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30.04.2007

UPDATE: Verizon im 1. Quartal von Fusionskosten belastet

(Neu: Details, Hintergründe und Analysteneinschätzung)

(Neu: Details, Hintergründe und Analysteneinschätzung)

Von Roger Cheng

Dow Jones Newswires

NEW YORK (Dow Jones)--Fusionskosten und die Ausgliederung von Vermögenswerten haben das Ergebnis der Verizon Communications Inc im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres belastet. Das Nettoergebnis sank zwischen Januar und März um 8,4% auf 1,5 (Vorjahr: 1,63) Mrd USD oder 0,51 (0,56) USD je Aktie.

Bereinigt um Fusionsaufwendungen im Zuge der Übernahme der MCI Inc sowie die Veräußerungen von Aktiva meldete der in New York ansässige US-Telekommunikationsanbieter am Montag einen Gewinn von 0,56 USD je Anteil. Der Umsatz kletterte um 6,4% auf 22,58 (21,23) Mrd USD. Analysten hatten im Mittel ein bereinigtes Ergebnis von 0,53 USD je Aktie bei Erlösen von 22,49 Mrd USD vorhergesagt. Die Zahlen lägen etwas unter seinen Erwartungen, sagte Analyst Todd Rosenbluth von Standard & Poor's. Aber auf Grund der verschiedenen Bewegungen sei eine genaue Prognose schwierig gewesen.

Mit dem Geschäftsfeld Mobilfunk fing der Konzern entsprechend dem allgemeinen Branchentrend die Rückgänge in den traditionellen Bereichen auf. Verizon Wireless, ein Gemeinschaftsunternehmen mit der Vodafone Group plc, verbuchte Umsätze von 10,3 Mrd USD und einen Nettozuwachs von 1,7 Millionen Neukunden. David Barden, Analyst bei der Bank of America, hatte den Kundenanstieg nur bei 1,6 Millionen und die Erlöse bei 10,18 Mrd USD gesehen.

Die Mehrheit der Nutzer unterzeichnete dabei langfristige Verträge. Insgesamt stieg die Zahl der Kunden damit auf 60,7 Millionen. Zum Vergleich: Cingular von Wettbewerber AT&T und die Nummer eins gemessen an der Kundenbasis gewann nur 1,2 Millionen Nutzer hinzu.

Der Festnetzbereich lieferte einen 0,1% höheren Umsatzbeitrag von 12,5 Mrd USD. Auf Pro-Forma-Basis ermäßigten sich jedoch die Erlöse um 1,7%. Einem Plus von 416.000 schnellen Internetverbindungen stand ein Minus von 408.000 klassischen Festnetzanschlüssen gegenüber. Insgesamt sank die Anzahl der Anschlüsse in diesem Segment auf 44,2 Mio.

Anstatt wie Wettbewerber AT&T Inc Vermögenswerte dem Konzern hinzuzufügen, verfolgt die Gesellschaft eine entgegengesetzte Strategie mit der Ausgliederung von Geschäftsfeldern und einer Konzentration auf die Kernbereiche schnelles Internet und Mobilfunk.

In der abgelaufenen Periode wurde die Tochter in Venezuela verstaatlicht, gleichzeitig wurde der Verkauf der Unternehmensaktiva in Puerto Rico abgeschlossen. Im November hatte der Telekomanbieter sein Telefonbuchgeschäft in die Idearc Inc überführt. Des Weiteren ist die Ausgliederung einiger Vermögenswerte in New England geplant, die dann mit der Fairpoint Communciations Inc verschmolzen werden sollen.

"Verizon unternimmt einen kostspieligeren Versuch, sich von den Feldern mit geringem Wachstum zu befreien", so Rosenbluth weiter. "AT&T will dagegen alles behalten." Kurzfristig werde sich das für AT&T auszahlen. Ein oder zwei Jahre weitergedacht verfolge Verizon aber im Hinblick auf den steigenden Wettbewerb beim Festnetz die bessere Strategie.

Verizon konzentriert sich auf den Ausbau der Glasfasernetze in den USA, die schnellere Internet-Verbindungen und Video-Anwendungen ermöglichen. Mit der verwendeten FiOS-Technologie soll der Rückgang beim traditionellen Festnetzgeschäft aufgefangen und der Wettbewerb durch Kabelnetzbetreiber abgewehrt werden.

Webseite: http://www22.verizon.com

-Von Roger Cheng, Dow Jones Newswires; + 49 (0)69 - 29 725 103

unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/bam

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