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UPDATE: Siemens treibt Verkauf von SRE-Immobilien voran

05.03.2008
(NEU: Details, Hintergrund)

(NEU: Details, Hintergrund)

Von Alexander Becker

DOW JONES NEWSWIRES

MÜNCHEN (Dow Jones)-Die Siemens AG rechnet im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2007/08 mit einem Gewinn aus dem Verkauf von Immobilienvermögen ihrer Tochter Siemens Real Estate (SRE) von bis zu rund 220 Mio EUR vor Steuern. Das geht aus einer auf der Siemens-Webseite veröffentlichten Präsentation hervor, die der Finanzvorstand Joe Kaeser am Mittwoch auf einer Citigroup-Konferenz in New York halten will.

Demnach sei im ersten Quartal 07/08 aus dem Verkauf von Immobilienvermögen ein Mittelzufluss von rund 168 Mio EUR erzielt worden, was einem Gewinn vor Steuern von 139 Mio EUR entspricht. Im laufenden zweiten Quartal rechnet das Unternehmen hier mit Mittelzuflüssen von rund 40 Mio EUR und einem Vorsteuerergebnis von 60 Mio bis 80 Mio EUR.

Siemens hatte im Januar angekündigt, im laufenden Jahr aus dem Verkauf von Immobilen einen "großen dreistelligen" Mio-EUR-Betrag erlösen zu wollen und daraus auch zusätzliche Mittelzuflüsse zu erzielen. In der Präsentation kündigte Kaeser nun an, abhängig von den Marktkonditionen den Verkauf von Immobilienvermögen fortzusetzen.

SRE verwaltet das Immobilienvermögen des Technologiekonzerns. Während die Produktionsstätten bilanziell größtenteils in den entsprechenden Sektoren und Divisionen erfasst werden, liegt das übrige Immobilienvermögen des Konzerns bei SRE. Bei den geplanten Transaktionen werden sowohl Sale-&-Lease-Back-Transaktionen als auch reine Verkäufe getätigt, kündigte Siemens an.

Zum Ende des Geschäftsjahres 2006/07 (30. September) wies SRE ein Gesamtvermögen von 3,091 Mrd EUR aus und damit 4% weniger als ein Jahr zuvor. Bei 1,686 Mrd EUR Umsatz erwirtschaftete der Geschäftsbereich im zurückliegenden Geschäftsjahr vor Steuern 228 Mio EUR Gewinn.

In der Präsentation konkretisierte Siemens zudem seine Planungen für die Bereinigung der nicht zum Kerngeschäft gehörenden und unter Sonstigen Aktivitäten geführten Firmenbeteiligungen. Hier seien bereits die ersten Desinvestitionen auf dem Weg. Insgesamt 187 Geschäfte hat Siemens in seinen sonstigen Aktivitäten identifiziert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr lag der Umsatz der Sonstigen Aktivitäten bei rund 2,9 Mrd EUR.

Wie aus der Präsentation weiter hervorgeht, sollen daraus Geschäfte mit einem Umsatz von 386 Mio EUR und einem Ergebnis von 17 Mio EUR in die neu geschaffenen drei Sektoren Industry, Energy und Healthcare integriert werden. Diese bilden das Kerngeschäft des Unternehmens ab.

Eine mögliche Konjunkturabkühlung wirkt sich offenbar nicht auf das aktuelle operative Geschäft von Siemens aus. "Bislang ist noch keine Abschwächung in unseren Orderbüchern sichtbar", heißt es in der Präsentation. Damit bekräftigt das Unternehmen entsprechende Aussagen ihres Vorstandsvorsitzenden Peter Löscher von Ende Februar.

Webseite: http://www.siemens.com - Von Alexander Becker, Dow Jones Newswires, +49 (0)89 5521 40 30 industry.de@dowjones.com DJG/abe/kla

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