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26.08.2008

UPDATE: RTL stemmt sich gegen die Schwäche der Werbemärkte

(NEU: Details, Kommentar CEO, Aktienkurs)

(NEU: Details, Kommentar CEO, Aktienkurs)

Von Archibald Preuschat

DOW JONES NEWSWIRES

AMSTERDAM (Dow Jones)--Die europäische Sendergruppe RTL hat ihren Nettogewinn im ersten Halbjahr teilweise durch Sondereffekte um 17% erhöht. Trotz der schwierigen Lage auf den europäischen Werbemärkten bleibt das Unternehmen optimistisch für den Rest des Jahres.

CEO Gerhard Zeiler sagte am Dienstag, er sei zuversichtlich, den operativen Gewinn im Gesamtjahr steigern zu können, auch wenn dieses Ziel mittlerweile schwer zu erreichen sei. 2007 betrug der Betriebsgewinn EBITA 898 Mio EUR.

Die europäischen Werbemärkte hätten sich in den ersten sechs Monaten unterschiedlich entwickelt, so Zeiler. So sei das Werbevolumen in den Niederlanden um 4% und in Deutschland um 1% gestiegen, während es in Großbritannien um 1%, in Spanien um 4% und in Frankreich sogar um fast 7% zurückgegangen sei.

Für die nähere Zukunft prognostizieren Marktbeobachter keine Besserung. Zeiler glaubt dennoch, in Deutschland, Frankreich und Großbritannien besser als der Markt abschneiden zu können.

Im ersten Halbjahr verdiente RTL unter dem Strich und nach Minderheiten 338 Mio EUR. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 290 Mio EUR. Seinerzeit war eine Abschreibung von 129 Mio EUR hauptsächlich auf das britische Geschäft angefallen. Im Gegenzug waren auch Sondererträge von 96 Mio EUR aus Verkäufen angefallen. In diesem Jahr summierten sich die Abschreibungen auf 19 Mio und die Verkaufserlöse auf 7 Mio EUR. Auch die Steuerlast ging 2008 zurück.

Operativ verzeichnete RTL einen Rückgang des Ergebnisses. Das EBITA fiel mit 502 Mio EUR um 2,5% niedriger aus als zum gleichen Zeitpunkt 2007. In Deutschland und bei der Produktionstochter Fremantle liefen die Geschäfte rund, aber die Kosten für die Fußball-Europameisterschaft beim französischen Ableger M6 belasteten das Ergebnis, teilte RTL mit.

Der Umsatz war mit 2,86 Mrd EUR leicht rückläufig gegenüber 2007. Damals wurden 2,89 Mrd EUR erlöst. Allerdings machte der starke Euro dem Luxemburger Konzern einen Strich durch die Rechnung. Bereinigt um schwankende Wechselkurse ergibt sich ein Plus von 1,6%.

Die RTL Group wird zu 90% vom Gütersloher Medienkonzern Bertelsmann AG kontrolliert. Die RTL-Aktie gibt bis zum Mittag in einem etwas leichteren Gesamtmarkt um 2,5% auf 61,92 EUR nach.

Webseite: http://www.rtl-group.com/ -Von Archibald Preuschat, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 - 29725 104; unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/mmr/rio

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