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16.10.2007

XETRA-MITTAG/DAX etwas leichter - Siemens sehr schwach

FRANKFURT (Dow Jones)--Mit dem Schwergewicht Siemens am Index-Ende gibt der DAX am Dienstagmittag leicht nach. Für den deutschen Leitindex geht es bis 13.31 Uhr um 0,4% oder 30 Punkte auf 7.939 nach unten. Als Bremse für den Markt bezeichneten Händler die Gewinnwarnung von Ericsson. Auch Subprime-Ängste flammen erneut auf: Investoren an Wall Street befürchten, dass sich das Bieterkonsortium von der beabsichtigten Übernahme des Hypothekenfinanzierers Sallie Mae wieder zurückziehen könnte. Zudem hat sich der Finanzvorstand von American Express skeptisch zur Erholung der strukturierten US-Immobilien-Kredite geäußert. Auch die Citigroup rechnet mit einer Fortsetzung der Liquiditätsengpässe bei der Bedienung privater Baukredite. In Japan vermeldeten Nomura hohe Verluste im Zuge der US-Hypothekenkrise.

FRANKFURT (Dow Jones)--Mit dem Schwergewicht Siemens am Index-Ende gibt der DAX am Dienstagmittag leicht nach. Für den deutschen Leitindex geht es bis 13.31 Uhr um 0,4% oder 30 Punkte auf 7.939 nach unten. Als Bremse für den Markt bezeichneten Händler die Gewinnwarnung von Ericsson. Auch Subprime-Ängste flammen erneut auf: Investoren an Wall Street befürchten, dass sich das Bieterkonsortium von der beabsichtigten Übernahme des Hypothekenfinanzierers Sallie Mae wieder zurückziehen könnte. Zudem hat sich der Finanzvorstand von American Express skeptisch zur Erholung der strukturierten US-Immobilien-Kredite geäußert. Auch die Citigroup rechnet mit einer Fortsetzung der Liquiditätsengpässe bei der Bedienung privater Baukredite. In Japan vermeldeten Nomura hohe Verluste im Zuge der US-Hypothekenkrise.

Der DAX könne im Wochenverlauf bis auf 7.600 Punkte zurückfallen, vermutet ein Händler. Kurzfristig sei der Leitindex bei 7.890 Punkten unterstützt, ein Widerstand liege bei 8.047 Punkten. Nun warte man auf Daten zum US-Häusermarkt und auf die US-Industrieproduktion im September. Trotz deutlicher Bewegung der Einzeltitel hält sich der DAX allerdings im Mittagshandel stabil. "Würden die festeren Versorger nicht stützen, wären wir aber längst 50 Punkte tiefer", sagt ein Händler. RWE und E.ON würden weiter von den kräftigen Hochstufungen vom Vortag profitieren. Gleiches gelte für Bayer. Aus zyklischen und Industriewerten sei hingegen eine massive Abwanderung zu beobachten, so bei MAN und im MDAX Kuka, Bilfinger, Hochtief, Lanxess und Salzgitter. Belastend wirke weiter die jüngste VDMA-Prognose, die von einem Rückgang der Wachstumsraten ausgeht. Zudem belasteten Aussagen des ZEW, die den Export als größtes Konjunkturrisiko sehen.

Siemens werden von einer Gewinnwarnung von Ericsson belastet und fallen um 2,8% auf 92,62 EUR. Ericsson brechen in Stockholm um 29% ein. Als "Gerücht zur Kursbewegung" sehen viele Händler die Spekulation über eine angebliche Gewinnwarnung bei Siemens. Da Siemens aber keinen Ausblick gegeben habe, könnte auch keine Warnung kommen. Siemens wollte das Gerücht auf Anfrage von Dow Jones Newswires nicht kommentieren.

Gute Absatzzahlen von BMW in Europa im September können den Aktienkurs nicht stützen. BMW fallen um 0,9% auf 46,38 EUR. Daimler legen dagegen nach guten Absatzzahlen leicht zu. VW verlieren nach der Kurs-Rally der vergangenen Wochen und Monate 2,5% auf 174,85 EUR. Angesichts des ungewissen Umfelds für die Aktienmärkte sind Titel mit defensiven Qualitäten gesucht: Die Versorger E.ON und RWE steigen um 2,2% bzw 3,2% und stützen damit den DAX. MAN werden dagegen als zyklischer Titel 2,7% niedriger gehandelt.

Air Berlin verbilligen sich um 2,6% auf 12,44 EUR, nachdem UBS die Aktie auf "Neutral" von "Buy" gesenkt hat. Der Automobilzulieferer Leoni kauft von der französischen Valeo die Sparte für Pkw-Bordnetze. Sie hat laut Leoni einen Wert von 255 Mio EUR. Leoni geben um 2,5% auf 44,24 EUR nach.

DJG/maw/reh

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