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22.07.2016 - 

Kanalbündelung

Vodafone startet 4,5G mit bis zu 375 MBit/s

375 MBit/s ist die neue theoretische Höchstgeschwindigkeit im deutschen Vodafone-Netz: Der Mobilfunkbetreiber hat in der Nähe von Hannover die erste Mobilfunk-Basistation für 4,5G in Betrieb genommen. Das neue Download-Tempo erleben können Vodafone-Kunden mit Red-Tarif und einem Samsung Galaxy S7 (Edge).
Vodafone hat in Langenhagen bei Hannover die erste kommerzielle 4,5G-Basistation Deutschlands in Betrieb genommen.
Vodafone hat in Langenhagen bei Hannover die erste kommerzielle 4,5G-Basistation Deutschlands in Betrieb genommen.
Foto: Vodafone

Es ist nur ein Zwischenschritt auf dem Weg zur nächsten Mobilfunkgeneration 5G: Doch mit 4,5G sollen Mobilfunkkunden in Deutschland schon im kommenden Jahr Datenübertragungsraten von bis zu 1,2 GBit/s zur Verfügung stehen. Vodafone hat heute offiziell in Langenhagen bei Hannover die erste Basisstation in Betrieb genommen, die nach dem neuen Standard mit bis zu 375 MBit/s funkt. Weitere sollen in Kürze in Ballungsgebieten ebenso schnelle Datenraten ermöglichen. Erleben können Vodafone-Kunden die neue Höchstgeschwindigkeit mit Red-Tarif und LTE-Cat-9-fähigen Smartphones wie etwa dem Samsung Galaxy S7 (Edge) - allerdings erst nach einem entsprechenden Firmware-Update des Mobilfunkbetreibers.

Die 375 MBit/s im Downstream der mobilen Daten erreicht Vodafone dank der sogenannten "Triple Carrier Aggregation". Dabei werden Frequenzbänder aus den Bereichen um 800, 1.800 und 2600 MHz gebündelt. Und das Netz soll noch schneller werden: Im Herbst will Vodafone via 4,5G bis zu 525 MBit/s erreichen und zur Weihnachtszeit die Schallmauer von 1 GBit/s im Download durchbrechen.

Telefónica testet 4,5G im Livebetrieb in München

Auch die Telefónica Deutschland rüstet ihr Mobilfunknetz weiter auf: Der Netzbetreiber, der gerade auch an der Zusammenführung von O2- und E-Plus-Netzen arbeitet, startet in München ein 4,5G-Pilotnetz, um die Technologie in praxisnahen Feldtests zu erproben. Im Livebetrieb des Versuchsnetzes steht laut Betreiber zunächst eine Übertragungsrate von bis zu 400 MBit/s zur Verfügung. Den kommerziellen Startschuss für 4,5G will die Telefónica erst im kommenden Jahr geben. Im Labor haben die Telefónica und ihr Partner Huawei auch schon mobile Daten durch Bündelung von fünf LTE-Frequenzbändern mit bis zu 1,2 GBit/s übertragen. Als mögliche Einsatzfelder für 4,5G sieht der Mobilfunkbetreiber Orte mit einer regelmäßig hohen Konzentration an Smartphone- oder Tablet-Nutzern, zum Beispiel Bahnhöfe, Flughäfen, Stadien und Festivals.

Ende Juni dieses Jahres präsentierten Vodafone und der Netzwerkausrüster Ericsson in Aachen den Prototyp eines 5G-Netzes und zeigten eine erste 5G-Anwendung im Live-Betrieb: die maschinelle Objekterkennung in Echtzeit zur Qualitätssicherung in der industriellen Fertigung. Die 375 MBit/s im Downstream der mobilen Daten erreicht Vodafone dank der sogenannten "Triple Carrier Aggregation". Dabei werden Frequenzbänder aus den Bereichen um 800, 1.800 und 2600 MHz gebündelt. Und das Netz soll noch schneller werden: Im Herbst will Vodafone via 4,5G bis zu 525 MBit/s erreichen und zur Weihnachtszeit die Schallmauer von 1 GBit/s im Download durchbrechen.

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