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31.05.2007

Virtuelle Bücher und interaktive Plakate

Programmierer und Multimedia-Designer machen statische Bücher und Plakate zu multimedialen und interaktiven Erlebnissen: das "Virtual Book" blättert automatisch Seite für Seite - durch einfaches Antippen des Touchscreens. Zudem erkennt es Textstellen, die mit bestimmten Suchworten verbunden sind. "Es sieht aus wie ein wirkliches Buch, aber der Text wird mit Bildern von Video- und Audiodateien ergänzt", erklärt Monika Fleischmann vom Fraunhofer-Institut. "Außerdem hat der Leser die Möglichkeit, nach Autoren, Titeln oder Themen zu suchen oder Schlagworte auszuwählen. Das Virtual Book blättert dann selbstständig an die entsprechende Textstelle." Bibliotheken könnten die digitale Nachbildung nutzen, um wertvolle und empfindliche Bücher dem Publikum zugänglich zu machen.

Eine weitere neue Möglichkeit, statische Medien lebendig zu machen, ist das "Interaktive Plakat". Die gewohnte, aufmerksamkeitswirksame Darstellung wird kombiniert mit interaktiven Schnittstellen und bewegten Bildern. Basis dafür ist die am IAIS entwickelte Point-Screen-Technologie. Sie ermöglicht es, den Computer intuitiv mit Gesten zu steuern. Der Benutzer navigiert durch bloßes Zeigen auf den Bildschirm. Im Gegensatz zum Touchscreen erfolgt die Interaktion völlig ohne Berührung. Der Besucher wird zum "Dirigenten" einer audiovisuellen Präsentation. Eine quantitative und qualitative Auswertung der Kontakte ermöglicht es zusätzlich, die Standorte und Botschaften zu bewerten. Marzena Fiok