren Schritt, um ihre milliardenhohe Verschuldung abzubauen. Der Baustoffkonzern kündigte eine Barkapitalerhöhung an, die letztlich zu einer deutlichen Veränderung in der Beteiligungsstruktur führen wird. So haben Altaktionäre wie die Merckle-Familie ihre Bezugsrechte abgetreten und entschieden, zusätzlich Altaktien zu platzieren.

Qiagen rechnet in China mit 50% Wachstum pro Jahr - Handelsblatt

Das Biotechnologieunternehmen Qiagen sieht deutliches Umsatzwachstum in Asien. Vor allem der Umsatzanteil Chinas solle sich in den kommenden fünf Jahren mehr als verdoppeln, sagte Finanzvorstand Roland Sackers dem "Handelsblatt". "Wir rechnen in der Volksrepublik weiter mit einer jährlichen Wachstum von 50%", sagte Sackers der Zeitung im ostchinesischen Dalian. Dieses Jahr werde Qiagen einen Nettoumsatz von rund 900 Mio USD erreichen, davon entfielen rund 6% auf China.

MorphoSys kooperiert mit Stiftung FIND bei Antikörpern

Das Biotechnologieunternehmen MorphoSys kooperiert mit der schweizerischen Foundation for Innovative New Diagnostics (FIND). Gemeinsam mit der schweizerischen Stiftung wolle man temperaturbeständige Antikörper für die in-vitro-Diagnostik entwickeln, teilte die MorphoSys AG mit. Finanzielle Details der Vereinbarung wurden nicht bekanntgegeben.

Moody's: Ausblick für deutschen Versicherungsmarkt bleibt negativ

Moody's hat ihren negativen Ausblick für die Bonitätsentwicklung der deutschen Versicherungsbranche beibehalten. Die Ratingagentur Moody's führt dies nach Angaben in erster Linie auf die anhaltende Margenschwäche in der Lebensversicherung und den negativen Druck auf die Beitragssätze in der Kfz-Versicherung zurück.

Wienerberger startet Kapitalerhöhung

Der Baustoffkonzern Wienerberger hat eine Kapitalerhöhung beschlossen. Der Konzern will zu 33.579.075 neue Aktien ausgeben, teilte die Wienerberger AG mit. Dies entspreche rund 40% des bestehenden Aktienkapitals. Der Bezugspreis sei mit 10,00 EUR pro Aktie festgelegt, der Brutto-Emissionserlös beträgt damit zumindest 335,8 Mio EUR.

bwin übernimmt italienische Gioco Digitale

Der Wiener Wettanbieter bwin Interactive Entertainment übernimmt den italienischen Pokerseiten-Betreiber Gioco Digitale. bwin und die Eigentümer der Gioco Digitale SpA haben vereinbart, dass bwin 100% der Aktien von Gioco Digitale übernimmt, wie die bwin Interactive Entertainment AG mitteilte. Der Kaufpreis betrage 2,3 Mio bwin-Aktien und bis zu 50 Mio EUR in bar. Durch die Transaktion werde bwin zum führenden Online-Gaming-Anbieter in Italien.

RBS erwägt geringere Teilnahme am britischen Rettungsfonds- FT

Die Royal Bank of Scotland (RBS) hat die mögliche Reduzierung ihrer Beteiligung an dem britischen Staatsprogramm zur Absicherung toxischer Assets erwogen. Die Bank werde aber vermutlich nun doch mit kleinen Änderungen an dem Programm teilnehmen, wie die "Financial Times" berichtete. Damit würden Assets von rund 325 Mrd GBP abgesichert.

Renault-COO: Krise noch nicht überwunden - Zeitung

Der französische Automobilhersteller Renault hat nach eigenem Bekunden die Krise gemessen an der operativen Performance noch nicht überwunden. Dennoch sei Renault "von einem Liquiditätsstandpunkt aus gesehen in einer sehr guten Situation" nachdem die Lager deutlich abgebaut worden seien, sagte Renault-COO Patrick Pelata in einem Interview mit der französischen Zeitung "La Tribune".

Intesa will bis Monatsende über Staatshilfe entscheiden - Zeitung

Die Intesa Sanpaolo SpA will bis Ende des Monats entscheiden, ob sie Staatshilfe in Anspruch nimmt. Die italienische Bank hatte sich ursprünglich um 4 Mrd EUR an staatlich unterstützten Anleihen, so genannte Tremonti-Bonds, bemüht. "Wir möchten es sogar in diesem Fall selbst schaffen", sagte Vorstandsvorsitzender Corrado Passera nun jedoch in einem Interview mit der Tageszeitung "La Stampa".

DJG/DJN/mkl/cbr

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