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05.11.2008

XETRA-START/Schwächer - DAX von Gewinnmitnahmen belastet

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt ist schwächer in den Handel am Mittwoch gestartet. Hatte es noch am frühen Morgen nach deutlichen Aufschlägen ausgesehen, laste der nun deutlich im Minus notierende S&P-Future auf dem Markt. Händler sprechen von Gewinnmitnahmen, die neben dem DAX auch die meisten anderen europäischen Börsen im frühen Geschäft kräftig zurückwerfen. Gegen 9.36 Uhr verliert der DAX 1,2% oder 62 Punkte auf 5.218.

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt ist schwächer in den Handel am Mittwoch gestartet. Hatte es noch am frühen Morgen nach deutlichen Aufschlägen ausgesehen, laste der nun deutlich im Minus notierende S&P-Future auf dem Markt. Händler sprechen von Gewinnmitnahmen, die neben dem DAX auch die meisten anderen europäischen Börsen im frühen Geschäft kräftig zurückwerfen. Gegen 9.36 Uhr verliert der DAX 1,2% oder 62 Punkte auf 5.218.

Aus technischer Sicht sei der DAX bei 4.800 Punkten unterstützt, meint Michael Riesner, technischer Analyst der UBS. Nach oben hin seien im DAX erste Widerstände zwischen 5.300 und 5.400 Punkten auszumachen. Derweil steht der Fortgang der Berichtssaison im Blick sowie der ISM-Index für die Dienstleistungen in den USA und der ADP-Arbeitsmarktbericht am Nachmittag.

Deutsche Börse verlieren nach Vorlage von Zahlen 3,2% auf 66,60 EUR. Die Zahlen seien zwar gut, so Analysten, allerdings hätten viele Marktteilnehmer darauf spekuliert und nähmen nun Gewinne mit. Die Aktie legte zuvor in einer Woche um rund 50% zu, heißt es etwa von der Citigroup. Auf überraschend hohe Umsätze im Bereich Eurex verweist equinet-Analyst Christian Muschick.

Gleich doppelt unter der Übernahme der Schweizer Ciba leiden BASF. Die Aktie verliert 3,4% auf 28,21 EUR. Zum einen habe Ciba den Ausblick gesenkt. "Das macht die Übernahme weniger attraktiv", so ein Händler. Zum anderen hat BASF die Finanzierungskonditionen nachbessern müssen. "Hier merken wir die Kreditklemme", so ein Analyst. Er meint, die Finanzierungskosten stiegen vermutlich um 10,5 Mio CHF.

ThyssenKrupp gebn 3,6% auf 16,29 EUR nach, hier lastet laut Händlern der schwache Arcelor-Ausblick. "Die Probleme betreffen die ganze Branche", so ein Händler. Die Nachfrage der wichtigsten Abnehmer aus Automobilbau, Maschinenbau und Bau selbst leide unter der schwachen Konjunkturentwicklung.

An der Spitze im DAX stehen Allianz, die um 4% auf 71,63 EUR anziehen. In den Titeln der Deutschen Bank werden Gewinne mitgenommen, die Aktie reduziert sich um 4,2% auf 34,50 EUR.

Aus der zweiten Reihe geraten allen voran Leoni nach einer weiteren Gewinnwarnung unter Druck und verlieren 11,6% auf 10,80 EUR. Hannover Rück stehen nach Ausweis von Zahlen kaum verändert bei 20,77 EUR. Zudem hat der Rückversicherer die Dividende für 2008 gestrichen. QSC schießen nach Zahlenvorlage um 15,6% auf 1,70 EUR nach oben. Analyst Frank Rothauge von Sal. Oppenheim bezeichnet die Zahlen als "große Erleichterung".

DJG/eyh/raz

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