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05.02.2008

XETRA-VERLAUF/Leichter - Bankenaktien schwächeln

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt hat am Dienstag im Verlauf seine Anfangsverluste zwischenzeitlich ausgebaut, sich von den Tagestiefs aber wieder berappelt. Zur Schwäche neigen Bankenaktien aber auch Automobiltitel. Bis 11.30 Uhr verliert der DAX 0,5% oder 37 auf 6.963 Punkte. Ohne die Aufschläge der schwer gewichteten und fest tendierenden Versorger E.ON und RWE, die wegen ihrer defensiven Qualitäten gesucht sind, würde das Minus deutlicher ausfallen.

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt hat am Dienstag im Verlauf seine Anfangsverluste zwischenzeitlich ausgebaut, sich von den Tagestiefs aber wieder berappelt. Zur Schwäche neigen Bankenaktien aber auch Automobiltitel. Bis 11.30 Uhr verliert der DAX 0,5% oder 37 auf 6.963 Punkte. Ohne die Aufschläge der schwer gewichteten und fest tendierenden Versorger E.ON und RWE, die wegen ihrer defensiven Qualitäten gesucht sind, würde das Minus deutlicher ausfallen.

Wichtig sei, dass der DAX die wichtigen Unterstützungen bei 6.920 und 6.850 nicht mehr nachhaltig unterschreite, heißt es aus technischer Sicht. Nach oben sei der DAX am Montag am Widerstand bei 7.060 Punkten zunächst gescheitert, darüber lägen bei 7.190 und 7.300 Punkten weitere Hürden. Das Geschäft dürfte bis zur Bekanntgabe des ISM-Index für das nicht-verarbeitende Gewerbe am Nachmittag ruhig verlaufen.

Nach einem starken Auftakt haben MAN in der Zwischenzeit deutlich ins Minus gedreht. Am Morgen hatte die Aktie noch von einem positiv beurteilen Quartalsausweis profitiert. Der Umsatz sei im vierten Quartal stärker gewachsen als erwartet, auch die operative Gewinnentwicklung liege über den Prognosen, heißt es im Handel. FrankfurtFinanz bezeichnet die MAN-Ziele für dieses Jahr allerdings als ambitioniert.

Eine Konjunkturabschwächung in den USA könnte die Weltkonjunktur dämpfen und damit auch die Ziele von MAN als zyklischem Unternehmen zur Makulatur werden lassen. Als belastend wirken möglicherweise inzwischen erfolgte MAN-Aussagen, wonach MAN den Anteil an Scania nicht aufstocken will. MAN verlieren 2,5% auf 86,44 EUR. Der Autosektor entwickelt sich nach den Gewinnen am Vortag schwach. BMW geben um 2,2% nach, Daimler um 2,6% und VW um 1,1%. Continental verlieren 2,4% auf 69,90 EUR.

Unter Abgabedruck stehen die Banken im DAX. Sie folgen damit den Vorgaben von Wall Street. Commerzbank verlieren 1,6% auf 20,70 EUR, Deutsche Postbank 1,3% auf 53,96 EUR und Hypo Real Estate 2,7% auf 20,10 EUR. Für die Deutsche Bank geht es um 1,3% auf 76,36 EUR nach unten. Neben einer Kurszielreduzierung durch die Citigroup belastet hier auch ein Bericht im "Handelsblatt", wonach ein US-Investor einen Kredit über 5,8 Mrd USD nicht zurückzahlen kann. Allerdings sei der Kredit mit Bürogebäuden in New York besichert. Die Bank wird am Donnerstag Quartalszahlen ausweisen.

Enttäuschend ausgefallen sind die Geschäftszahlen von Heidelberger Druck. Das Unternehmen habe die Prognosen verfehlt und besonders enttäuschend sei, dass der Ausblick gesenkt worden sei, so Beobachter. Die Aktie bricht regelrecht ein und verliert 11,6% auf 17,36 EUR. Bei Gagfah belastet derweil der Abgang des Finanzvorstands. Die Titel geben um 5,3% auf 11,70 EUR nach. Im TecDAX steigen Q-Cells 2,6% auf 67,19 EUR an. Die Aktie gilt neben K+S und Salzgitter als möglicher DAX-Aufstiegskandidat. Die Entscheidung darüber fällt aber erst im September.

DJG/mpt/gos

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