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XETRA-MITTAG/Schwach - Gewinnmitnahmen lassen etwas nach

05.11.2008
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Gewinnmitnahmen am deutschen Aktienmarkt lassen am Mittwochmittag nach. Der DAX gibt gegen 13.24 Uhr um 1,3% oder 66 Punkte auf 5.212 nach. Händler sprechen weiter von Gewinnmitnahmen nach der kräftigen Erholung an den vorangegangenen Handelstagen. Am frühen Morgen hatte es noch nach deutlicheren Aufschlägen ausgesehen, allerdings würden nun die positiven Vorgaben der Wall Street und der asiatischen Börsen von den immer deutlicher nachgebenden S&P-Futures verdrängt.

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Gewinnmitnahmen am deutschen Aktienmarkt lassen am Mittwochmittag nach. Der DAX gibt gegen 13.24 Uhr um 1,3% oder 66 Punkte auf 5.212 nach. Händler sprechen weiter von Gewinnmitnahmen nach der kräftigen Erholung an den vorangegangenen Handelstagen. Am frühen Morgen hatte es noch nach deutlicheren Aufschlägen ausgesehen, allerdings würden nun die positiven Vorgaben der Wall Street und der asiatischen Börsen von den immer deutlicher nachgebenden S&P-Futures verdrängt.

Am Nachmittag wird auf der Konjunkturseite bei der zweiten Veröffentlichung des ISM-Einkaufmanagerindex für das Nicht-Verarbeitendes Gewerbe in den USA mit keiner Revision gerechnet. Die erste Veröffentlichung hatte bei 46,9 Punkten gelegen. Bei den Einzelhandelsumsätzen in den USA wird dagegen im September mit einem Rückgang um 0,3% gegenüber dem Vormonat gerechnet. Zudem steht der ADP-Arbeitsmarktbericht an. Aus technischer Sicht sei der DAX bei 4.800 Punkten unterstützt, meint Michael Riesner, technischer Analyst der UBS. Ferner spreche die Situation an den Märkten auch weiterhin für hohe Kursausschläge, so technische Analysten und Händler.

Mit der VW-Aktie steht ein alter Bekannter an der Spitze des DAX. "Wir sehen die typische Bewegung der vergangenen Wochen", so ein Händler. In einem festen Markt lagen VW zuletzt immer vergleichsweise schwach und in einem schwachen Markt immer fest. VW gewinnen 6,5% auf 423 EUR. Am Tabellenende rangieren dagegen Infineon mit einem Abschlag von 10% auf 2,75 EUR. Händler sprechen von Gewinnmitnahmen, nachdem der Kurs innerhalb kurzer Zeit um 70% zugelegt hat.

Deutsche Börse verlieren nach Vorlage von Zahlen 1,2% auf 67,96 EUR. Die Zahlen seien zwar gut, so Analysten, allerdings hätten viele Marktteilnehmer darauf spekuliert und nähmen nun Gewinne mit. Die Aktie habe zuvor in einer Woche um rund 50% zugelegt, heißt es etwa von der Citigroup. Auf überraschend hohe Umsätze bei der Eurex verweist equinet-Analyst Christian Muschick.

ThyssenKrupp verlieren 7% auf 15,72 EUR. Händler begründen dies mit dem schwachen Arcelor-Ausblick. "Die Probleme betreffen die ganze Branche", so ein Händler. Die Nachfrage der wichtigsten Abnehmer aus Automobilbau, Maschinenbau und Bau leide unter der schwachen Konjunkturentwicklung.

Gleich doppelt unter der Übernahme der Schweizer Ciba leiden BASF - die Aktie verliert 4,3% auf 27,90 EUR. Zum einen habe Ciba den Ausblick gesenkt. "Das macht die Übernahme weniger attraktiv", so ein Händler. Zum anderen müsse BASF offenbar die Finanzierungskonditionen nachbessern. "Hier merken wir die Kreditklemme", so ein Analyst. Er rechnet mit steigenden Finanzierungskosten um vermutlich 10,5 Mio CHF.

Aus der zweiten Reihe geraten allen voran Leoni nach einer weiteren Gewinnwarnung unter Druck und verlieren 14,9% auf 10,40 EUR. Hannover Rück geben nach dem Ausweis von als "schwach" eingestuften Zahlen um 4,5% auf 19,70 EUR nach. Zudem hat der Rückversicherer die Dividende für 2008 gestrichen. Im TecDAX schießen QSC nach Zahlenvorlage um 14,2% auf 1,68 EUR nach oben. Analyst Frank Rothauge von Sal. Oppenheim bezeichnet die Zahlen als "große Erleichterung".

DJG/mod/flf

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