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07.02.2008

XETRA-MITTAG/Schwach - DAX fällt weiter zurück

FRANKFURT (Dow Jones)--Der DAX hat seine Verluste am Donnerstagmittag weiter ausgebaut und tendiert schwach. Der Leitindex verliert gegen 13.10 Uhr um 1,4% oder 95 auf 6.752 Punkte. Händler begründen die Abgaben mit enttäuschenden Vorgaben der US-Börsen, die nach anfänglichen Gewinnen im Minus geschlossen haben. Es sind vor allem die konjunkturabhängigen Aktienschwergewichte, die im Verlauf des Vormittags nachgegeben haben und den Gesamtmarkt belasten.

FRANKFURT (Dow Jones)--Der DAX hat seine Verluste am Donnerstagmittag weiter ausgebaut und tendiert schwach. Der Leitindex verliert gegen 13.10 Uhr um 1,4% oder 95 auf 6.752 Punkte. Händler begründen die Abgaben mit enttäuschenden Vorgaben der US-Börsen, die nach anfänglichen Gewinnen im Minus geschlossen haben. Es sind vor allem die konjunkturabhängigen Aktienschwergewichte, die im Verlauf des Vormittags nachgegeben haben und den Gesamtmarkt belasten.

Im Fokus stehen nun die Zinsentscheidungen der Notenbanken in Frankfurt und London. Während die Bank of England am Mittag wie erwartet den Leitzins um 25 Basispunkte auf 5,25% gesenkt hat, wird die Europäische Zentralbank (EZB) aller Voraussicht nach den Zinssatz unverändert bei 4,00% belassen, womit dann die begleitenden Aussagen umso mehr Beachtung finden dürften.

Deutsche Bank legen um 1,2% auf 76,23 EUR zu. Die Bank hat mit einem Nettogewinn von 953 Mio EUR den Analystenkonsens von 887 Mio EUR übertroffen und die Gewinnprognose für 2008 bestätigt. "Die Deutsche Bank ist offensichtlich in der US-Subprime-Krise nicht mehr involviert", meint Heino Ruland von FrankfurtFinanz. "Respektabel" nennt Dieter Hein von FaiResearch die Ergebnisse der Deutschen Bank.

Infineon brechen dagegen um 16,1% auf 5,62 EUR ein. Der Konzernverlust des Halbleiterherstellers ist im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres mit 368 Mio EUR niedriger ausgefallen als im Analystenkonsens von 443 Mio EUR erwartet. Laut einem Analysten dürften viele Anleger auf ein Erreichen der Gewinnschwelle in der Kommunikationssparte gesetzt haben. "Nach den ersten Aussagen von Infineon zum Gesamtjahr sieht es danach aber nicht aus", sagt ein Händler.

Metro handeln um 0,8% höher bei 54,34 EUR, nachdem UBS die Aktie auf "Kaufen" erhöht hat. Die Wachstumstreiber für Metro, Cash & Carry und Media Markt, seien intakt, heißt es in dem Kommentar von UBS. Trotz eines positiven Kommentars der Citigroup zur Deutschen Börse fällt die Aktie um 2,9% auf 110,08 EUR. In den USA standen die Papiere von Börsenbetreibern stark unter Druck, was den Titel belastet, heißt es am Markt.

Continental büßen 2,8% auf 65,10 EUR ein. Die Deutsche Bank hat das Kursziel für die Aktie auf 87 von 95 EUR gesenkt. Henkel, die am Mittwoch sehr fest tendierten, verlieren 2,3% auf 29,80 EUR. Deutsche Postbank drehen im Verlauf wieder ins Plus und führen derzeit die Liste der DAX-Gewinner an. Nach der kurzen Konsolidierung sei die Übernahmespekulation zurückgekehrt, heißt es am Markt. Die Deutsche Bank hat sich als gesprächsbereit mit Blick auf die Postbank geäußert. Die Aktie steigt um 3% auf 58,67 EUR.

Im MDAX haben Kuka nach anfänglichen Aufschlägen ins Minus gedreht und verlieren 4,9% auf 20,77 EUR. Der Anlagenbauer hat Geschäftszahlen für 2007 veröffentlicht. Diese hätten "die Erwartungen mehr oder weniger getroffen", meint Bankhaus-Metzler-Analyst Eerik Budarz. Premiere verlieren nach einer Abstufung durch UniCredit auf "Verkaufen" von "Kaufen" 4,8% auf 12,78 EUR.

Im TecDAX setzen Conergy den Kurseinbruch vom Mittwoch fort und verlieren weitere 9,3% auf 11,93 EUR. Mit Q-Cells, Solon, ErSol Solar und Solarworld geben weitere Solartitel deutlich nach. Wacker Chemie fallen im Sog des Sektors 8,7% auf 127 EUR. ADVA leiden unter dem schwachen Ausblick von Cisco und fallen um 8% auf 2,28 EUR.

DJG/mif/ros

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