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29.10.2009

UPDATE: France Telecom bucht Gewinn- und Erlösrückgang

(NEU: Einzelheiten, Marktkommentar, Aktie)

(NEU: Einzelheiten, Marktkommentar, Aktie)

Von Ruth Bender

DOW JONES NEWSWIRES

PARIS (Dow Jones)--Die France Telecom SA hat im dritten Quartal einen Gewinn- und Umsatzrückgang verbucht. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) fiel um 8% auf 4,56 (4,95) Mrd EUR, wie der Pariser Telekomkonzern am Donnerstag mitteilte. Das EBITDA ist die vom Konzern bevorzugte Kennziffer der Profitabilität. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten hier im Durchschnitt 4,57 Mrd EUR erwartet.

Der Umsatz im Zeitraum Juli bis September sank um 6,4% auf 12,69 Mrd EUR und verfehlte damit die Analystenprognose von 12,85 Mrd EUR. Dazu trug auch die Stärke des Euro im Vergleich zum polnischen Zloty und dem britischen Pfund bei. Die France Telecom generiert 10% ihrer Erlöse in Polen und rund 11% in Großbritannien.

Im Heimatmarkt Frankreich, wo der Konzern nahezu die Hälfte seiner Umsätze generiert, fielen die Erlöse um 1,6% auf 5,88 Mrd EUR. Die negativen Auswirkungen neuer Regulierungsbedingungen konnten hier überwiegend durch Zuwächse bei Mobilfunkkunden und Datendiensten kompensiert werden.

Der Konzern will in diesem Jahr unverändert einen freien Cashflow von 8 Mrd EUR generieren und an ihrer Dividendenpolitik festhalten. Die Ausschüttungsrate lag bisher bei mindestens 45% des organischen Cashflows. Der Konzern will außerdem nach weiteren Akquisitionsmöglichkeiten in Wachstumsmärkten Ausschau halten. Größere Übernahmen plant das Unternehmen derzeit nicht.

Aufgrund der immer noch schwierigen wirtschaftlichen Lage und der neuen Regulierungsbedingungen dürfte das vierte Quartal ähnlich wie das dritte Quartal ausfallen, sagte Finanzvorstand Gervais Pellissier. Der Konzern wolle darum weiter an der Kostenschraube drehen, damit sich die EBITDA-Marge nicht weiter verringert. Diese fiel auf 35,9% von 36,5% im Vorjahresquartal. Die Investitionen sanken um 18,6% auf 1,21 Mrd EUR.

Eine Prognose für das kommende Jahr wagte Pellissier nicht. Die Unsicherheit sei noch zu groß, wann der Konsum wieder anziehen und sich positiv auf die Zahlen auswirken werde, sagte er. Im Juli hatte France Telecom gewarnt, dass der Umsatz im zweiten Halbjahr doppelt so stark unter den neuen Regulierungsbedingungen leiden werde, wie in den ersten sechs Monaten. Dies sei vor allem auf die Senkung der Gebühren für Anrufe in Mobilfunknetze anderer Betreiber in Frankreich, Polen und Spanien zurückzuführen.

Webseite: www.francetelecom.com - Von Ruth Bender, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 103, unternehmen.de@dowjones.com DJG/sha/has/kla Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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