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15.05.2007

XETRA-VERLAUF/Behauptet - Quartalszahlen stützen

FRANKFURT (Dow Jones)--Am deutschen Aktienmarkt tendieren die Kurse am Dienstag im Verlauf des Vormittaggeschäfts unter Schwankungen seitwärts. Der DAX steht gegen 11.17 Uhr 0,1% bzw 10 Punkte im Minus bei 7.449. Vorübergehend war er mit den vergleichsweise ungünstigen Vorlagen aus Japan und den USA schon auf 7.430 Punkte gesunken. Der DAX konnte die Vorlagen aber schnell wegstecken und dann auf 7.474 Punkte im tageshoch zulegen. Positiv aufgenommen werden zum einen neue Zahlen zur deutschen Wirtschaft, die im ersten Quartal noch stärker gewachsen ist als erwartet. Zum anderen haben RWE und Deutsche Post sowie einige Unternehmen der zweiten Reihe mit ihren Quartalsergebnissen die Erwartungen deutlich geschlagen. Noch hielten sich aber viele Anleger zurück und warteten auf neue Konjunkturdaten aus den USA am Nachmittag, darunter die Verbraucherpreise. Aus technischer Sicht könnte der DAX zunächst eine Handelsspanne zwischen 7.300 und 7.520 bis 7.539 Punkten etablieren, heißt es. Ein Anstieg über das Jahreshoch bei 7.539 Punkten würde ein neues Kaufsignal erzeugen. Im Blick des Markts stehen neben RWE und Deutscher Post weiter DaimlerChrysler. Nach dem Rückschlag am Montagnachmittag sehe die Aktie von DaimlerChrylser angeschlagen aus, heißt es im Handel. Zunächst profitieren Daimler mit einem Aufschlag von 2,6% auf 63,28 EUR von positiven Analystenstimmen. Die UBS hat ein Kursziel von 75 EUR ausgegeben, die Deutsche Bank hat ihr Ziel von 73 EUR bestätigt. Händler raten aber von zu viel Euphorie ab. Schließlich habe das Management mit dem "Chrysler-Abenteuer riesige Milliarden-Beträge in den Sand gesetzt", so ein Händler. RWE gewinnen 0,7% auf 82,57 EUR und Deutsche Post 1,0% auf 23,65 EUR. Beide Unternehmen haben die Erwartungen an die Quartalszahlen laut Händlern deutlich geschlagen. Der Umsatz von RWE liege im Rahmen der Erwartungen, der Ergebnis-Ausweis deutlich darüber. Bei der Post hätten besonders die Bereiche Express und Logistik die Prognosen deutlich übertroffen. Auf der Verliererseite geben Deutsche Postbank weitere 1,4% auf 66,08 EUR nach, nachdem sie am Montag bereits mit Abschlägen auf ihren Quartalsbericht reagiert hatten. Henkel verlieren 1,5% auf 113,65 EUR und Deutsche Bank 1,0% auf 115,51 EUR. Daneben fallen Deutsche Telekom um 0,6% auf 12,57 EUR. Im MDAX werden nach Quartalszahlen Symrise, Hochtief und Salzgitter höher gestellt und Stada niedriger. Im TecDAX profitieren Q-Cells von guten Quartalszahlen, Ersol stehen nach ihrem Zwischenbericht unter Druck. Kontron wiederum ziehen um 2,1% an auf 13,57 EUR. Das Unternehmen will 1 Mio Stückaktien im Wert von rund 13 Mio EUR einziehen und mindestens 20 Mio EUR für Aktienrückkäufe, das Ablösen von Aktienoptionen und Dividendenausschüttungen verwenden. Erfolgreich ist unterdessen das Börsendebüt des Baumaschinenherstellers Wacker Construction ausgefallen. zu 22 EUR je Aktie ausgegeben lag der erste Kurs bei 24,60 EUR, der auch aktuell noch bezahlt wird. -Von Herbert Rude, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 217, herbert.rude@dowjones.comDJG/hru

FRANKFURT (Dow Jones)--Am deutschen Aktienmarkt tendieren die Kurse am Dienstag im Verlauf des Vormittaggeschäfts unter Schwankungen seitwärts. Der DAX steht gegen 11.17 Uhr 0,1% bzw 10 Punkte im Minus bei 7.449. Vorübergehend war er mit den vergleichsweise ungünstigen Vorlagen aus Japan und den USA schon auf 7.430 Punkte gesunken. Der DAX konnte die Vorlagen aber schnell wegstecken und dann auf 7.474 Punkte im tageshoch zulegen. Positiv aufgenommen werden zum einen neue Zahlen zur deutschen Wirtschaft, die im ersten Quartal noch stärker gewachsen ist als erwartet. Zum anderen haben RWE und Deutsche Post sowie einige Unternehmen der zweiten Reihe mit ihren Quartalsergebnissen die Erwartungen deutlich geschlagen. Noch hielten sich aber viele Anleger zurück und warteten auf neue Konjunkturdaten aus den USA am Nachmittag, darunter die Verbraucherpreise. Aus technischer Sicht könnte der DAX zunächst eine Handelsspanne zwischen 7.300 und 7.520 bis 7.539 Punkten etablieren, heißt es. Ein Anstieg über das Jahreshoch bei 7.539 Punkten würde ein neues Kaufsignal erzeugen. Im Blick des Markts stehen neben RWE und Deutscher Post weiter DaimlerChrysler. Nach dem Rückschlag am Montagnachmittag sehe die Aktie von DaimlerChrylser angeschlagen aus, heißt es im Handel. Zunächst profitieren Daimler mit einem Aufschlag von 2,6% auf 63,28 EUR von positiven Analystenstimmen. Die UBS hat ein Kursziel von 75 EUR ausgegeben, die Deutsche Bank hat ihr Ziel von 73 EUR bestätigt. Händler raten aber von zu viel Euphorie ab. Schließlich habe das Management mit dem "Chrysler-Abenteuer riesige Milliarden-Beträge in den Sand gesetzt", so ein Händler. RWE gewinnen 0,7% auf 82,57 EUR und Deutsche Post 1,0% auf 23,65 EUR. Beide Unternehmen haben die Erwartungen an die Quartalszahlen laut Händlern deutlich geschlagen. Der Umsatz von RWE liege im Rahmen der Erwartungen, der Ergebnis-Ausweis deutlich darüber. Bei der Post hätten besonders die Bereiche Express und Logistik die Prognosen deutlich übertroffen. Auf der Verliererseite geben Deutsche Postbank weitere 1,4% auf 66,08 EUR nach, nachdem sie am Montag bereits mit Abschlägen auf ihren Quartalsbericht reagiert hatten. Henkel verlieren 1,5% auf 113,65 EUR und Deutsche Bank 1,0% auf 115,51 EUR. Daneben fallen Deutsche Telekom um 0,6% auf 12,57 EUR. Im MDAX werden nach Quartalszahlen Symrise, Hochtief und Salzgitter höher gestellt und Stada niedriger. Im TecDAX profitieren Q-Cells von guten Quartalszahlen, Ersol stehen nach ihrem Zwischenbericht unter Druck. Kontron wiederum ziehen um 2,1% an auf 13,57 EUR. Das Unternehmen will 1 Mio Stückaktien im Wert von rund 13 Mio EUR einziehen und mindestens 20 Mio EUR für Aktienrückkäufe, das Ablösen von Aktienoptionen und Dividendenausschüttungen verwenden. Erfolgreich ist unterdessen das Börsendebüt des Baumaschinenherstellers Wacker Construction ausgefallen. zu 22 EUR je Aktie ausgegeben lag der erste Kurs bei 24,60 EUR, der auch aktuell noch bezahlt wird. -Von Herbert Rude, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 217, herbert.rude@dowjones.comDJG/hru

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