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23.04.2010

UPDATE: Ericsson sorgt trotz Gewinneinbruch für Zuversicht bei Anlegern

(NEU: Kursreaktion, Analysten, Aussagen zum Ausblick)

(NEU: Kursreaktion, Analysten, Aussagen zum Ausblick)

Von Gustav Sandstrom DOW JONES NEWSWIRES

STOCKHOLM (Dow Jones)--Der schwedische Telekomausrüster Ericsson hat im ersten Quartal deutlich weniger verdient und die Erwartungen der Analysten klar verfehlt. Dank Effizienzsteigerungen und einem profitableren Produktmix konnte die Telefon AB LM Ericsson jedoch ihre Margen verbessern. An der Börse wog diese Nachricht schwerer als die schlechten Zahlen, die Ericsson-Aktie gewann am Freitagvormittag 5,4% und notierte um 11.04 Uhr bei 84,10 SEK.

Im ersten Quartal 2010 hatte Ericsson unter der Investitionszurückhaltung der Telekomunternehmen sowie unter Restrukturierungskosten gelitten. Gegenüber der Vorjahresperiode sank der Umsatz um 9% auf 45,11 Mrd SEK, der Nettogewinn brach auf 1,26 (Vj 1,72) Mrd SEK (umgerechnet rund 131 Mio EUR) ein. Damit verfehlte der Konzern die Erwartungen der Analysten deutlich. Deren Schätzungen hatten im Mittel auf ein Nettoergebnis von 1,79 Mrd SEK bei Erlösen von 47,85 Mrd SEK gelautet. Auch der operative Gewinn von 1,98 (1,78) Mrd SEK verfehlte die auf 2,89 Mrd SEK lautenden Schätzungen.

Doch die Bruttomarge lag über den Erwartungen und stieg im ersten Quartal auf 36,8% nach 35,5% im ersten Quartal 2009. Die Schätzungen der Analysten hatten auf 35,4% gelautet. Dabei profitierte der Konzern aus Stockholm von Effizienzgewinnen und einem profitableren Produktmix. Analysten glauben deshalb, dass Ericsson gut aufgestellt sein dürfte, wenn die Märkte im Jahresverlauf 2010 an Schwung gewinnen.

Im ersten Quartal hätten sich die Telekomunternehmen jedoch in einigen Märkten bei ihren Investitionen weiterhin zurückgehalten, teilte Ericsson mit. Zudem belasteten Restrukturierungskosten das Ergebnis. Ohne Joint Ventures beliefen diese sich im ersten Quartal auf 2,2 Mrd SEK.

Das im ersten Quartal 2009 begonnene Restrukturierungsprogramm soll im zweiten Quartal 2010 abgeschlossen werden. Insgesamt fallen laut Ericsson für die Restrukturierung Kosten von 15 Mrd SEK an, davon ständen nun noch geschätzte 1,5 Mrd SEK aus. Ab dem zweiten Halbjahr erhofft sich Ericsson aus dem Programm jährliche Einsparungen von 15 Mrd bis 16 Mrd SEK.

Auch zum künftigen Geschäftsverlauf zeigte sich der Telekomausrüster zuversichtlich. Zwar sei der Markt für Mobilfunkinfrastruktur 2009 um rund 10% geschrumpft, doch die langfristigen Wachstumsperspektiven der Branche blieben positiv. Dabei verwies Ericssson unter anderem auf den steigenden Datenverkehr in den Mobilfunknetzen aufgrund der wachsenden Popularität von Smartphones wie dem Apple iPhone. Dies werde die Mobilfunkbetreiber zu Investitionen zwingen. Ericsson sei gut positioniert, um davon zu profitieren.

Webseite: www.ericsson.com -Von Gustav Sandstrom, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 104, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/has/jhe Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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