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20.11.2008

UPDATE: Freenet will nach debitel-Kauf 1.000 Stellen streichen

(NEU: Analysten, Hintergrund) Von Philipp Grontzki und Nico Schmidt DOW JONES NEWSWIRES

(NEU: Analysten, Hintergrund) Von Philipp Grontzki und Nico Schmidt DOW JONES NEWSWIRES

BÜDELSDORF (Dow Jones)--Die freenet AG will im Zuge der debitel-Integration rund 1.000 Vollzeitstellen abbauen. Ein entsprechender Entschluss sei auf Basis der Analyse des gemeinsamen Integrationsteams beider Unternehmen gefallen, teilte das Telekommunikationsunternehmen am Donnerstag mit. Ziel des Stellenabbaus sei es, "sich für die Zukunft optimal aufzustellen". Dabei würden die Verschlankung von zentralen Bereichen und die Konzentration auf kundennahe Bereiche angestrebt.

Weitere Details nannte das TecDax-Unternehmen aus Büdelsdorf zunächst nicht. Analysten der WestLB schrieben in einer ersten Reaktion, die Mitteilung stimme mit ihren Erwartungen überein. Freenet hatte per Ende September inklusive Aushilfen mehr als 7.700 Mitarbeiter. Bereits bei Bekanntgabe der Drittquartalszahlen in der vergangenen Woche hatte sich ein Stellenabbau angedeutet.

Freenet hatte Ende April mit dem Finanzinvestor Permira die debitel-Übernahme vereinbart. Permira erhielt im Rahmen der Transaktion, deren Abschluss am 5. Juli mitgeteilt wurde, 25% an freenet. Der Hauptsitz von debitel ist in Stuttgart, weitere große Standorte befinden sich in Elmshorn bei Hamburg sowie Oberkrämer/Velten nahe Berlin.

"Aufgabe der kommenden Monate wird es sein, jetzt konsequent die Restrukturierung der 'neuen' freenet AG voranzutreiben", hatte freenet-Vorstandsvorsitzender Eckhard Spoerr mit Blick auf die debitel-Integration am vergangenen Freitag gesagt. "Dazu zählen die Harmonisierung der diversen Standorte des Unternehmens und der Vertriebsnetze sowie die Entwicklung einer neuen, ausgewogenen Markenstrategie".

Webseiten: http://www.freenet.ag http://www.debitel.ag -Von Philipp Grontzki, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 107, philipp.grontzki@dowjones.com DJG/phg/jhe

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