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06.02.2008

XETRA-START/DAX nach Anfangsminus im Plus - Postbank haussieren

FRANKFURT (Dow Jones)--Nach anfänglichen Verlusten von fast 1% hat der DAX am Mittwochmorgen ins Plus gedreht. Er trotzt somit negativen Vorgaben sowohl aus Asien als auch aus den USA. Händler vermuten, dass Anleger ihre Short-Positionen schließen und hier Gewinne mitnehmen. Um 9.52 Uhr handelt der DAX 1 Punkt höher bei 6.766 Punkten.

FRANKFURT (Dow Jones)--Nach anfänglichen Verlusten von fast 1% hat der DAX am Mittwochmorgen ins Plus gedreht. Er trotzt somit negativen Vorgaben sowohl aus Asien als auch aus den USA. Händler vermuten, dass Anleger ihre Short-Positionen schließen und hier Gewinne mitnehmen. Um 9.52 Uhr handelt der DAX 1 Punkt höher bei 6.766 Punkten.

Postbank schießen um 10,3% nach oben auf 56,77 EUR. Grund hierfür ist ein Zeitungsbericht, dem zufolge die Deutsche Post als Großaktionär der Postbank den Aufbau der größten deutschen Privatkundenbank plant. Es würden erste Gespräche zur Sondierung mit der Deutschen Bank, der Allianz und der ING geführt. Als belastend für Commerzbank (-1,3%) und Deutsche Bank (-3%) erweise sich dagegen die Aussage der Rating-Agentur Standard & Poor's, wonach die jüngsten Abstufungen so genannter Monoline-Versicherer nicht ohne Folgen für die Banken bleiben werden.

Relative Stärke zeigen Deutsche Telekom mit einem Plus von 1,6% auf 13,36 EUR. Händler verweisen auf die defensiven Qualitäten und die guten Quartalszahlen von France Telecom. Von defensiver Stärke profitieren auch Versorgerwerte. E.ON und RWE kommen um jeweils 0,2% auf 127,62 EUR bzw 83,06 EUR voran.

TUI legen um 3,4% auf 14,94 EUR zu. Die Aktie profitiert von einem Bericht, dem zufolge TUI und die asiatische Temasek über eine Zusammenlegung ihrer Frachttöchter sprechen. MAN werden hingegen von schwachen Geschäftszahlen des schwedischen Lkw-Herstellers Volvo belastet und geben um 1,2% auf 80,45 EUR nach. Auch die Automomobilhersteller BMW (-1,3%) und Daimler (-1,5%) geben nach.

Im TecDAX stürzen Conergy um 23% ab auf 13,42 EUR. Der Hersteller von Solarmodulen hat im vergangenen Jahr einen operativen Verlust von 210 Mio EUR verbucht und muss eine Zwischenfinanzierung von 240 Mio EUR aufnehmen. Zu dieser Hiobsbotschaft regnet es zudem zahlreiche Abstufungen für Conergy. "Verkaufen" rät beispielsweise die UBS.

Im MDAX legen GEA nach Bekanntgabe "sehr guter" Auftragszahlen im vierten Quartal um 3,3% auf 20,76 EUR zu. K+S steigen um 1,5% auf 176,61 EUR und profitieren damit von einem Bericht in der "Börsen-Zeitung" (BöZ), dem zufolge der russische Investor Melnichenko den Anteil an K+S auf 7,28% ausgebaut hat. Laut dem Bericht will sich Melnichenko "nicht in der Rolle des Finanzinvestors zurücklehnen."

DJG/eyh/bek/gos

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