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12.05.2006

Wann gehört Hardware erneuert?

IT-Landschaften, die den gewachsenen Unternehmensanforderungen nicht mehr entsprechen, müssen ausgetauscht werden - auch aus Kostengesichtspunkten. Aber welches Gerät gehört nach wie vielen Jahren ersetzt?

Von Beate Wöhe

Ein Jahr geht schon noch: Eine in die Jahre gekommene IT-Hardware-Landschaft durch neue Geräte zu ersetzen bedeutet in den meisten Fällen, eine Menge Geld in die Hand nehmen zu müssen. Viele Unternehmen scheuen sich naturgemäß davor. Sie gehen davon aus, dass die Wartungskosten für IT-Hardware über die komplette Nutzungsdauer konstant bleiben und die Geräte somit nach Ende der Abschreibung quasi kostenlos weitergenutzt werden können. Diese Annahme ist falsch. Das haben jüngste Untersuchungen des Marktforschungsunternehmens Experton Group ergeben.

Systeme prüfen, Austausch erwägen

IT-Infrastruktur wird in der Regel über drei Jahre abgeschrieben. Ab dem vierten Jahr reduzieren sich somit rechnerisch die laufenden Betriebskosten. Viele Unternehmen vergessen jedoch den Zusammenhang zwischen Hardwareanschaffungskosten und -wartungskosten. Sie gehen davon aus, dass die Wartungskosten nicht entscheidend reduziert werden können. Somit rücken beim Kauf in erster Linie Anschaffungskosten und Abschreibung in den Vordergrund.

So kann es zum Beispiel im Storage-Umfeld allein aufgrund der hohen Wartungskosten sinnvoll sein, Systeme nach relativ kurzer Zeit zu ersetzen. "Dass mit veralteter Hardware große Einsparpotenziale, wie zum Beispiel Serverkonsolidierung, nicht realisierbar sind, oder dass eine große Anzahl von unterschiedlichen Client-Betriebssystemen und Client-Modellen zu massiv erhöhten Wartungsaufwendung führen, bleibt ebenfalls leider oft unbeachtet", sagt Wolfgang Schwab, Senior Advisor der Experton Group.

Microsoft Vista braucht bessere Hardware

In welchen Abständen Hardwarekomponenten ausgetauscht werden sollten, hängt von verschiedenen Faktoren ab. In die Entscheidung sollten auch die Dynamik der jeweiligen Branche und die Bedeutung, die das Unternehmen innovativen Technologien beimisst, mit einfließen. So sprechen beispielsweise stark erhöhte Anforderungen an die Hardware-Infrastruktur mit häufig erforderlichen Hardware-Upgrades für kürzere Nutzungszyklen. Oft sind auf der Client-Seite erforderliche Updates sinnvoll zu leisten, da die Techniker jeden einzelnen PC in die Hand nehmen und bearbeiten müssen.

Ein zeitnahes Beispiel ist der bevorstehende Betriebssystemwechsel auf Client-Seite von Windows 2000 oder XP auf das neue "Windows Vista". PCs, die seit zwölf bis 24 Monaten ihren Dienst verrichten, werden die deutlich höheren Systemanforderungen kaum er- füllen können.