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13.10.2010

UPDATE: Drägerwerk hebt erneut Prognose an

(NEU: Details, Hintergrund, Markteinschätzung und Aktienkurs) Von Nico Schmidt DOW JONES NEWSWIRES

(NEU: Details, Hintergrund, Markteinschätzung und Aktienkurs) Von Nico Schmidt DOW JONES NEWSWIRES

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Medizintechnik- und Sicherheitskonzern Drägerwerk hat dank der anhaltend starken Entwicklung in wichtigen Absatzregionen und positiven Sondereffekten erneut seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Für 2010 rechnen die Lübecker nun mit einem Umsatzplus um ein Zehntel und einer Rendite vor Zinsen und Steuern von 8% bis 9%. Die Aktie des im Technologiewerteindex TecDAX notierten Unternehmens profitiert von der Nachricht und gewinnt am späten Vormittag knapp 3% hinzu.

Bereits Mitte des Jahres hatten die Lübecker die Erwartungen nach oben geschraubt und einen Einnahmenzuwachs im mittleren einstelligen Prozentbereich und eine Marge von 7% bis 8% in Aussicht gestellt. Zuvor war mit einem Erlösplus im niedrigen einstelligen Prozentbereich und einer Rendite von 5% bis 6% gerechnet worden.

Das Jahr 2009 stand für Drägerwerk ganz im Zeichen der Wirtschaftskrise: Die Nachfrageflaute - vor allem im Bereich Sicherheitstechnik -, Veränderungen im Produktmix hin zu margenschwächeren Gütern sowie Währungseffekte und die Kosten des im Sommer eingeführten Sparprogramms belasteten vor allem die Ergebnisentwicklung merklich. Bei nahezu konstanten Einnahmen von gut 1,9 Mrd EUR ging der operative Gewinn um rund ein Fünftel zurück. Die EBIT-Marge lag bei noch 4,2%.

Die optimistischeren Ziele für 2010 begründete die Drägerwerk AG & Co KGaA mit dem unerwartet starken Auftragseingang, der anhaltend positiven Entwicklung in Amerika und der Region Asien-Pazifik sowie vorteilhaften Währungseffekten. Bereinigt um die Effekte der jüngsten Schwankungen an den Devisenmärkten dürfte der Einnahmenzuwachs in diesem Jahr nach Unternehmensschätzungen im mittleren einstelligen Prozentbereich liegen.

Deutlich schneller als erwartet wirkt sich auch das 2009 eingeleitete Sparprogramm aus, das den Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern vor Schlimmerem bewahrt hatte. Bereits in diesem Jahr soll das Maßnahmenpaket einen positiven Ergebniseffekt von mindestens 100 Mio EUR bringen - ein Jahr früher als bislang erwartet.

Das kommende Jahr wird nach Einschätzung des TecDAX-Konzerns nicht ganz so stark ausfallen. 2011 werde die Marge aus diesem Jahr bei einem leicht höheren Umsatz wohl nicht übertroffen, prognostiziert Drägerwerk. Dies liege unter anderem an höheren Ausgaben für Forschung und Entwicklung und daran, dass sich die Sondereffekte aus diesem Geschäftsjahr 2011 wohl nicht wiederholen. Mittelfristig will Drägerwerk aber weiter stärker wachsen als der Markt und eine nachhaltige operative Marge von mindestens 10% erreichen.

Webseite: www.draeger.com -Von Nico Schmidt, Dow Jones Newswires. +49 - (0)69 297 25 114; nico.schmidt@dowjones.com DJG/ncs/cbr

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