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12.05.2009

XETRA-START/Knapp behauptet - Konsolidierung setzt sich fort

FRANKFURT (Dow Jones)---Am deutschen Aktienmarkt kommen die Kurse am Dienstag im frühen Geschäft noch etwas zurück. Der DAX verliert gegen 9.38 Uhr 3 Punkte bzw 0,1% auf 4.864 Punkte. Etwas belastet wird die Stimmung laut Händlern vom möglichen Kapitalbedarf von US-Banken. Darunter haben bereits die Vorlagen gelitten: An Wall Street gaben die Notierungen nach dem Xetra-Schluss noch etwas nach, in Tokio tendierte der Markt ebenfalls schwach.

FRANKFURT (Dow Jones)---Am deutschen Aktienmarkt kommen die Kurse am Dienstag im frühen Geschäft noch etwas zurück. Der DAX verliert gegen 9.38 Uhr 3 Punkte bzw 0,1% auf 4.864 Punkte. Etwas belastet wird die Stimmung laut Händlern vom möglichen Kapitalbedarf von US-Banken. Darunter haben bereits die Vorlagen gelitten: An Wall Street gaben die Notierungen nach dem Xetra-Schluss noch etwas nach, in Tokio tendierte der Markt ebenfalls schwach.

"Die Konsolidierung des DAX unter 5.000 Punkten dürfte sich fortsetzen, Kurstreiber nach oben oder unten sind nicht in Sicht", sagt ein Händler. Ein anderer Händler meint dagegen, viele Marktteilnehmer seien erfreut über die Bewegung und nutzten diese zum Einstieg. Die Stimmung sei generell weiterhin positiv und werde von der Hoffnung auf eine baldige wirtschaftliche Erholung getragen. Technisch sei der DAX auf Tagessicht bei 4.775 Punkten unterstützt, bei 4.958 Punkten liegt ein Widerstand.

Eine stärkere Korrektur im Markt dürfte - sollte sie denn kommen - vermutlich vom Bankensektor ausgehen. Die Anleger hätten bislang recht gelassen auf kritische Stimmen zu den Ergebnissen der US-Stresstests reagiert. Ein deutlicher Anstieg der faulen Kredite in den Büchern aufgrund noch zu erwartender Ausfälle könne die Stimmung aber wieder eintrüben.

Größter Verlierer sind im frühen Geschäft K+S, die um 2,8% auf 46,90 EUR fallen. Händler verweisen vor den Quartalszahlen am Mittwoch auf Spekulationen, nach denen sich der russischer Großinvestor Melnitschenko aus K+S zurückziehen könnte. Das "Handelsblatt" schreibt, zwischen dem Investor und dem Vorstand gebe es Streit um den Einfluss im Unternehmen.

Deutsche Bank verlieren 2% auf 41,14 EUR und Commerzbank 0,9% auf 5,79 EUR. MAN fallen mit den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen angeblicher Korruption um 1,1% auf 45,43 EUR.

Deutsche Börse steigen dagegen um 1,7% auf 56,48 EUR. Am Markt heißt es, die Quartalszahlen seien besser ausgefallen als erwartet. Die Gewinnkennziffern lägen etwa 10% über den Schätzungen, "dank einer guten Kostendisziplin", wie ein Analyst meint. BASF gewinnen 0,8% auf 29,44 EUR, nachdem J.P. Morgan die Aktie auf "Übergewichten" hochgestuft hat. Deutsche Telekom ziehen um 1,2% auf 8,25 EUR an.

Nach ihren Quartalszahlen geben Fraport 5,9% auf 29,97 EUR ab, Händler sprechen von guten Zahlen, aber einem enttäuschenden Ausblick. Solon verlieren nach schwachen Zahlen 7,1% auf 11,58 EUR und Q-Cells 0,5% auf 18,70 EUR. smartrac gewinnen 1,8% auf 9,95 EUR. Ein Analyst meint, die Zahlen seien zwar schwach, der Ausblick klinge aber etwas optimistischer als bisher. EADS zeigen sich nach laut Händlern ebenfalls schwachen Zahlen 3,8% im Minus. Der MDAX fällt um 1,0%, der TecDAX verliert 0,7%.

-Von Herbert Rude, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 217, herbert.rude@dowjones.com DJG/hru/bek Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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