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15.02.2011

XETRA-START/Gut behauptet - Warten auf Konjunkturimpulse

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt startet gut behauptet in den Dienstag. Der DAX steigt gegen 9.37 Uhr um 0,2% oder 16 auf 7.415 Punkte. Händler sprechen von einer ruhigen Eröffnung und meinen, nach den jüngsten Rally-Gewinnen sei der Markt reif für eine Verschnaufpause. Die Vorlagen gäben nur wenig her. Die Umsätze dürfen wie bereits in den USA erst einmal dünn bleiben, so Marktteilnehmer.

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt startet gut behauptet in den Dienstag. Der DAX steigt gegen 9.37 Uhr um 0,2% oder 16 auf 7.415 Punkte. Händler sprechen von einer ruhigen Eröffnung und meinen, nach den jüngsten Rally-Gewinnen sei der Markt reif für eine Verschnaufpause. Die Vorlagen gäben nur wenig her. Die Umsätze dürfen wie bereits in den USA erst einmal dünn bleiben, so Marktteilnehmer.

Die Erwartung niedriger Umsätze liegt auch an den vielen Makrodaten auf der Tagesordnung. In Deutschland steht der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen für Februar im Blick. Aus den USA wird mit dem Empire-State-Manufacturing-Index der erste regionale Frühindikator für Februar erwartet, darüber hinaus wird der Einzelhandelsumsatz für Januar veröffentlicht. Auf der Anleihe-Seite will Spanien 5,5 Mrd EUR bis 6,5 Mrd EUR an Schuldtiteln mit einer Laufzeit von zwölf und achtzehn Monaten unter die Anleger bringen.

Charttechnisch liegt die nächste Unterstützung für den DAX im Bereich von 7.232 Punkten, Widerstand findet sich auf dem Niveau von 7.445 Punkten. Stärkster DAX-Wert sind MAN mit einem Plus von 0,9% auf 86,80 EUR, nachdem die Analysten der Citigroup die Aktien zum Kauf empfohlen haben. Auch BASF legen noch etwas zu, Linde legen nach guten Zahlen von Air Liquide 1% zu auf 112,95 EUR. Auf der anderen Seite verlieren Deutsche Börse 1,3% auf 60,55 EUR.

Händler verweisen auf Berichte, die US-Börse CME erwäge ein feindliches Übernahmegebot für die NYSE Euronext. "Damit (...) werden jenseits des Atlantiks die politischen Stimmen laut, Wall Street nicht zur Wall-Straße werden zu lassen", sagt ein Marktteilnehmer. Unter dem Strich bedeute dies, dass die Deutsche Börse ihr Angebot für die NYSE möglicherweise nachbessern müsse, um vor allem die US-Investoren zu überzeugen.

Deutsche Bank fallen um 1% auf 45,69 EUR. Commerzbank tendieren wenig verändert, obwohl das "Handelsblatt" schreibt, der Verlust der Tochter Eurohypo sei im vergangenen Jahr höher als bislang erwartet ausgefallen. In der zweiten Reihe notieren nach neuen Geschäftszahlen Rheinmetall unverändert mit 64,29 EUR, Leoni geben etwas nach. Wie der DAX tendieren auch MDAX und TecDAX wenig verändert.

- Von Herbert Rude, Dow Jones Newswires +49 (0) 69 29 725 217, herbert.rude@dowjones.com DJG/hru/jej/flf

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