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Geschäftsessen


27.08.2009

Zehn Tipps für den perfekten Gastgeber

Schreibt und bearbeitet Karrierethemen - in der Digitalredaktion von COMPUTERWOCHE, CIO-Magazin, ChannelPartner und Tecchannel. Ihre Schwerpunkte sind IT-Arbeitsmarkt, Recruiting, Freiberufler, Aus- und Weiterbildung, IT-Gehälter, Work-Life-Balance, Employer Branding, Führung und und und.  Wenn sie nicht gerade Projekte wie den "CIO des Jahres" betreut. Hofft auf mehr Frauen in der IT.
Wie können Sie als Gastgeber dafür sorgen, dass das Geschäftsessen ein voller Erfolg wird? Ein Expertenteam hat die wichtigsten Tipps für Sie zusammengestellt.

Sie laden gelegentlich Kunden oder Business-Kontakte zu Geschäftsessen ein? Dann wissen Sie vielleicht bereits, wie wichtig es ist, den richtigen Rahmen zu stecken. Und wie schwer das manchmal sein kann. Generell gilt: Gastgeber können durch einige Tricks und Vorbereitungen im Vorfeld dafür sorgen, dass ein Geschäftsessen erfolgreich verläuft. Gemäß dem Motto, der Regisseur bestimmt den Erfolg.

Christina Tabernig (links) und Antje Quittschau von der Agentur korrekt! kennen sich aus in Sachen Business-Etikette.
Christina Tabernig (links) und Antje Quittschau von der Agentur korrekt! kennen sich aus in Sachen Business-Etikette.
Foto: Privat

Wie Gastgeber bei Geschäftsessen punkten können, dazu haben Anke Quittschau und Christina Tabernig von der Benimm-Agentur korrekt! zehn Tipps zusammengestellt, die beispielsweise dabei helfen, den perfekten Ort für ein Geschäftsessen zu wählen. Oder was man tun kann, damit sich die Geschäftspartner wohl fühlen. Oder über welche Themen man beim Geschäftsessen eher vermeiden sollte.

1. Biergarten oder Sterne-Restaurant?

Überlegen Sie, welche Zielsetzung sich aus Ihrer Restaurantwahl ablesen lässt. Ein teures Sterne-Restaurant kann bedeuten, dass sich die Wahl in Ihren Preisen für das beim Essen ausgehandelte Geschäft niederschlägt.

2. Ist Ihr Gast Vegetarier?

Prüfen Sie (eventuell über die Sekretärin), in welchem Umfeld Ihr Gast sich wohl fühlt. Lassen Sie sich auch über die Lieblingsspeisen informieren. Ist Ihr Kunde eventuell Vegetarier oder Diabetiker? Diese Fragen sollten Sie vorab klären.

3. Der Wohlfühlfaktor

Besuchen Sie mit wichtigen Kunden nur Lokalitäten, die Sie kennen, auf die Sie sich hundertprozentig verlassen können. Und wählen Sie Restaurants, in denen Sie sich auch wohl fühlen. Denn das färbt auch auf Ihr Verhalten positiv ab.

Ist der Rahmen zu steif, färbt das meist auch auf die Gesprächsrunde ab.
Ist der Rahmen zu steif, färbt das meist auch auf die Gesprächsrunde ab.
Foto: krsmanovic - Fotolia.com

4. Der perfekte Ort

Wählen Sie einen für alle Eingeladenen zentral gelegenen Ort und eine für die Gäste günstige Zeit.

5. Wer zahlt?

Stellen Sie bereits bei der Einladung eindeutig klar, dass Sie der Gastgeber sind und bezahlen. Sagen Sie "Ich möchte Sie gerne zum Essen einladen. Passt Ihnen Dienstagabend?" statt "Wollen wir das mal bei einem Abendessen besprechen", denn hier ist nicht klar, wer zahlt.

6. Wo wartet man auf die Gäste?

Erscheinen Sie zehn Minuten vor dem vereinbarten Termin und prüfen Sie die Tischreservierung. Warten Sie auf Ihre Gäste an der Bar. Denken Sie daran, die Gäste einander vorzustellen.

7. Die Sitzordnung: Wer sitzt wo?

Machen Sie sich bei einer größeren Runde im Vorfeld Gedanken über die Sitzordnung. Ihr Ehrengast sitzt rechts von Ihnen oder Ihnen gegenüber. Die Mitarbeiter beider Seiten sollten so platziert werden, dass fachbezogene Gespräche möglich sind – also nicht den Buchhalter zum Programmierer setzen.

8. Worüber sollte man sprechen?

Nehmen Sie keine Zehn-Punkte-Agenda mit in das Geschäftsessen. Hier gilt es, die Beziehungsebene zum Geschäftspartner aufzubauen und keine Arbeitsbesprechung daraus zu machen. Gehen Sie besser mit ein bis zwei in Gedanken notierten geschäftlichen Themen in den Abend, die Sie erst nach dem Hauptgang aufgreifen. Ziel sollte es sein, einen (weiteren) Termin im Büro entstehen zu lassen. Fängt der Kunde mit geschäftlichen Themen an, dürfen Sie natürlich einsteigen.

9. Sie sind der Moderator

Führen Sie Smalltalk mit Ihren Gästen und beziehen Sie dabei auch die schweigsameren Personen aktiv ein.

10. Essen vorbestellen?

Denken Sie daran: Als Gastgeber sind Sie Regisseur. Bei einer Gruppe von mehr als sechs Personen bestellen Sie das Essen vor, im kleineren Kreis geben Sie Ihren Gästen Empfehlungen für die Menüwahl.

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