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ÜBERBLICK/Unternehmen - 17.00 Uhr-Fassung

10.11.2008

Deutsche Post ergreift weitere Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung

Die Deutsche Post World Net AG will angesichts des wirtschaftlichen Umfeldes weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Ergebnisses ergreifen. Ziel sei es, die Profitabilität im gesamten Konzern zu verbessern, indem operative und nicht operative Kosten weiter gesenkt würden, sagte Vorstandsvorsitzender Frank Appel. "Ich bin zuversichtlich, dass auch in schwierigster wirtschaftlicher Zeit die Weichen für langfristiges Wachstum des Konzerns gestellt sind", sagte er.

Deutsche Post reduziert Engagement in den USA

Die Deutsche Post World Net AG reagiert auf ihre anhaltenden Verluste in den USA und zieht sich dort von Ende Januar 2009 an aus dem nationalen Luft- und Boden-Express-Geschäft zurück. Die Region an sich will der Logistikkonzern aber keineswegs den Mitbewerbern überlassen. DHL Express wird auch weiterhin ihre internationalen Produkte in den USA anbieten. Die dort bislang aufgelaufenen Verluste und die Kosten für den Rückzug nehmen im laufenden Jahr einen so hohen Betrag ein, dass das Management für den Gesamtkonzern einen Nettoverlust angekündigt hat.

Post-CEO: Wollen für 2008 Dividende zahlen

Die Deutsche Post World Net AG will ihren Aktionären für das laufende Jahr eine Dividende zahlen. Es gelte das bisher Gesagte, so Post-Vorstandsvorsitzender Frank Appel. Bislang habe das Management betont, die Anteilseigner für das laufende Jahr mit einer Ausschüttung bedenken zu wollen. Das Management stehe nun auch weiter zu dieser Aussage und habe bisher keinen Anlass, etwas daran zu ändern.

Post-CEO: Wollen in Deutschland keine Arbeitsplätze abbauen

Die Deutsche Post World Net AG will trotz der Abschwächung des Umfeldes in Deutschland keine Stellen streichen. Es sei nicht geplant, in Deutschland Arbeitsplätze abzubauen, sagte Vorstandsvorsitzender Frank Appel.

Neuer Vorstand der Münchener Rück für Lebensrückversicherung

Die Münchener Rück wertet die Bedeutung des Lebensrückversicherungsgeschäft auf und beruft Joachim Wenning als für dieses Segment verantwortlichen Vorstand zum Jahreswechsel in das Führungsgremium. Wie der Rückversicherer weiter mitteilte, wird sich Vorstandsmitglied Wolfgang Strassl auf das profitabel wachsende Geschäftsfeld "International Health" sowie das Personalressort konzentrieren.

Bayer: Erneut vielversprechende Daten zu Gerinnungshemmer "Xarelto"

Die Bayer AG kommt mit der Entwicklung ihres Thrombose-Medikamentes "Xarelto" weiter voran. Die Gesundheitssparte HealthCare teilte mit, in einer klinischen Studie der Phase II, in der der Wirkstoff zur Sekundärprävention bei akutem Koronarsyndrom (ACS) eingesetzt wurde, habe "Xarelto" vielversprechende Ergebnisse geliefert. Auf Grundlage dieser Daten soll noch im Dezember eine Phase-III-Studie mit dem Gerinnungshemmer beginnen.

Mercedes-Benz Lkw erwartet 2009 geringeren Absatz in Europa

Die Daimler AG will mit ihrer Lkw-Marke Mercedes-Benz im laufenden Jahr den Vorjahresabsatz in Europa übertreffen, äußert sich aber für das nächste Jahr vorsichtiger. "Für 2009 wird eine Normalisierung auf den Niveau der Jahre 2005 und 2006 erwartet," teilte der Konzern mit. Im Jahr 2006 waren 97.600 Lkw der Marke Mercedes-Benz in Europa ausgeliefert worden. 2007 waren es 105.000 Einheiten. Dieser Wert soll im laufenden Jahr leicht übertroffen werden.

Lufthansa Cargo bestätigt Senkung des Kerosinzuschlags

Die Lufthansa Cargo AG senkt erneut ihren Kerosinzuschlag. Das bestätigte ein Lufthansa-Cargo-Sprecher. Zuvor war aus Speditionskreisen bekannt geworden, dass die Frachttochter der Deutschen Lufthansa AG den Zuschlag vom 24. November an auf 0,90 EUR pro Kilogramm zurücknehmen wird. Lufthansa Cargo hatte den Zuschlag zuletzt zum 10. November reduziert, und zwar auf 0,95 EUR/kg.

Volkswagens Autobank prüft Nutzung staatlicher Finanzhilfen

Die Finanztochter der Volkswagen AG erwägt die Nutzung staatlicher Finanzhilfen. "Wir prüfen, ob wir die Staatsgarantien in Anspruch nehmen", sagte eine Sprecher der Tochtergesellschaft von Europas größtem Automobilkonzern. Ziel sei es, die Refinanzierungskosten so gering wie möglich zu halten. Eine Finanzspritze lehnte die Autobank jedoch strikt ab. "Unser Unternehmen ist kerngesund und bestens mit Eigenkapital ausgestattet."

SAP weist negative Auswirkungen höherer Wartungsgebühren zurück

Die SAP AG hat den Zusammenhang zwischen dem Umsatzeinbruch zum Ende des dritten Quartals und der bevorstehenden Erhöhung der Wartungsgebühren zurückgewiesen und damit einen Bericht der "Wirtschaftswoche" dementiert. Der unerwartete Umsatzeinbruch sei vielmehr auf die Verunsicherung der Kunden aufgrund der Finanzmarktkrise zurückzuführen, wiederholte eine Sprecherin frühere Aussagen des SAP-Managements.

HSH-CEO tritt nach Verlusten aus Finanzkrise zurück

Der Vorstandsvorsitzende der HSH Nordbank, Hans Berger, hat die Verantwortung für die hohen Verluste seines Instituts im Zuge der Finanzmarktkrise übernommen und ist zurückgetreten. Nachfolger Bergers wird Finanzvorstand Jens Nonnenmacher. "Der Vorstand hat Intensität und Dauer der Krise sowie die dadurch zu Tage getretenen Risiken für die Ertragslage der Bank in diesem Ausmaß nicht vorhergesehen", erklärte Berger.

Opel bittet Bundeskanzlerin um Hilfe

Die General-Motors-Tochter Adam Opel GmbH hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) offiziell um Hilfe gebeten. Geschäftsführung und Betriebsrat des Rüsselsheimer Automobilherstellers hätten die die Kanzlerin in einem Brief aufgefordert, sich für ein 40-Milliarden-Kreditprogramm der Europäischen Investitionsbank für Europas Autoindustrie einzusetzen. Einen entsprechenden Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) hat Opel bestätigt.

US-Regierung und Fed restrukturieren AIG-Rettungspaket

Regierung und Notenbank der USA haben das Rettungspaket für den Versicherungskonzern American International Group (AIG) überarbeitet, "um AIG den Abschluss des Restrukturierungsprozesses zu ermöglichen". So will die Regierung für 40 Mrd USD neue Vorzugsaktien des Versicherers kaufen, wie die Notenbank Federal Reserve mitteilte. Zugleich werde die Notenbank ihren Mitte September gewährten Kreditrahmen auf 60 Mrd von 85 Mrd USD verringern.

DJG/ncs/smh

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