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04.03.2008

ÜBERBLICK/Unternehmen - 7.30 Uhr-Fassung

Winterkorn hält neues VW-Gesetz für unnötig

Die Volkswagen AG braucht nach Meinung ihres Vorstandsvorsitzenden kein neues VW-Gesetz. Das sagte Martin Winterkorn am Rande einer Auftaktveranstaltung zum Genfer Automobilsalon. Das VW-Gesetz in seiner alten Fassung beschränkte unter anderem die Stimmrechte jedes Volkswagen-Aktionärs auf 20% und sollte den Konzern vor einer Übernahme bewahren.

VW: Keine Pläne zur Fusion von Nutzfahrzeugsparte mit Scania/MAN

adidas kauft weitere 490.000 Aktien zurück

Die adidas AG hat ihr Aktienrückkaufprogramm fortgesetzt. Vom 25. bis zum 29. Februar 2008 seien insgesamt 490.000 Stückaktien zurückgekauft worden, teilte der Sportartikelhersteller mit. Dafür zahlte adidas 20,97 Mio EUR, was einem Preis von durchschnittlich 42,79 EUR je Aktie entspricht.

Bayer verliert Patentstreit um Verhütungsmittel Yasmin

Die Bayer AG hat einen Patentstreit um ein wichtiges Produkt ihrer Pharmadivision verloren. Der Konzern äußert sich zu den Renditeerwartungen seiner Gesundheitssparte im laufenden Jahr deshalb etwas zurückhaltender als bislang. Bayer teilte mit, ein US-Gericht habe ein Patent für das Verhütungsmittel "Yasmin" für ungültig erklärt. Der Generika-Hersteller Barr hatte das Patent angefochten. Bayer erklärte, man halte die Entscheidung für falsch und werde weitere rechtliche Schritte prüfen.

E.ON löst Streit über Stromnetz-Regulierung aus - Handelsblatt

Der Energieversorger E.ON hat mit dem geplanten Verkauf seines Stromnetzes eine offene Kontroverse über den Kurs der staatlichen Marktaufsicht ausgelöst. Der Chef der regierungseigenen Deutschen Energieagentur (Dena), Stephan Kohler, forderte angesichts der Pläne eine Überprüfung der Regulierungspraxis der Bundesnetzagentur. "Hier besteht Klärungsbedarf", sagte Kohler dem "Handelsblatt". Offenbar sei durch die Regulierung der Netze inzwischen "der Anreiz nicht mehr besonders groß, sich auf diesem Gebiet wirtschaftlich zu betätigen", sagte Kohler.

Air Berlin: Germania-Erben uneins über möglichen Verkauf

Die Air Berlin plc will sich wegen ihres Interesses an der Übernahme der Luftfahrtgesellschaft Germania Flugdienst nicht mit den Erben streiten. "Wir haben Interesse an einer Übernahme von Germania, wollen uns aber nicht in eine Erbenauseinandersetzung hineinziehen lassen", sagte Air-Berlin-Sprecher Peter Hauptvogel Dow Jones Newswires auf Anfrage. Anteilseigner, die zusammen 77% an der Germania hielten, seien für einen Kauf durch Air Berlin, der Rest dagegen.

Bertelsmann treibt Umbau voran - FTD

Der Medienkonzern Bertelsmann treibt einem Zeitungsbericht zufolge seinen Umbau voran. Die Führung um den neuen Vorstandsvorsitzenden Hartmut Ostrowski habe beschlossen, für das in der Direct Group gebündelte Buchclub- und Buchhandelsgeschäft eine eingehende Buchprüfung einzuleiten - mit ergebnisoffenem Ziel, schreibt die "Financial Times Deutschland" (FTD). Es würden alle Optionen geprüft, dazu gehöre auch ein Verkauf, habe Ostrowski kürzlich vor Managern gesagt.

Vodafone kommt Komplettübernahme von Arcor näher

Die deutsche Tochter der Vodafone Group plc kommt einer Komplettübernahme der Arcor AG & CoKG offenbar näher. Der Vorstandsvorsitzende von Vodafone Deutschland, Friedrich Joussen, sagte im Gespräch mit Dow Jones Newswires am Rande der CeBIT, alle Parteien seien sich in der Preisfrage nähergekommen. Es sei nicht auszuschließen, dass es in Kürze zu einer Vereinbarung komme.

MAN Roland mandatiert Banken für Börsengang - FTD

Der Druckmaschinenhersteller MAN Roland hat einem Zeitungsbericht zufolge die Banken für seinen geplanten Börsengang mandatiert. Konsortialführer sind nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (FTD) Citigroup, Deutsche Bank und Dresdner Kleinwort. Keiner der Beteiligten - MAN Roland, die drei Banken oder der Mehrheitseigner Allianz Capital Partners - wollten die Informationen laut "FTD" kommentieren. Nach der Vorbereitung des Debüts wollten die Eigner im zweiten Halbjahr entscheiden, ob MAN Roland noch 2008 an die Börse kommt.

Tarifverhandlungen zwischen Bahn und GDL abgebrochen

Die Unterzeichnung des eigenständigen Tarifvertrages der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) für die rund 20.000 Lokführer bei der Deutschen Bahn droht zu scheitern. Die Verhandlungen über einen so genannten Grundlagentarifvertrag, den die Bahn zur Voraussetzung für eine Unterzeichnung macht, seien ergebnislos abgebrochen worden, sagte GDL-Vize Claus Weselsky der Nachrichtenagentur ddp. Die GDL droht mit neuen Streiks bei der Deutschen Bahn, falls der Tarifvertrag nicht bis Freitag unterzeichnet wird.

Wiener Städtische sieht Sturmschäden bei über 10 Mio EUR

Die Wiener Städtische Versicherung AG Vienna Insurance Group rechnet nach dem Orkan "Emma" in Österreich nach ersten Schätzungen mit bis zu 5.000 Schäden. Aufgrund von Großschäden wird ein Gesamtschadenausmaß von mindestens 10 Mio EUR erwartet, teilte das Unternehmen mit. Rund die Hälfte der Verwüstungen, die Kunden der Wiener Städtischen betreffen, seien allein in Oberösterreich passiert; auch Niederösterreich und Salzburg seien stark betroffen.

Intel senkt Margenziel für 1. Quartal

Die Intel Corp hat ihr Margenziel für das erste Quartal gesenkt. So wird nun noch eine Bruttomarge von 53% bis 55% erwartet, nach zunächst angepeilten 56% "plus oder minus ein paar Prozentpunkten", wie das Unternehmen nach US-Börsenschluss mitteilte. Intel begründete dies mit niedriger als erwarteten Preisen für NAND-Speicherchips. Alle anderen Prognosen für das erste Quartal wurden jedoch bestätigt.

DJG/ncs/nas

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