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13.11.2007

UPDATE: Vodafone verbucht 1H wieder Gewinn und hebt Ausblick an

(Neu: Details, Hintergrund, Analysteneinschätzung, Aussage des CEO und Marktreaktion) Von Daniel Thomas Dow Jones Newswires

(Neu: Details, Hintergrund, Analysteneinschätzung, Aussage des CEO und Marktreaktion) Von Daniel Thomas Dow Jones Newswires

LONDON (Dow Jones)--Der britische Telekommunikationskonzern Vodafone hat nach der Rückkehr in die Gewinnzone im ersten Halbjahr seine Prognosen angehoben. Für das laufende Geschäftsjahr 2007/08 rechnet die Vodafone Group plc nun mit Umsätzen von 34,5 Mrd bis 35,1 Mrd GBP. Ende Mai hatte Vodafone die Erlösspanne mit 33,3 Mrd bis 34,1 Mrd GBP angegeben.

Auch beim bereinigten Betriebsgewinn sieht das Unternehmen die Entwicklung etwas positiver. Die Briten erwarten nun einen Überschuss zwischen 9,5 Mrd und 9,9 Mrd GBP nach zuvor 9,3 Mrd und 9,8 Mrd GBP. Der Barmittelfluss (Cash Flow) werde sich auf 4,4 Mrd bis 4,9 Mrd GBP einstellen. Zuvor hatte die Gesellschaft eine Spanne zwischen 4 Mrd und 4,5 Mrd GBP prognostiziert.

In den ersten sechs Monaten wies die Gesellschaft per Ende September wieder schwarze Zahlen aus. Das in Newbury ansässige Unternehmen verbuchte einen Nettogewinn von 3,29 Mrd GBP, nachdem für den Vorjahreszeitraum ein Verlust von 5,1 Mrd GBP in den Büchern gestanden hatte. Dabei profitierte Vodafone von Einsparungen und Ausgliederungen in Westeuropa. Zudem war das Vorjahresergebnis durch Sonderbelastungen in Deutschland und Italien belastet worden.

Das bereinigte Betriebsergebnis legte um 1,6% auf 5,2 Mrd GBP zu. Aufgrund der günstigen Geschäftslage steigerte das Unternehmen auch die Ausschüttung an die Aktionäre. Die Zwischendividende wurde um 6% auf 2,49 Pence je Schein angehoben.

Parallel kletterte der Umsatz beflügelt von einer günstigen Geschäftsentwicklung in Indien um 9% auf 16,994 (Vorjahr: 15,6) Mrd GBP. Damit übertraf der Telekommunikationskonzern Analystenerwartungen. Der Erlöszuwachs auf Wachstumsmärkten lag mit 39,9% über der Gesamtwachstumsrate.

In Indien hatte die Gesellschaft die Mehrheit an Hutchison Essar übernommen, die Tochter firmiert seitdem als Vodafone Essar. Auch in der Türkei hatte Vodafone mit Telsim zugekauft. Des Weiteren verzeichnete das Unternehmen auch deutliche Zuwächse beim Geschäft mit mobiler Datenübertragung.

Zwischen April und September generierte Vodafone in Europa beflügelt vom Geschäft mit mobilen Datendiensten ein organisches Wachstum von 2%. Allerdings sei der Preisdruck durch Wettbewerb und Regulierungsprozesse unverändert spürbar gewesen. Während das Geschäft in Spanien und Großbritannien zulegte, verzeichneten Deutschland und Italien Rückgänge.

Während das bereinigte Betriebsergebnis insgesamt um 1,6% kletterte, erhöhte sich der Gewinn auf organischer Basis um 6,1%. Dabei entfiel der Löwenanteil auf die Tochter Verizon Wireless, die bereinigt um Wechselkursschwankungen den Gewinnbeitrag um 26% erhöhte. Bereinigt und umgelegt auf die Aktie verdiente der Konzern 6,42 Pence, was einem Plus von 7,4% entsprach.

Vodafone habe überzeugende Zahlen vorgelegt. Die Prognosenanhebung runde das Ganze positiv ab, so Analysten von Investec. Die europäischen Margen hätten zudem eine höhere Belastbarkeit als angenommen bewiesen.

"Die Ergebnisse reflektieren unsere unveränderte Konzentration auf die Umsetzung unserer Strategie", sagte CEO Arun Sarin bei Vorlage der Halbjahresbilanz. In Europa habe das Unternehmen trotz des Wettbewerbs gut abgeschnitten. Umsatztreiber seien Telefon- und Datendienste gewesen, so der Manager weiter. Außerdem sei die Kosteneffizienz verbessert worden. Der Board bekräftigte seine Absicht, auch weiterhin 60% des bereinigten Gewinns je Anteilsschein an die Aktionäre auszuschütten. Aufgrund der Ergebnisverwässerung durch den Zukauf in Indien werde die Rate kurzfristig auf über 60% steigen. Bis 11.49 Uhr MEZ verteuerten sich Vodafone um 3,4% auf 188,20 Pence.

Webseite: http://www.vodafone.com -Von Daniel Thomas, Dow Jones Newswires; + 49 (0)69 - 29 725 103 unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/flf/cbr

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