Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

07.01.2009

UPDATE: Intel verfehlt Umsatzprognose im 4. Quartal

(NEU: Weitere Details, Margenausblick, Analyst, Aktienkurs)

Von Jerry A. DiColo

Dow Jones Newswires

SANTA CLARA (Dow Jones)--Der US-Chipkonzern Intel hat seine bereits gesenkte Umsatzprognose für das vierte Quartal verfehlt. Die schwächere Nachfrage der Endverbraucher und ein Lagerabbau bei Kunden hätten das Geschäft belastet, teilte der Chiphersteller am Mittwoch mit. Analysten äußerten sich besorgt über die Aussichten für die gesamte Chipbranche. Die Aktie des Branchenprimus' verliert im Handelsverlauf 4,9% auf 14,61 USD.

Wie die Intel Corp weiter mitteilte, wird nach vorläufigen Zahlen im Schlussquartal mit Erlösen von etwa 8,2 Mrd USD gerechnet. Das wären 23% geringere Einnahmen als im Vorjahreszeitraum. Erst im November hatte der Konzern aus Santa Clara seine Umsatzprognose für das Schlussquartal auf 8,7 Mrd bis 9,3 Mrd USD reduziert. Zuvor hatte das Unternehmen im Oktober noch 10,1 Mrd bis 10,9 Mrd USD in Aussicht gestellt.

Pessimistischer blickt Intel auch auf die Entwicklung der Marge. So dürfte die Bruttomarge im Schlussquartal nur noch das untere Ende der gesenkten Prognose erreichen, die sich auf 55% plus/minus einige Prozentpunkte beläuft. Im dritten Quartal lag die Bruttomarge noch bei 58,9%.

Angesichts des schwächeren Geschäfts habe Intel die Kosten reduziert. So hätten die Ausgaben für Übernahmen sowie Forschung und Entwicklung 2,6 Mrd USD erreicht. Hierfür hatte das Unternehmen zuvor 2,8 Mrd USD veranschlagt. Im vierten Quartal habe der Konzern aber zusätzlich 950 Mio USD auf ihren Anteil am Anbieter der Hochgeschwindigkeits-Technik WiMax, Clearwire Corp, abschreiben müssen. Die Clearwire-Aktie hatte im vergangenen Jahr 61% an Wert verloren.

Marktbeobachter reagierten verunsichert auf die Äußerungen des Chipherstellers. Die Umsatzwarnung von Intel im November war der Ausgangspunkt für zahlreiche Unternehmenswarnungen aus verschiedenen Bereichen der Chipbranche gewesen. "Wenn Intel leidet, ist ein durchschnittlicher Halbleiterkonzern sicherlich noch schlimmer dran", sagte Raymond-James-Analyst Hans Mosesmann.

Kommende Woche will das Unternehmen weitere Details zum Verlauf des Schlussquartals 2008 nennen und am 15. Januar die kompletten Geschäftszahlen vorgelegen.

Webseite: http://www.intel.com - Von Jerry A. DiColo, Dow Jones Newswires; +49 (0) 69 29725 104; unternehmen.de@dowjones.com (Kerry E. Grace hat an der Meldung mitgewirkt). DJG/DJN/kla/jhe Besuchen Sie unsere neue Webseite http://www.dowjones.de

Copyright (c) 2009 Dow Jones & Company, Inc.