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02.08.2007

UPDATE2: Heidelberger Druck bekräftigt Prognosen für 2007/08

(NEU: Telefon-PK, Analysten, Aktienkurs) Von Andreas HeitkerDow Jones Newswires DÜSSELDORF (Dow Jones)--Nach einem leichten Umsatzanstieg und deutlicher als erwartet ausgefallenen Gewinnsteigerungen im ersten Quartal hat die Heidelberger Druckmaschinen AG ihre Ziele für das Gesamtjahr noch einmal bekräftigt. Der MDAX-Konzern erwartet 2007/08 weiter ein moderates Umsatzwachstum und eine Verbesserung des rein operativen Ergebnisses um 10% bis 15% auf 330 Mio bis 345 Mio EUR, wie aus dem am Donnerstag vorgelegten Zwischenbericht hervorgeht. Das Nettoergebnis soll ebenfalls weiter steigen. Heideldruck begründete dies mit den positiven Auswirkungen der Steuerreform sowie mit "internen Optimierungen mit Blick auf die Steuerquote". Insgesamt rechnet der Konzern 2007/08 mit einem um Einmaleffekte bereinigten Überschuss von 5% des Umsatzes nach zuvor 4%. Im dem am 30. Juni beendeten 1. Quartal hatte Heidelberger Druck den Umsatz erwartungsgemäß um rund 3% auf 742 Mio EUR gesteigert. Das Betriebsergebnis kletterte auf 26 (Vorjahr: 16) Mio EUR, der Nettogewinn auf 8 (Vj 5) Mio EUR. Damit stieg der Gewinn stärker als von Beobachtern zuvor prognostiziert. Die von Dow Jones Newswires befragten Analysten hatten im Schnitt mit einem Betriebsergebnis von 21,5 Mio EUR und einem Überschuss von 7 Mio EUR gerechnet. Der Auftragseingang lag mit 934 Mio EUR zwar unter dem Vorjahreswert von 1, 076 Mrd EUR. Dieser war allerdings auf das hohe Bestellvolumen auf einer Fachmesse im April 2006 zurückzuführen. Der Vorstandsvorsitzende von Heideldruck, Bernhard Schreier, erklärte deshalb auch, der Auftragseingang habe unter Berücksichtigung dieser Sondereffekte "ein sehr gutes Niveau" erreicht. Im ersten Quartal habe der Aufwärtstrend auch in der Printmedien-Industrie weiter angehalten, so Schreier. Gestützt werde dies auch durch die nach wie vor gute weltkonjunkturelle Entwicklung. Finanzvorstand Dirk Kaliebe verwies darauf, dass der Konzern mit der operativen Verbesserung im ersten Quartal die Belastungen von 5 Mio EUR aus dem Tarifabschluss mehr als kompensieren konnte. Getragen wurden die operativen Verbesserungen von der Sparte Press (Offsetdruck), die das betriebliche Ergebnis im ersten Quartal auf 21 Mio EUR von lediglich 4 Mio im Vorjahr steigern konnte. Der Bereich Prepress (Vorstufe) sei erstmals positiv gewesen, hieß es. In der Sparte Postpress (Weiterverarbeitung) entstand dagegen "währungs- und produktmixbedingt" ein operativer Verlust von 4 Mio EUR. Im vergangenen Jahr hatte Heideldruck hier noch ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt. An der Börse konnten die Heideldruck-Aktien die anfänglichen Gewinne von über 4% am Donnerstag nicht halten. Gegen 13.00 Uhr zeigten sich die im MDAX gelisteten Titel aber immer noch 1,6% höher bei 36,30 EUR. LBBW-Analyst Stefan Maichl erklärte, der Konzern habe mit seinem deutlichen Anstieg beim operativen Ergebnis überrascht. Der Gewinnanstieg sei auf eine steigende Kapazitätsauslastung und die Senkung von Strukturkosten zurückzuführen. Auch der Turnaround der Postpress-Sparte habe hierzu beigetragen. Die Analysten von Credit Suisse verwiesen darauf, dass das erste Quartal in der Regel ein schwaches Quartal bei Heideldruck sei. Das jetzt veröffentlichte operative Ergebnis sei ermutigend, vor allem weil die Entwicklung im vergangenen Jahr enttäuschend gewesen sei. Finanzvorstandes Kaliebe stellte den Aktionären "eine attraktive Dividende" in Aussicht. Kaliebe sagte in einer Telefon-Pressekonferenz, das Unternehmen verfolge eine sehr aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik und es gebe keine Anzeichen dafür, dass sich dieses ändern werde. Für 2006/07 hatte der MDAX-Konzern 0,95 EUR je Aktie ausgeschüttet. Nach Angaben des Finanzvorstandes sollen auch in diesem Jahr rund 80% des Free Cashflow an die Aktionäre fließen. Neben der Dividende kämen den Anteilseignern auch die Aktienrückkäufe des Unternehmens zugute, sagte er. Im laufenden Rückkaufprogramm stehe noch der Kauf von rund 1 Mio eigene Aktien aus. Insgesamt hatte das Programm einen Rückkauf von 4,1 Mio Aktien umfasst. Die jüngste Hauptversammlung hatte allerdings schon weitere Aktienrückkäufe gebilligt. Webseite: http://www.heidelberg.com -Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 13872 14, andreas. heitker@dowjones.com

(NEU: Telefon-PK, Analysten, Aktienkurs) Von Andreas HeitkerDow Jones Newswires DÜSSELDORF (Dow Jones)--Nach einem leichten Umsatzanstieg und deutlicher als erwartet ausgefallenen Gewinnsteigerungen im ersten Quartal hat die Heidelberger Druckmaschinen AG ihre Ziele für das Gesamtjahr noch einmal bekräftigt. Der MDAX-Konzern erwartet 2007/08 weiter ein moderates Umsatzwachstum und eine Verbesserung des rein operativen Ergebnisses um 10% bis 15% auf 330 Mio bis 345 Mio EUR, wie aus dem am Donnerstag vorgelegten Zwischenbericht hervorgeht. Das Nettoergebnis soll ebenfalls weiter steigen. Heideldruck begründete dies mit den positiven Auswirkungen der Steuerreform sowie mit "internen Optimierungen mit Blick auf die Steuerquote". Insgesamt rechnet der Konzern 2007/08 mit einem um Einmaleffekte bereinigten Überschuss von 5% des Umsatzes nach zuvor 4%. Im dem am 30. Juni beendeten 1. Quartal hatte Heidelberger Druck den Umsatz erwartungsgemäß um rund 3% auf 742 Mio EUR gesteigert. Das Betriebsergebnis kletterte auf 26 (Vorjahr: 16) Mio EUR, der Nettogewinn auf 8 (Vj 5) Mio EUR. Damit stieg der Gewinn stärker als von Beobachtern zuvor prognostiziert. Die von Dow Jones Newswires befragten Analysten hatten im Schnitt mit einem Betriebsergebnis von 21,5 Mio EUR und einem Überschuss von 7 Mio EUR gerechnet. Der Auftragseingang lag mit 934 Mio EUR zwar unter dem Vorjahreswert von 1, 076 Mrd EUR. Dieser war allerdings auf das hohe Bestellvolumen auf einer Fachmesse im April 2006 zurückzuführen. Der Vorstandsvorsitzende von Heideldruck, Bernhard Schreier, erklärte deshalb auch, der Auftragseingang habe unter Berücksichtigung dieser Sondereffekte "ein sehr gutes Niveau" erreicht. Im ersten Quartal habe der Aufwärtstrend auch in der Printmedien-Industrie weiter angehalten, so Schreier. Gestützt werde dies auch durch die nach wie vor gute weltkonjunkturelle Entwicklung. Finanzvorstand Dirk Kaliebe verwies darauf, dass der Konzern mit der operativen Verbesserung im ersten Quartal die Belastungen von 5 Mio EUR aus dem Tarifabschluss mehr als kompensieren konnte. Getragen wurden die operativen Verbesserungen von der Sparte Press (Offsetdruck), die das betriebliche Ergebnis im ersten Quartal auf 21 Mio EUR von lediglich 4 Mio im Vorjahr steigern konnte. Der Bereich Prepress (Vorstufe) sei erstmals positiv gewesen, hieß es. In der Sparte Postpress (Weiterverarbeitung) entstand dagegen "währungs- und produktmixbedingt" ein operativer Verlust von 4 Mio EUR. Im vergangenen Jahr hatte Heideldruck hier noch ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt. An der Börse konnten die Heideldruck-Aktien die anfänglichen Gewinne von über 4% am Donnerstag nicht halten. Gegen 13.00 Uhr zeigten sich die im MDAX gelisteten Titel aber immer noch 1,6% höher bei 36,30 EUR. LBBW-Analyst Stefan Maichl erklärte, der Konzern habe mit seinem deutlichen Anstieg beim operativen Ergebnis überrascht. Der Gewinnanstieg sei auf eine steigende Kapazitätsauslastung und die Senkung von Strukturkosten zurückzuführen. Auch der Turnaround der Postpress-Sparte habe hierzu beigetragen. Die Analysten von Credit Suisse verwiesen darauf, dass das erste Quartal in der Regel ein schwaches Quartal bei Heideldruck sei. Das jetzt veröffentlichte operative Ergebnis sei ermutigend, vor allem weil die Entwicklung im vergangenen Jahr enttäuschend gewesen sei. Finanzvorstandes Kaliebe stellte den Aktionären "eine attraktive Dividende" in Aussicht. Kaliebe sagte in einer Telefon-Pressekonferenz, das Unternehmen verfolge eine sehr aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik und es gebe keine Anzeichen dafür, dass sich dieses ändern werde. Für 2006/07 hatte der MDAX-Konzern 0,95 EUR je Aktie ausgeschüttet. Nach Angaben des Finanzvorstandes sollen auch in diesem Jahr rund 80% des Free Cashflow an die Aktionäre fließen. Neben der Dividende kämen den Anteilseignern auch die Aktienrückkäufe des Unternehmens zugute, sagte er. Im laufenden Rückkaufprogramm stehe noch der Kauf von rund 1 Mio eigene Aktien aus. Insgesamt hatte das Programm einen Rückkauf von 4,1 Mio Aktien umfasst. Die jüngste Hauptversammlung hatte allerdings schon weitere Aktienrückkäufe gebilligt. Webseite: http://www.heidelberg.com -Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 13872 14, andreas. heitker@dowjones.com

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