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18.07.2007

Yahoo verdient im 2. Quartal 2% weniger (zwei)

Zwischen April und Juni setzte das Internetunternehmen 1,7 (1,58) Mrd USD um. Die Nettoerlöse, die um Zahlungen an andere Webseitenbetreiber zur Generierung von höheren Nutzerzahlen bereinigt sind, kletterten auf 1,24 (1,12) Mrd USD. Die Konsenprognose der Marktbeobachter hatte exakt den ausgewiesenen Wert bei den Nettoerlösen erwarten lassen.

Zwischen April und Juni setzte das Internetunternehmen 1,7 (1,58) Mrd USD um. Die Nettoerlöse, die um Zahlungen an andere Webseitenbetreiber zur Generierung von höheren Nutzerzahlen bereinigt sind, kletterten auf 1,24 (1,12) Mrd USD. Die Konsenprognose der Marktbeobachter hatte exakt den ausgewiesenen Wert bei den Nettoerlösen erwarten lassen.

Gleichzeitig senkte die Gesellschaft ihre Prognose für das Gesamtjahr. CFO Blake Jorgensen sagte während einer Telefonkonferenz, Yahoo senke ihre Umsatzerwartungen hinsichtlich des zweiten Halbjahres. So rechnet das Unternehmen für das dritte Quartal mit Nettoerlösen zwischen 1,17 Mrd und 1,31 Mrd USD und fürs Gesamtjahr zwischen 4,89 Mrd und 5,19 Mrd USD. Analysten hatten die Nettoerlöse bei 1,3 Mrd bzw 5,19 Mrd USD gesehen.

Das Unternehmen begründete die Prognosesenkung mit zurückgehenden Einnahmen bei der traditionell starken Internetwerbung. Auf einer Telefonkonferenz mit Analysten bestätigte die zum President berörderte Susan Decker am Dienstag, dass die Werbeeinnahmen niedriger als 2006 ausgefallen seien. Das Wachstum bei diesem Geschäftsfeld werde weltweit nun im unteren bis mittleren zweistelligen Prozentbereich liegen, so Decker.

Um das sinkende Wachstum in diesem Segment anzugehen, habe Yahoo die Abteilungen für Anzeigenwerbung und Reklame bei der Suchfunktion zusammengelegt. Des Weiteren will die Gesellschaft mit dem neuen Produkt "SmartAds" mehr maßgeschneiderte Anzeigenwerbung anbieten, so Decker weiter.

Das Unternehmen befindet sich zurzeit in einer schwierigen Phase, weil es in der Vergangenheit stetig an Boden gegen Wettbewerber Google eingebüßt hat. Zudem muss Yahoo einen Wechsel an der Konzernspitze verkraften. Im vergangenen Monat wurde CEO Terry Semel durch den Unternehmensmitbegründer Jerry Yang ersetzt. Decker stieg vom CFO zum President auf. Yahoo habe begonnen, einen "strategischen Plan" zu erarbeiten, so Yang.

Mark Mahaney, Analyst bei der Citigroup, verwies in einer ersten Reaktion auf die gesenkte Prognose und sagte, "die Kernfrage ist, warum die Marge fürs Gesamtjahr von 40% auf 37% gesenkt wurde." Nachbörslich fiel der Kurs der Aktie um fast 4% auf 26,49 USD.

Webseite: http://www.yahoo.com

-Von John Letzing, Dow Jones Newswires; + 49 (0)69 - 29 725 104

unternehmen.de@dowjones.com

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