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22.01.2008

XETRA-MITTAG/DAX sehr schwach - Nervöses Geschäft

FRANKFURT (Dow Jones)---Der deutsche Aktienmarkt tendiert am Dienstagmittag sehr schwach und ist damit nach vorübergehender Erholung wieder zurückgefallen. Bis 13.10 Uhr rutscht der DAX bei hohen Umsätzen um 2% bzw 132 Punkte auf 6.658 Zähler ab, nachdem er im frühen Handelsverlauf bereits auf 6.420 Punkte gefallen war. Die Erholung ist laut Händlern auf Spekulationen um eine mögliche konzertierte Leitzinssenkung durch die Europäische Zentralbank (EZB), die Bank of England bzw die US-Notenbank am Berichtstag zurückzuführen. Dies sorge für Rückkäufe angesichts der überverkauften Lage. Eine Belastung stellten allerdings die nicht endenden negativen Gerüchte aus dem Bankensektor und die eher mäßigen Zahlen der Bank of America dar.

FRANKFURT (Dow Jones)---Der deutsche Aktienmarkt tendiert am Dienstagmittag sehr schwach und ist damit nach vorübergehender Erholung wieder zurückgefallen. Bis 13.10 Uhr rutscht der DAX bei hohen Umsätzen um 2% bzw 132 Punkte auf 6.658 Zähler ab, nachdem er im frühen Handelsverlauf bereits auf 6.420 Punkte gefallen war. Die Erholung ist laut Händlern auf Spekulationen um eine mögliche konzertierte Leitzinssenkung durch die Europäische Zentralbank (EZB), die Bank of England bzw die US-Notenbank am Berichtstag zurückzuführen. Dies sorge für Rückkäufe angesichts der überverkauften Lage. Eine Belastung stellten allerdings die nicht endenden negativen Gerüchte aus dem Bankensektor und die eher mäßigen Zahlen der Bank of America dar.

Die Märkte bedürften eines starken Impuls, um die Talfahrt zu stoppen. Solange die zu Grunde liegenden fundamentalen Probleme und die Unsicherheit über den weiteren Abschreibungsbedarf bzw mögliche Gewinnrevisionen der Unternehmen nicht geklärt seien, werde es keine nachhaltige Erholung geben. Eine vorgezogene Zinssenkung durch die Notenbanken könnte auch als eine Art Kapitulationserklärung der Zentralbanker verstanden werden.

Unternehmensmeldungen spielen angesichts der angespannten Situation an den Märkten kaum eine Rolle. In einem Broker-Kommentar heißt es, den Gewinnprognosen von Unternehmen sei momentan kaum zu trauen angesichts der Finanzkrise in den USA und deren Auswirkungen auf die weltweite Konjunktur und somit auf die Geschäfte der Unternehmen.

Nach anfangs deutlichen Verlusten profitieren von der massiven Eindeckung von Leerverkaufspositionen unterdessen vor allem die "Ausgebombten": Hypo Real Estate springen um 5,3% auf 19,95 EUR. Deutsche Börse klettern um 4,6% auf 108,69 EUR. Händler verweisen neben einer technisch bedingten Erholung auch auf die Rekordumsätze in den vergangenen Tagen. Unter Druck stehen dagegen die defensiven Versorger, die sich zuletzt gut hatten halten können.

Die Nebenwerte, die in den vergangenen Tagen noch wesentlich stärker als die Standardtitel unter Druck gekommen waren, liegen sogar im Plus. Der MDAX steigt um 1% oder 78 auf 8.018 Punkte, der TecDAX um 0,9% bzw 7 auf 733. Zu den stärksten Titeln zählen MLP, die sich um 9,5% auf 9,79 EUR verteuern. Im TecDAX brechen IDS Scheer um 5,4% auf 10,13 EUR ein. Nach Einschätzung eines Händlers ist der Kurseinbruch eine Folge von Zahlen, die die Erwartungen nicht erreichen konnte, und dem negativen Gesamtmarktumfeld. Die am Vortag noch unter den Verkäufen seitens Themenfonds leidenden Solarwerte können sich indes deutlich erholen. Q-Cells legen um 10,1% auf 61,10 EUR und Solarworld um 3,8% auf 26,28 EUR zu. Gegenüber den Tagestiefs sind dies Gewinne von bis zu 20%.

DJG/mif/raz

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