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12.06.2007

Vodafone steht zu Eigentümerstruktur von Arcor

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Der Mobilfunkbetreiber Vodafone sieht keinen Grund zu Änderungen bei den Gesellschafterverhältnissen der Festnetztochter Arcor. Die Eigentümerstruktur mit Deutscher Bahn und Deutscher Bank als Minderheitsaktionären sei "prima, wie sie ist", sagte der Geschäftsführer von Vodafone Deutschland, Friedrich Joussen, am Montagabend vor Journalisten in Düsseldorf. Vodafone werde "nicht behindert", und es gebe nichts, das gelöst werden müsse.

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Der Mobilfunkbetreiber Vodafone sieht keinen Grund zu Änderungen bei den Gesellschafterverhältnissen der Festnetztochter Arcor. Die Eigentümerstruktur mit Deutscher Bahn und Deutscher Bank als Minderheitsaktionären sei "prima, wie sie ist", sagte der Geschäftsführer von Vodafone Deutschland, Friedrich Joussen, am Montagabend vor Journalisten in Düsseldorf. Vodafone werde "nicht behindert", und es gebe nichts, das gelöst werden müsse.

In der Vergangenheit hatte es immer wieder Spekulationen über einen bevorstehenden Ausstieg der beiden kleineren Anteilseigner gegeben. Vodafone hatte Arcor als Teil der Mannesmann-Gruppe im Jahr 2000 erworben und hält derzeit 74% an Deutschlands zweitgrößtem Festnetzanbieter. Die Deutsche Bahn ist mit gut 18% und die Deutsche Bank mit etwa 8% beteiligt.

Joussen sagte weiter, eine vollständige Integration von Arcor in das Mutterunternehmen werde es zumindest mittelfristig nicht geben. Beide bieten zusammen Kombiprodukte aus DSL- und Mobilfunktarifen an. Solange der Markt weiter wachse, womit noch mindestens zwei bis drei Jahre zu rechnen sei, blieben Vertrieb und Marketing getrennt.

Arcor ist nach Joussens Worten offen für eine Partnerschaft mit dem Internetanbieter United Internet, der ab dem Sommer DSL-Verbindungen samt Telefonanschluss vertreiben will. Offen ist, wessen Netz das Unternehmen dazu nimmt. Er habe "nichts dagegen", wenn United Internet hierfür Arcor als Partner wähle, sagte Joussen.

Webseiten: http://www.vodafone.de

-Von Stefan Paul Mechnig, Dow Jones Newswires, ++ 49 (0) 211- 13 87 213,

TMT.de@dowjones.com

DJG/stm/brb

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