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06.11.2008

UPDATE: Deutsche Telekom sieht 2009 wenig Aufwärtspotenzial

(NEU: Details)

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Von Philip Grontzki DOW JONES NEWSWIRES

BONN (Dow Jones)--Die Deutsche Telekom AG sieht beim operativen Ergebnis wenig Aufwärtspotenzial für das kommende Jahr. Auf Basis der aktuellen Konzernstruktur - also ohne eine Vollkonsolidierung der griechischen OTE - gehe man von einem stabilen bis leicht steigenden bereinigten Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) aus. Das erklärte der Bonner DAX-Konzern am Donnerstag bei Vorlage der Drittquartalszahlen. Der Free Cash-flow solle auf dem Niveau von 2008 gehalten werden.

"Die Zuspitzung der Finanzmarktkrise hat sich auf die Entwicklung des operativen Geschäfts bislang nicht ausgewirkt", erklärte die Telekom.

Im dritten Quartal erzielte das Unternehmen bei einem Umsatz von 15,45 (Vorjahr: 15,69) Mrd EUR ein bereinigtes EBITDA von 5,25 (5,13) Mrd EUR. Von Dow Jones befragte Analysten hatten im Schnitt mit Werten von 15,42 Mrd EUR bzw 5,02 Mrd EUR gerechnet.

Die Ziele für das laufende Geschäftsjahr wurden bestätigt. Demnach rechnet das Unternehmen mit einem bereinigten EBITDA von rund 19,3 Mrd EUR und einem Free Cash-Flow von rund 6,6 Mrd EUR.

"Die Deutsche Telekom ist finanztechnisch stabil aufgestellt, wir verfügen über gute Bilanzrelationen und unsere Finanzierung steht kurz- und mittelfristig auf einer breiten und stabilen Grundlage", erklärte der Vorstandsvorsitzende René Obermann. Das Unternehmen sei zuversichtlich, die für das Jahr 2010 anvisierten Kosteneinsparziele früher als geplant zu erreichen.

Der Nettogewinn schnellte in den drei Monaten von Juli bis Ende September auf 895 (256) Mio EUR, allerdings war das Vorjahr durch eine Neubewertung latenter Steuern belastet worden.

In seiner Mobilfunksparte erzielte das Unternehmen ein Plus beim Außenumsatz von 1,8%, während das bereinigte EBITDA um 4,5% auf 3,07 Mrd EUR kletterte. Insgesamt hat das Unternehmen im Mobilfunk netto 1,66 Millionen Neukunden gewonnen, was allerdings verglichen zum Vorjahr ein Minus von 13,4% darstellt. Besonders deutlich fiel der Rückgang in Großbritannien aus. In den USA gewann die Telekom 670.000 Nettoneukunden, verglichen mit 857.000 im Vorjahreszeitraum.

Im Segment Breitband/Festnetz, in dem die Telekom mit dem anhaltenden Rückgang bei klassischen Festnetzanschlüssen in Deutschland zu kämpfen hat, verzeichnete das Unternehmen ein Minus von 5,5% beim bereinigten EBITDA.

Webseite: http://www.telekom.de -Von Philipp Grontzki, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 107, philipp.grontzki@dowjones.com DJG/phg/roa

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