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15.08.2007

XETRA-START/Leichter - Vorgaben belasten - KlöCo sehr schwach

FRANKFURT (Dow Jones)--Belastet von negativen Vorgaben aus den USA und Tokio ist der DAX am Mittwoch leichter in den Handel gestartet. Der deutsche Leitindex verliert gegen 8.33 Uhr 0,6% bzw 47 Punkte auf 7.378 und hat sich damit von seinem Tagestief bei 7.344 Zählern bereits wieder etwas lösen können. An der Wall Street hatte das Ersuchen des US-Geldmarktmanagers Sentinel um Zahlungsaufschub Ängste ausgelöst, die Subprime-Krise könne sich doch auf weitere Wirtschaftsbereiche ausdehnen. "Wenn ein Anleger jetzt bei seinen Cash-Dispositionen nicht auf die Sentinel-Fonds zurückgreifen kann, muss er andere Assets verkaufen, um liquide zu sein", sagt ein Händler. Zudem zeigte sich der Handel nach den am Vortag veröffentlichten Zahlen von Wal Mart und Home Depot besorgt, der Konsum könnte in den USA stärker einbrechen als bisher angenommen. Am Nachmittag stehen die Verbraucherpreise in den USA im Blick und könnten für neue Impulse sorgen. Die Prognose für den Juli liegt bei plus 0,1% gegenüber dem Vormonat. Die am späten Dienstag berichteten Zahlen von E.ON werden im Handel als weitgehend wie erwartet bezeichnet. Der Nettogewinn liege allerdings unter den Prognosen. E.ON verlieren 0,5% auf 116,6 EUR. Überraschend deutlich sei der Gewinnanstieg dagegen bei Gagfah ausgefallen, heißt es im Handel. Gagfah steigen um 4,3% auf 14,6 EUR. Die Zahlen von Klöckner & Co sorgen indes für Enttäuschung. Während der Umsatz wie erwartet ausgefallen sei, liege das EBITDA im zweiten Quartal unter den Prognosen, sagt ein Händler. Die Aktie verliert 3,8% auf 44,51 EUR, nachdem sie zunächst in der Spitze rund 6% eingebüßt hatte. Der Chemiekonzern Lanxess hat einem Pressebericht zufolge sein EBITDA vor Sondereinflüssen im zweiten Quartal um 5% auf 211 Mio EUR gesteigert; der Umsatz soll wegen des Verkaufs von Unternehmensteilen um 1,4% auf 1,73 Mrd EUR gesunken sein. Lanxess will am Donnerstag über den aktuellen Geschäftsverlauf berichten. Händler werten die Zahlen leicht positiv, verweisen aber auch auf das negative Sentiment am Markt, das das Papier bremse. Lanxess verlieren 1,5% auf 36,24 EUR. Positiv werten Händler das erhöhte Margenziel von Premiere. Der künftige Vorstandsvorsitzende Michael Börnicke will die Rendite bis 2010 auf 20% bis 30% steigern. Derzeit liegt sie bei knapp 10%. Premiere geben dennoch mit dem Markt 0,7% auf 18,36 EUR ab. Conergy gewinnen nach am Morgen vorgelegten Geschäftszahlen 0,4% auf 57,84 EUR. DJG/maw/gos

FRANKFURT (Dow Jones)--Belastet von negativen Vorgaben aus den USA und Tokio ist der DAX am Mittwoch leichter in den Handel gestartet. Der deutsche Leitindex verliert gegen 8.33 Uhr 0,6% bzw 47 Punkte auf 7.378 und hat sich damit von seinem Tagestief bei 7.344 Zählern bereits wieder etwas lösen können. An der Wall Street hatte das Ersuchen des US-Geldmarktmanagers Sentinel um Zahlungsaufschub Ängste ausgelöst, die Subprime-Krise könne sich doch auf weitere Wirtschaftsbereiche ausdehnen. "Wenn ein Anleger jetzt bei seinen Cash-Dispositionen nicht auf die Sentinel-Fonds zurückgreifen kann, muss er andere Assets verkaufen, um liquide zu sein", sagt ein Händler. Zudem zeigte sich der Handel nach den am Vortag veröffentlichten Zahlen von Wal Mart und Home Depot besorgt, der Konsum könnte in den USA stärker einbrechen als bisher angenommen. Am Nachmittag stehen die Verbraucherpreise in den USA im Blick und könnten für neue Impulse sorgen. Die Prognose für den Juli liegt bei plus 0,1% gegenüber dem Vormonat. Die am späten Dienstag berichteten Zahlen von E.ON werden im Handel als weitgehend wie erwartet bezeichnet. Der Nettogewinn liege allerdings unter den Prognosen. E.ON verlieren 0,5% auf 116,6 EUR. Überraschend deutlich sei der Gewinnanstieg dagegen bei Gagfah ausgefallen, heißt es im Handel. Gagfah steigen um 4,3% auf 14,6 EUR. Die Zahlen von Klöckner & Co sorgen indes für Enttäuschung. Während der Umsatz wie erwartet ausgefallen sei, liege das EBITDA im zweiten Quartal unter den Prognosen, sagt ein Händler. Die Aktie verliert 3,8% auf 44,51 EUR, nachdem sie zunächst in der Spitze rund 6% eingebüßt hatte. Der Chemiekonzern Lanxess hat einem Pressebericht zufolge sein EBITDA vor Sondereinflüssen im zweiten Quartal um 5% auf 211 Mio EUR gesteigert; der Umsatz soll wegen des Verkaufs von Unternehmensteilen um 1,4% auf 1,73 Mrd EUR gesunken sein. Lanxess will am Donnerstag über den aktuellen Geschäftsverlauf berichten. Händler werten die Zahlen leicht positiv, verweisen aber auch auf das negative Sentiment am Markt, das das Papier bremse. Lanxess verlieren 1,5% auf 36,24 EUR. Positiv werten Händler das erhöhte Margenziel von Premiere. Der künftige Vorstandsvorsitzende Michael Börnicke will die Rendite bis 2010 auf 20% bis 30% steigern. Derzeit liegt sie bei knapp 10%. Premiere geben dennoch mit dem Markt 0,7% auf 18,36 EUR ab. Conergy gewinnen nach am Morgen vorgelegten Geschäftszahlen 0,4% auf 57,84 EUR. DJG/maw/gos

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