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27.10.2010

XETRA-START/DAX kommt mit schwachem Euro unter Druck

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt ist am Mittwoch mit deutlicheren Abgaben in den Handel gestartet. Druck kommt von der Devisenseite, wo der Dollar seine jüngste Erholung fortsetzen kann. Bis 10.12 Uhr verliert der DAX 0,3% oder 17 auf 6.597 Punkte und notiert damit leichter. Neben Quartalszahlen steht übergeordnet weiterhin die Sitzung der US-Notenbank Federal Reserve in der kommenden Woche im Blick. Die Möglichkeit, dass die erwartete Ausweitung der Geldmenge geringer ausfallen könnte als bislang erwartet, hat zuletzt den Dollar gestützt und auch Druck auf Aktien ausgeübt.

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt ist am Mittwoch mit deutlicheren Abgaben in den Handel gestartet. Druck kommt von der Devisenseite, wo der Dollar seine jüngste Erholung fortsetzen kann. Bis 10.12 Uhr verliert der DAX 0,3% oder 17 auf 6.597 Punkte und notiert damit leichter. Neben Quartalszahlen steht übergeordnet weiterhin die Sitzung der US-Notenbank Federal Reserve in der kommenden Woche im Blick. Die Möglichkeit, dass die erwartete Ausweitung der Geldmenge geringer ausfallen könnte als bislang erwartet, hat zuletzt den Dollar gestützt und auch Druck auf Aktien ausgeübt.

Der Euro ist im frühen Geschäft unter die Marke von 1,3800 USD gefallen und sorgt für Zurückhaltung unter den Anlegern. Händler sehen jedoch die Chance auf eine Stabilisierung mit der Möglichkeit einer Erholung im DAX im späteren Verlauf. Am Nachmittag könnten die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter in den USA und die US-Neubaubeginne für neue Impulse sorgen. Unterstützt ist der DAX bei 6.580 Punkten, auf Widerstand trifft er beim neuen Jahreshoch von 6.669 Punkten.

Für die Aktie der Deutschen Bank geht es im frühen Geschäft um 1,7% auf 41,87 EUR nach oben. Wie erwartet sind die Zahlen vom negativen Einfluss der Postbank beeinflusst und haben zu einem Milliardenverlust geführt. Dennoch ist das Nettoergebnis mit einem Minus von 1,2 Mrd EUR etwas besser als erwartet ausgefallen. Den Ausblick für 2011, einen Vorsteuergewinn in Höhe von 10 Mrd EUR, stuft Silvia Quandt Research als "ambitioniert" ein. Deutsche Bank ziehen im frühen Geschäft 1,3% auf 41,73 EUR an.

SAP geben im frühen Handel 3,1% auf 37,12 EUR nach. Die am Morgen vorgelegten Zahlen stuft ein Analyst als "in Ordnung" ein. Allerdings verweist er darauf, dass einige Analystenschätzungen die Belastung durch den Währungseffekt als zu niedrig eingestuft haben dürften. Auch der Kauf von Sybase dürfte die Marge leicht verzerrt haben. BMW verlieren 1,7% auf 49,58 EUR belastet unter anderem von der Rückrufaktion in den USA und Beiersdorf geben nach einer Herunterstufung 1,7% auf 48,01 EUR nach.

Lufthansa profitieren dagegen von einem günstigen Ausblick von Air France-KLM und gewinnen 1,4%. Trotz der Ankündigung milliardenschwerer Abschreibungen notieren E.ON im frühen Geschäft wenig verändert. "E.ON hat 2008 sehr viel investiert", so ein Marktteilnehmer. Es sei klar gewesen, dass nun wertberichtigt werde. Wichtig sei, dass E.ON den Ausblick bekräftigt habe. K+S gewinnen nach einer Kaufempfehlung durch die Citigroup 2,2% auf 49,32 EUR und setzen damit die Erholung der vergangenen Tage fort.

In der zweiten Reihe kommen Krones unter Abgabedruck und verlieren 2% auf 41,18 EUR. Die Zahlen bewegten sich zwar im Rahmen der Erwartungen, ist im Handel zu hören. Allerdings habe der Auftragseingang die Erwartungen nicht erfüllen können. Mit einem Abschlag von 2,9% auf 6,58 EUR geht es für Praktiker noch deutlicher nach unten. Gewinn und Umsatz haben die Erwartungen verfehlt, auch hat das Unternehmen erneut die Umsatzprognose gesenkt.

Von Anschlussverkäufen belastet verlieren MTU 3,9% auf 41,04 EUR, Puma geben derweil 3,1% auf 246,40 EUR nach. Von gemischten Drittquartalszahlen spricht ein Händler mit Blick auf Kontron: "Umsatz und EBIT decken sich weitgehend mit den Erwartungen. Die Bruttomarge ist etwas schwächer als erwartet, aber der Auftragseingang im dritten Quartal belegt eine deutliche Verbesserung der Nachfrage." Der Ausblick auf eine weitere Steigerung im vierten Quartal klinge indes "vage", heißt es einschränkend. Kontron geben um 0,6% auf 6,95 EUR nach.

DJG/mpt/gei

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