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03.05.2011

XETRA-MITTAG/DAX mit Konsolidierung - Verstärkte Gewinnmitnahmen

FRANKFURT (Dow Jones)--Am deutschen Aktienmarkt geht es am Dienstagmittag abwärts. Der DAX verliert gegen 12.52 Uhr MESZ 1,0% oder 74 auf 7.454 Punkte. Händler meinen, die seit Montagnachmittag beobachteten Gewinnmitnahmen verstärkten sich, nachdem der DAX zuvor acht Sitzungen in Folge im Plus geschlossen und dabei etwa 500 Punkte gewonnen hatte. Vor allem im Automobilsektor kommen die Kurse nach den deutlichen Gewinnen der vergangenen Tage nun zurück. Stärker im Plus liegen im DAX nur Infineon nach einem günstigen Quartalsbericht und Merck KGaA, die von Kurszielerhöhungen profitieren.

FRANKFURT (Dow Jones)--Am deutschen Aktienmarkt geht es am Dienstagmittag abwärts. Der DAX verliert gegen 12.52 Uhr MESZ 1,0% oder 74 auf 7.454 Punkte. Händler meinen, die seit Montagnachmittag beobachteten Gewinnmitnahmen verstärkten sich, nachdem der DAX zuvor acht Sitzungen in Folge im Plus geschlossen und dabei etwa 500 Punkte gewonnen hatte. Vor allem im Automobilsektor kommen die Kurse nach den deutlichen Gewinnen der vergangenen Tage nun zurück. Stärker im Plus liegen im DAX nur Infineon nach einem günstigen Quartalsbericht und Merck KGaA, die von Kurszielerhöhungen profitieren.

Aus technischer Sicht werde in der Konsolidierung die überkaufte Situation bereinigt, heißt es von Seiten technischer Analysten. Unterstützt sei der DAX bei etwa 7.440 Punkten, dem ehemaligen Jahreshoch. Bei 7.600 liegt ein Widerstand. Am Nachmittag dürfte sich das Interesse der Akteure auf den Auftragseingang der US-Industrie im März richten.

Im Automobilsektor verlieren BMW 2,9% auf 62,57 EUR, Daimler 2,5% auf 51,19 EUR und VW 4,3% auf 128,95 EUR. Auf Jahressicht ist der Sektor mit einem Kursgewinn von 50% mit Abstand der größte Gewinner. Im DAX liegen VW, BMW und Daimler mit Blick auf die Jahres-Performance auf den Plätzen eins, zwei und fünf. Die technischen Analysten der Commerzbank sprechen mit Blick auf die Branche weiterhin von einer "attraktiven technischen Gesamtsituation". "Die für Neu-Investments interessanteste technische Lage weisen die VW-Vorzüge auf", so die Analysten.

Daneben steht die Berichtsaison zum ersten Quartal im Blick. Metro verlieren 2,9% auf 48,01 EUR. Auffällig sei, dass sich nicht nur das Geschäft in Spanien schwach entwickle, meint Analyst Peter Steiner von der BHF-Bank. In Osteuropa erhole sich das Geschäft langsamer als erwartet, bedingt auch durch eine sehr schwache Entwicklung in Rumänien.

MAN geben um 1,4% auf 92,64 EUR nach. Der Auftragseingang des Konzerns liegt im ersten Quartal über der Konsensprognose von Analysten. Zudem will MAN die Margen erhöhen. Händlern zufolge leiden jedoch auch MAN unter Gewinnmitnahmen.

Infineon steigen dagegen um 2,7% auf 7,94 EUR. "Auf eine Prognoseerhöhung hatte der Markt zwar schon gesetzt, aber dass alles so optimistisch klingt, sollte die Aktie kurzfristig noch weiter treiben", sagt ein Händler. Das prognostizierte Umsatzplus von bis zu 20% sei etwas mehr als der Markt erwartet habe. Auch der höhere Nettogewinn gefalle.

"Infineon hatte ein starkes zweites Quartal und dürfte diese Stärke auch im dritten Quartal fortsetzen", meint Eerik Budarz von Quandt Research zu den Quartalszahlen von Infineon.

Merck KGaA steigen um 2,0% auf 73,44 EUR. Die Analysten der Credit Suisse haben das Kursziel auf 78 EUR von 74 EUR angehoben, auch die Deutsche Bank und Equinet haben die Kursziele leicht erhöht.

Im MDAX büßen Hannover Rück nach einer Gewinnwarnung für das laufende Jahr 2,6% auf 40,01 EUR ein. Statt eines Gewinns von 650 Mio EUR rechnen die Hannoveraner nun nurmehr mit 500 Mio EUR. Wacker Chemie profitieren mit einem Kursplus von 3,4% auf 172,40 EUR von einer Hochstufung der Aktie durch die Deutsche Bank auf "Kaufen" von "Halten". MTU Aero Engines fallen nach schwachen Quartalszahlen um 3,3% auf 50,27 EUR zurück. Im MDAX geben auch die Kurse der Auto-Zulieferer Continental, Leoni und ElringKlinger im Sog der Autohersteller stärker nach.

MDAX und TecDAX verlieren jeweils 0,9%. Eine Abstufung auf "Untergewichten" durch die Bank HSBC lässt die Aktie von Centrotherm um 4,1% auf 38,34 EUR nachgeben.

-Von Herbert Rude, Dow Jones Newswires, +49(0)69-29725217, herbert.rude@dowjones.com DJG/hru/ros

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