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16.07.2009

UPDATE: Alstom bestätigt trotz Ordereinbruch im 1Q Prognose

(NEU: Details, Aussagen des CEO)

(NEU: Details, Aussagen des CEO)

Von Adam Mitchell DOW JONES NEWSWIRES

PARIS (Dow Jones)--Der französische Industriekonzern Alstom SA hat im ersten Geschäftsquartal 2009/10 einen Einbruch des Auftragseingangs um 27% verzeichnet. Dennoch geht das Pariser Unternehmen nach Angaben vom Donnerstag weiterhin davon aus, im bis Ende März 2010 laufenden Gesamtjahr eine operative Marge von rund 9% zu erreichen.

Der Hersteller von Kraftwerken und Komponenten zur Stromerzeugung sowie Hochgeschwindigkeitszügen bezifferte den Auftragseingang in den drei Monaten per Ende Juni auf 4,77 (6,55) Mrd EUR. CEO Patrick Kron sprach von einem "zufriedenstellenden Niveau". Der Auftragsbestand per Ende Juni betrug 46,6 Mrd EUR.

Der Quartalsumsatz erhöhte sich im Berichtszeitraum auf 4,81 (4,5) Mrd EUR, da der hohe Auftragsbestand abgearbeitet wird, wie Alstom berichtete. Damit wurde aber die Konsensschätzung der Analysten von 4,96 Mrd EUR verfehlt. "Auf kurze Sicht wird die Nachfrage im Eisenbahnbereich ordentlich bleiben", gab sich Kron zuversichtlich. Das Wachstum wird seinen Aussagen zufolge von größeren Projekten kommen, welche zum Teil den staatlichen Konjunkturpaketen entspringen.

Dennoch dürften sich Kunden nach Ansicht des Managers derzeit mit Investitionsentscheidungen zurückhalten, was den Markt für Kraftwerke und Komponenten zur Stromerzeugung belasten werde. In diesem Zusammenhang verwies Kron auf den Ordereingang der Kraftwerksparte. Dieser fiel im ersten Fiskalquartal um 32% auf 3 Mrd EUR und verzeichnete damit den schärfsten Rückgang aller Konzerndivisonen.

Der Kurs der Alstom-Aktie ist in den vergangenen 12 Monaten um ein Drittel gesunken. Die Alstom SA leidet ebenso wie andere Industriekonzerne unter der Rezession. Finanzierungsrisiken bei großen Stromerzeugungsprojekten zählen Investoren und Beobachter von Alstom zu den Hauptsorgen.

Webseite: www.alstom.com -Von Adam Mitchell, Dow Jones Newswires, +49 (0)69-29725 103, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/eyh/smh

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