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27.07.2010

XETRA-VORBERICHT/Wenig veränderte Eröffnung im DAX erwartet

FRANKFURT (Dow Jones)--Vorbörslich zeichnen sich zur Eröffnung am Dienstag am deutschen Markt wenig veränderte Notierungen ab. Bis 8.07 Uhr wird der DAX bei 6.188 Punkten indiziert nach einem Schluss von 6.194 am Vortag. Impulse dürften im frühen Geschäft zunächst die Quartalszahlen der Deutschen Bank wie auch von SAP setzen. Bei SAP ist im Handel von einem "positiven Touch", bei der Deutschen Bank von gemischten Zahlen die Rede. Übergeordnet äußern sich Teilnehmer optimistisch, dass die Aufwärtsbewegung am deutschen Aktienmarkt noch nicht beendet ist.

FRANKFURT (Dow Jones)--Vorbörslich zeichnen sich zur Eröffnung am Dienstag am deutschen Markt wenig veränderte Notierungen ab. Bis 8.07 Uhr wird der DAX bei 6.188 Punkten indiziert nach einem Schluss von 6.194 am Vortag. Impulse dürften im frühen Geschäft zunächst die Quartalszahlen der Deutschen Bank wie auch von SAP setzen. Bei SAP ist im Handel von einem "positiven Touch", bei der Deutschen Bank von gemischten Zahlen die Rede. Übergeordnet äußern sich Teilnehmer optimistisch, dass die Aufwärtsbewegung am deutschen Aktienmarkt noch nicht beendet ist.

Sie verweisen darauf, dass es dem S&P-500-Index an Wall Street gelungen sei, die 200-Tage-Linie bei 1.115 Punkten zu überwinden. Das könnte neue Liquidität an den Markt ziehen. In Asien präsentieren sich die Börsen mit leichten Abschlägen. Gefragt sind allerdings Bankentitel, nachdem der Baseler Ausschuss für strengere Eigenkapitalrichtlinien den Instituten längere Übergangsregeln und Entgegenkommen bei der Definition von Tier-1, als dem Eigenkapital der Banken, signalisiert hat. Das könnte auch die Branchenkurse in Deutschland und Europa weiter stützen, heißt es am Markt.

Am Nachmittag könnten Impulse vom Case-Shiller-Hauspreis-Index in den USA ausgehen und später vom US-Verbrauchervertrauen. Aus technischer Sicht sei das Hoch von Mitte Juli bei knapp 6.250 Punkten ein Widerstand. Als unterstützt gilt der DAX bei 6.100 Punkten.

Bei der Deutschen Bank ist von einem "desaströsen" Handelsergebnis die Rede. Dieses gelte aber als volatil, und Zins- sowie Provisionsüberschuss hätten sich besser entwickelt als erwartet. Der Netto-Gewinn sei einen Tick besser ausgefallen als erwartet. "Von den Staatsanleihen-Positionen sind keine größeren Risiken zu sehen", meint ein Händler. Der Kurs habe bereits am Montag relativ schwach im Markt gelegen. "Von daher könnten Abgaben nach den Zahlen Kaufgelegenheiten sein", heißt es. Deutsche Bank verlieren vorbörslich 1,7%.

Bei SAP liefert laut Händlern der höhere Umsatz-Ausblick einen "positiven Touch". Der Umsatz habe sich etwas besser entwickelt als gedacht. Die operative Marge sei gestiegen, liege aber immer noch unter Ziel, und der Nettogewinn habe die Erwartungen nicht erreicht. "Möglicherweise reagiert der Kurs leicht positiv auf den höheren Sales-Ausblick", so der Händler. Vor Eröffnung wird die Aktie mit einem Plus von 1,4% indiziert.

Belastet zeigen sich Metro von einer Herunterstufung auf "Underweight" von zuvor "Equalweight" durch Morgan Stanley und geben um 1,4% nach. Kurspotenzial nach guten Zahlen sehen Marktteilnehmer indes bei Jungheinrich. "Die vorläufigen Zahlen sehen exzellent aus", heißt es. Auch der Auftragseingang sei sehr stark, das spreche für ein gutes zweites Halbjahr. Auch das Branchen-Sentiment sollte günstig bleiben, so ein Händler mit Blick auf Bauer im MDAX oder Wacker Neuson im SDAX.

Ein gemischtes Bild bietet nach Einschätzung eines Händlers das Zahlenwerk von Kontron. "Positiv sind auf jeden Fall der Auftragsbestand und die Bruttomarge", sagt er. Negativ seien hingegen der kräftige Rückgang bei den Design Wins und der geringe Bestand an Bargeld. "Nachdem die Aktie zuletzt aber so massiv unter die Räder gekommen ist, kann ich mir vorstellen, dass sich der Markt auf den Auftragsbestand kapriziert und die Aktie zulegt."

DJG/mpt/ros

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