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23.03.2011

XETRA-MITTAG/DAX etwas leichter - Warten auf Entspannungssignale

FRANKFURT (Dow Jones)--Am deutschen Aktienmarkt tendieren die Kurse am Mittwochmittag etwas leichter. Der DAX verliert gegen 13.10 Uhr 0,3% bzw 19 Punkte auf 6.762. Im Handel ist von einer "extremen Nervosität" die Rede. Das Geschäft sei stark stimmungsgetrieben. Daran werde sich vermutlich auch bis auf Weiteres nichts ändern. Die Anleger warteten auf klare Entspannungssignale aus Japan bzw Libyen. Im Verlauf waren die Ausschläge bereits relativ groß, am Mittag notiert der DAX etwa zwischen Tages-Hoch und Tages-Tief.

FRANKFURT (Dow Jones)--Am deutschen Aktienmarkt tendieren die Kurse am Mittwochmittag etwas leichter. Der DAX verliert gegen 13.10 Uhr 0,3% bzw 19 Punkte auf 6.762. Im Handel ist von einer "extremen Nervosität" die Rede. Das Geschäft sei stark stimmungsgetrieben. Daran werde sich vermutlich auch bis auf Weiteres nichts ändern. Die Anleger warteten auf klare Entspannungssignale aus Japan bzw Libyen. Im Verlauf waren die Ausschläge bereits relativ groß, am Mittag notiert der DAX etwa zwischen Tages-Hoch und Tages-Tief.

Aus technischer Sicht liege der Markt in einer Verschnaufpause unterhalb von 6.850 Punkten, hier hatte der Markt vor einer Woche eine charttechnische Lücke gerissen, ein so genanntes Abwärts-Gap, das nun als Widerstand gilt. Als unterstützt gilt der DAX im Bereich von 6.700 Punkten.

Neue Impulse könnten am Nachmittag von Zahlen zu den US-Neubauverkäufen im Februar ausgehen. Hier wird ein Plus von 2,1% im Vergleich zum Vormonat erwartet. Die jüngsten Immobiliendaten aus den USA sind jedoch eher enttäuschend ausgefallen, so dass ein Verfehlen der Prognose nicht ausgeschlossen werden kann. Von Bedeutung sei auch eine Abstimmung im portugiesischen Parlament über das Sparprogramm der Regierung. Die Opposition werde vermutlich gegen die Pläne votieren, meint ein Händler. In diesem Falle werde Portugal wahrscheinlich auf den Rettungsschirm angewiesen sein.

Bei den Einzeltiteln halten sich Gewinner und Verlierer etwa die Waage. Ihren deutlichen Anfangsverlust fast aufgeholt haben Münchener Rück, die nun noch 0,5% leichter notieren bei 109,40 EUR. Der Rückversicherer hat mitgeteilt, er könne die bisherige Prognose für den Jahresgewinn von 2,4 Mrd EUR nicht mehr halten, vor allem aufgrund eines Schadens von vermutlich 1,5 Mrd EUR für das Beben in Japan. Analysten hatten allerdings ihre Gewinnschätzungen bereits in den vergangenen Tagen etwa in dieser Größenordnung gesenkt.

Auf der Verliererseite stehen die Bankentitel, so Deutsche Bank mit einem Abschlag von 1,2% auf 40,61 EUR. Commerzbank geben um 0,7% auf 5,68 EUR nach. Unter Druck stehen auch Infineon mit einem Minus von 1,6% auf 7,02 EUR. BASF verlieren 1,3% auf 50,72 EUR und Siemens 0,9% auf 90,66 EUR.

Auf der anderen Seite steigen Fresenius Medical Care um 2,2% auf 47,54 EUR. Händler sprechen von einer technisch orientierten Erholung. Durch den Kursverfall in der Vorwoche sei zwischen 46,50 und 48,00 EUR eine Kurslücke entstanden, die nun geschlossen worden sei. An der Oberkante, also bei 48 EUR, stoße die Aktie nun auf Widerstand. Fresenius steigen um 1% auf 64,55 EUR. BMW ziehen um 0,5% auf 54,88 EUR an, nachdem die Analysten von Bernstein die Aktien auf "Outperform" angehoben haben von zuvor "Underperform".

In der zweiten Reihe fallen Gagfah um 10,1% auf 5,75 EUR. Die Geschäftszahlen seien zwar ohne Überraschungen, meint ein Analyst mit Blick auf die Entwicklung im vergangenen Jahr. Die Ermittlungen der BaFin gegen den Gagfah-Geschäftsführer Brennan und eine mögliche Klage der Stadt Dresden belasteten jedoch. Hochtief steigen mit guten Zahlen zum vergangenen Jahr um 0,5% auf 72,67 EUR. Leoni legen um 2,6% zu. "Ich denke, das Unternehmen hat sich ausreichend Puffer gelassen, um im weiteren Jahresverlauf den Ausblick zu erhöhen", sagt Christian Ludwig vom Bankhaus Lampe.

-Von Herbert Rude, Dow Jones Newswires, +49(0)69-29725217, herbert.rude@dowjones.com DJG/hru/reh

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