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22.04.2009

UPDATE: AMD weitet im 1. Quartal Verlust aus

(NEU: Details, Aussagen von CEO und Analystenstimmen)

(NEU: Details, Aussagen von CEO und Analystenstimmen)

SUNNYVALE (Dow Jones)--Die Advanced Micro Devices Inc (AMD) hat belastet von schwächeren Computerverkäufen ihren Verlust im ersten Quartal 2009 ausgeweitet. Wie das Unternehmen aus Sunnyvale am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte, liegt der Verlust bei 416 Mio USD oder 0,66 USD je Aktie. Im Vorjahr verbuchte der Chiphersteller ein Minus von 364 Mio USD bzw. 0,60 USD je Anteilsschein. Die Erlöse ermäßigten sich auf 1,2 Mrd USD nach 1,5 Mrd USD im Vorjahr.

Von FactSet Research befragte Analysten hatten im Mittel mit einem Verlust je Aktie von 0,66 USD und Umsätzen von 1 Mrd USD gerechnet

Chief Executive Dirk Meyer sagte bei Veröffentlichung der Quartalszahlen, dass es Fortschritte in diesem Bereich gibt und ein Ende der Korrektur bei den Lagerbeständen möglicherweise in Sicht sein könnte.

Meyer sieht sich angesichts des weltweiten Abschwungs in seiner Strategie bestätigt, Chips zu niedrigen Preisen unter Berücksichtigung der Entwicklung der Intel-Chips anzubieten. "Die Verbraucher sind wesentlich kritischer geworden, nur noch für das zu bezahlen, was sie tatsächlich brauchen", so Meyer.

AMD belastet wie andere Chiphersteller die deutlich schwächere Nachfrage nach Computern, weshalb PC-Hersteller ihre Chip-Lagerbestände drastisch reduziert haben. Für das laufende Quartal rechnet das US-Unternehmen nach der Abspaltung der Chipproduktion im Produktgeschäft mit einem niedrigeren Umsatz. Hintergrund für diese pessimistischere Einschätzung sei unter anderem das schwache Wirtschaftsumfeld.

"Der Ausblick auf das zweite Quartal dürfte Investoren beunruhigt haben", sagte Doug Freedman, Analyst bei Broadpoit.AmTech, zu Meyers Einschätzung. Roger Kay, Analyst bei Endpoint Technologies Associates, bewertet den Ausblick ähnlich. "Das leicht bessere Abschneiden in einem schwachen Markt ist ein wenig ermutigend, wenn auch der Ausblick recht düster bleibt", so Kay.

Das Management von AMD versucht, mit der Konzentration auf das Kerngeschäft die Wende einzuleiten. Dabei fokussiert sich der Konzern auf PC- und Server-Mikroprozessoren sowie Grafikchips. Im März hatte AMD ihre Chipproduktion abgespalten. Diese firmiert nun unter dem Namen Globalfoundries und wird zu knapp zwei Dritteln von Investoren aus Abu Dhabi kontrolliert.

Die AMD-Aktie gab im nachbörslichen Handel um 4,8% auf 3,20 USD nach.

Webseite: http://www.amd.com -Von Benjamin Pimentel; Dow Jones Newswires, +49(0)69 29 725 102; unternehmen.de@dowjones.com (Don Clark vom Wall Street Journal hat zu dem Bericht beigetragen) DJG/DJN/mkl/cbr

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