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07.12.2007

ÜBERBLICK/Unternehmen - 7.30 Uhr-Fassung

Schwedischer Investor steig bei Münchener Rück ein - FT

Der schwedische Finanzinvestor Cevian Capital ist einem Zeitungsbericht zufolge mit einer Beteiligung von knapp 3% bei der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG eingestiegen. Er plane, den Anteil weiter aufzustocken, schreibt die "Financial Times" (FT - Freitagausgabe) unter Berufung auf Christer Gardell, einen von Cevians Gründern und Managing Partnern.

Telekom zahlt wieder höhrere Dividende

Die Aktionäre der Deutschen Telekom AG können sich nach einjähriger Stagnation nun wieder auf eine höhere Dividende freuen. Der Bonner Konzern kündigte am Donnerstagabend für das zu Ende gehende Geschäftsjahr 2007 eine Erhöhung der Ausschüttung um 0,06 auf 0,78 EUR an und machte damit sein Versprechen war, eine "attraktive" Zahlung zu leisten. Zugleich gab Finanzvorstand Karl-Gerhard Eick zu verstehen, dass weitere Anhebungen in Zukunft möglich seien. Der jetzt vom Aufsichtsrat beschlossene Schritt sei eingebettet in eine langfristige Politik.

Commerzbank-Tochter Essen Hyp droht das Aus - HB

Gut zwei Jahrzehnte nach ihrer Gründung droht der Essen Hyp nach einem Bericht der Zeitung "Handelsblatt" (Freitagausgabe) das Aus. Grund sei die von der Mutter Commerzbank AG geplante Neuausrichtung ihres Staatsfinanzierungsgeschäfts, das bisher auf Essen Hyp und Eurohypo verteilt ist. "Eine Zusammenfassung der einzelnen Teile in der Essen Hyp ist mittlerweile so gut wie vom Tisch", zitiert das Blatt eine mit der Situation vertraute Person. Damit dürfte der Umbau für die Essen Hyp zumindest in weiten Teilen das Aus bedeuten, schlussfolgert die Zeitung.

Vossloh will Dividende für 2007 erhöhen

Die Vossloh AG hat ihre Prognose für 2008 zum dritten Mal in diesem Jahr erhöht und will wegen der guten Geschäftsentwicklung für das fast beendete Jahr 2007 eine Dividende von 1,70 EUR je Aktie zahlen nach 1,30 EUR im Vorjahr. Für 2008 erhöhte das im MDAX notierte Eisenbahntechnikunternehmen aus Werdohl erneut die Prognosen, wie aus einer Mitteilung vom Donnerstag weiter hervorgeht.

KfW drängt Förderbanken zu IKB-Sanierungsbeitrag - FAZ

Die Mitglieder des Verbandes Öffentlicher Banken (VÖB) geraten nach Informationen der Zeitung "Handelsblatt" (HB, Freitagausgabe) erneut unter Druck, sich doch noch bei der gemeinsamen Rettungsaktion der deutschen Kreditwirtschaft für den notleidenden Düsseldorfer Mittelstandsfinanzierer IKB zu engagieren. In einem Schreiben des KfW-Vorstands an den neuen VÖB-Präsidenten Siegfried Jaschinski, das der Zeitung vorliegt, heißt es, im Namen des Bankenpools bitte man "erneut eindringlich, sich an der Nachsanierung der IKB zu beteiligen".

Alitalia bestätigt 3 Gebote

Die Alitalia Linee Aeree Italiane SpA hat insgesamt drei unverbindliche Übernahmeofferten erhalten. Die größte Fluggesellschaft des Landes bestätigte am Donnerstagabend die drei Gebote, die bereits im Tagesverlauf bekannt geworden waren. Danach sind Air France-KLM, die italienische Air One und ein Konsortium um den italienischen Wirtschaftsanwalt Antonio Baldassarre interessiert, den 49,9-prozentigen Staatsanteil zu erwerben.

Baosteel will Rio Tinto nicht

Der Stahlproduzent Baosteel Group Corp hat Medienberichte, wonach er ein Gebot für die Rio Tinto plc erwägt, als unwahr zurückgewiesen. Das Unternehmen glaube, dass das Gebot der BHP Billiton Ltd für den Minenkonzern einen signifikanten Einfluss auf die weltweite Stahlindustrie und den Nichteisen-Metall-Sektor haben werde, teilte Baosteel am Freitag auf ihrer Internetseite mit. Sie werde die Entwicklung aufmerksam beobachten, verfolgen und bewerten, hieß es weiter.

US-Hypothekenfinanzierer Delta Financial insolvent

Wegen der Subprime-Hypothekenkrise wird jetzt auch der US-Hausfinanzierer Delta Financial Corp Gläubigerschutz nach US-Insolvenzrecht beantragen. Die in Woodbury im US-Bundesstaat New York ansässige Gesellschaft teilte am Donnerstag überraschend mit, sie habe die Mitte November vereinbarten Bedingungen für eine Kapitalspritze durch eine Tochter des Hedgefonds-Betreibers Angelo Gordon & Co nicht erfüllen können und werde deshalb beim Insolvenzgericht eine Sanierung in Eigenverwaltung beantragen.

DJG/nas

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