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06.05.2008

XETRA-VERLAUF/Etwas leichter - Ölpreis und Finanzwerte belasten

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt kommt am Dienstagvormittag im Verlauf unter Abgabedruck. Vor allem die Finanzwerte verzeichnen nach schwachen Quartalsausweisen der Schweizer Wettbewerber UBS und Swiss Re Abgaben. Zudem ist der Ölpreis auf ein neues Allzeithoch bei 120,93 USD je Barrel gestiegen. Händler verweisen dabei auch auf anhaltende Angebotssorgen durch Lieferprobleme in Nigeria. Der DAX verliert gegen 11.22 Uhr um 0,5% oder 33 Punkte auf 7.019.

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt kommt am Dienstagvormittag im Verlauf unter Abgabedruck. Vor allem die Finanzwerte verzeichnen nach schwachen Quartalsausweisen der Schweizer Wettbewerber UBS und Swiss Re Abgaben. Zudem ist der Ölpreis auf ein neues Allzeithoch bei 120,93 USD je Barrel gestiegen. Händler verweisen dabei auch auf anhaltende Angebotssorgen durch Lieferprobleme in Nigeria. Der DAX verliert gegen 11.22 Uhr um 0,5% oder 33 Punkte auf 7.019.

Die kurstreibenden Nachrichten liefert weiterhin die Berichtssaison. Die zuletzt stark gebeutelte Hypo Real Estate hat Zahlen vorgelegt, die vor allem durch die Abschreibungen auf Altlasten gekennzeichnet sind. Allerdings verweisen Analysten auf das gut verlaufende aktuelle Geschäft, in dem der Finanzierer mit überzeugenden Margen aufgewartet habe. Im Einklang mit den europäischen Peers geben Hypo Real Estate um 3,3% auf 22,88 EUR nach, Commerzbank verlieren 2,1% auf 23,12 EUR und Deutsche Bank fallen um 1,6% auf 77,52 EUR.

Zu der schwachen Entwicklung von Lufthansa heißt es am Markt, dass der Kurs zum einen unter dem hohen Ölpreis leide. Zum anderen verweisen Händler auf einen Bericht der "FTD", Lufthansa sei an einem Einstieg bei AUA interessiert. Die österreichische Fluglinie sei defizitär, so ein Händler. Die Lufthansa wollte zu dem Bericht gegenüber Dow Jones Newswires keine Stellung nehmen. Lufthansa geben um 1,6% auf 17,07 EUR nach.

Den größten Gewinner stellen aktuell adidas, die um 3% auf 41,65 EUR zulegen. Der Start in das Jahr ist für den Sportartikelhersteller gut gelaufen, allerdings belastet weiterhin die Geschäftsentwicklung bei Reebok, lautet die Einschätzung von Analysten. Ein im zweiten Quartal startendes Joint Venture in Brasilien und Paraguay sollte sich ab diesem Zeitpunkt positiv auf die Gewinnkennziffern auswirken.

Auch Infineon liegen stark im Markt und bauen ihren Erholungskurs mit einem Plus von 3,3% auf 6,53 EUR aus. Der Markt hoffe auf eine Bodenbildung bei den Preisen für Speicherchips, heißt es am Markt. Auch MAN und RWE legen deutlich zu.

Im MDAX hat unter anderem Kuka mit Zahlen aufgewartet. Nachdem das Unternehmen in den vergangenen Quartalen umstrukturiert wurde, seien die Zahlen für das erste Quartal "in line", sagt Eerik Budarz, Analyst beim Bankhaus Metzler. Positiv steche der Auftragseingang von über 400 Mio EUR hervor. Die Aktie gewinnt 2,8% auf 26,06 EUR.

Auf der Ertragsseite konnte auch Hannover Rück aus dem MDAX überzeugen, die um 3,4% auf 37,02 EUR zulegen. Ein deutliches Minus steht vor der Aktie von Beiersdorf, die um 3,5% auf 51,49 EUR zurückkommt. Im Vorfeld wurde auf eine positive Überraschung gesetzt, die Zahlen seien nun nur "in line" ausgefallen. Diese Enttäuschung sei in der Kursentwicklung abzulesen.

Auch aus dem TecDAX lieferte eine Reihe von Unternehmen ihre Zahlen ab. Ganz oben stehen Epcos, die um 4,1% auf 10,33 EUR zulegen. Nach einem schwachen Ausblick eines Wettbewerbers habe Epcos überzeugen können, heißt es in einer Einschätzung. Bereits am Montagabend hatte Qiagen überzeugende Zahlen vorgelegt, die Aktie legt um 2,2% auf 14,67 EUR zu.

DJG/thl/hru/ros

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