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10.09.2009

Verkauf von ThyssenKrupp-Werft in Emden verzögert sich

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Der Verkauf der ThyssenKrupp-Werft in Emden wird sich nach Angaben eines Arbeitnehmervertreters verzögern. Auf der für kommende Woche anberaumten Aufsichtsratssitzung der Konzerntochter ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) werde nicht über die Veräußerung der Nordseewerke abgestimmt, sagte Wilfried Alberts, Bevollmächtigter der IG Metall Emden und Aufsichtsratsmitglied bei TKMS, am Donnerstag zu Dow Jones Newswires.

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Der Verkauf der ThyssenKrupp-Werft in Emden wird sich nach Angaben eines Arbeitnehmervertreters verzögern. Auf der für kommende Woche anberaumten Aufsichtsratssitzung der Konzerntochter ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) werde nicht über die Veräußerung der Nordseewerke abgestimmt, sagte Wilfried Alberts, Bevollmächtigter der IG Metall Emden und Aufsichtsratsmitglied bei TKMS, am Donnerstag zu Dow Jones Newswires.

Auf der außerordentlichen Sitzung des Aufsichtsgremiums am 18. September solle stattdessen ein Konzept für alle Standorte der TKMS diskutiert werden, sagte Alberts. Dieses soll am Vortag auf einer Betriebsrätekonferenz vom Vorstand vorgestellt werden. Am Mittwoch sei dieses Vorgehen mit dem Vorstandsvorsitzenden von TKMS, Hans Christoph Atzpodien, vereinbart worden, erklärte Alberts.

Eine Sprecherin von TKMS konnte diese Information nicht bestätigen. Sie verwies darauf, dass die Ergebnisse der Sitzung abzuwarten seien.

Am Montag hatte die in Hamburg ansässige Schiffsbautochter der ThyssenKrupp AG mitgeteilt, mit der SIAG Schaaf Industrie AG eine Grundsatzvereinbarung geschlossen zu haben. Demnach soll SIAG, ein Komponentenhersteller für Windkraftanlagen, den Standort und den Großteil der Beschäftigten künftig für die eigene Produktion nutzen. In einer eigenen Pressemitteilung nannte SIAG den 1. Oktober dieses Jahres als Zeitpunkt für die Übernahme.

SIAG bezifferte die Zahl der zu übernehmenden Mitarbeiter auf 721. Weitere 300 Angestellte sollen demnach bei TKMS in den Bereichen Konstruktion und Reparatur verbleiben.

Über die Zahl der derzeit Beschäftigten machen die Beteiligten unterschiedliche Angaben. Während auf der Webseite der Nordseewerke eine Zahl von 1.400 Mitarbeitern genannt wird, war bei einem Sprecher von SIAG von rund 1.200 Beschäftigten die Rede.

Die TKMS-Vertreterin sprach von knapp 1.200 Mitarbeitern und betonte, dass der etwaige Überhang nicht mit betriebsbedingten Kündigungen abgebaut werden solle. Stattdessen sollen Mittel wie Aufhebungsverträge oder Altersteilzeit genutzt werden, die laut der Sprecherin bereits bis jetzt zu einer Reduzierung der Beschäftigung geführt hätten.

Webseiten: www.thyssenkrupp-marinesystems.com www.nordseewerke.de www.siag.de -Von Martin Rapp, Dow Jones Newswires; +49 (0) 211 13 87 214; martin.rapp@dowjones.com DJG/mmr/has Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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