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Google Chrome

13 Gründe gegen den Download

16.03.2017
Von Peter Wayner und
Florian beschäftigt sich mit dem Themenbereich IT-Security und schreibt über reichweitenstarke und populäre IT-Themen an der Schnittstelle zu B2C. Daneben ist er für den Facebook- und LinkedIn-Auftritt der COMPUTERWOCHE zuständig.
Chrome mag der beliebteste Browser der Welt sein. Das heißt aber noch lange nicht, dass es auch der Beste ist.

Na gut, vielleicht haben wir da gerade ein bisschen übertrieben. Chrome ist ein toller Browser, Google hat in diesem Fall echt einen guten Job gemacht - und schiebt kontinuierlich Verbesserungen nach. Der Markt weiß das zu schätzen: Etliche Untersuchungen und Studien weisen Googles Chrome als den mit Abstand beliebtesten Browser weltweit aus.

Ist ja auch kein Wunder, schließlich läuft Chrome äußerst stabil. Das liegt auch daran, dass man sich bei der Architektur entschieden hat, jede Webseite einem separaten Prozess zuzuordnen. Vom exzellenten HTML5-Support, einem Schwall an Erweiterungs- und Synchronisierungs-Möglichkeiten sowie der engen Verzahnung mit Googles Cloud-Services ganz zu schweigen.

Dennoch gilt auch im Fall von Chrome: "Nobody’s perfect". Noch dazu gibt es eine mehr als ausreichende Zahl an alternativen Browsern. Wir nennen Ihnen 13 gute Gründe dafür, sich diese ruhig einmal etwas genauer anzusehen.

13 Gründe gegen die Nutzung von Google Chrome.
13 Gründe gegen die Nutzung von Google Chrome.
Foto: Pavel Ignatov - shutterstock.com

1. Sie lieben schnelle Downloads

Die Jungs von Opera waren die Ersten, die ihre Server zwischen Browser und Netz "gepackt" haben. Einen Mittelsmann dazwischen zu schalten kann einige Dinge im Leben verlangsamen. Das ist hier allerdings nicht der Fall. Opera hat sein "Turbo"-System so konzipiert, dass Webseiten gecacht und sämtliche Daten komprimiert werden. Das spart Datenvolumen und macht den Seiten beim Laden Beine. Deswegen bieten zahlreiche andere Browser ähnliche Funktionen an. Chrome-User können beispielsweise auf die "Datensparmodus"-Erweiterung zurückgreifen.

2. Sie lieben JavaScript. Und zwar in schnell.

Benchmarks sind wankelmütig und spiegeln nicht zwingend die echte Browsing-Performance wider. Trotzdem sind sie besser als nichts. Darum hat man bei DigitalTrends sieben verschiedene Browser durch drei verschiedene Benchmark-Sets (JetStream, Octane und Kraken) gejagt. Chrome konnte dabei keinen Sieg erringen. Ok, es war ab und an mal knapp, aber Edge, Opera und Vivaldi konnten sich in den meisten Tests gegen den Google Browser durchsetzen.

3. Sie nutzen einen (oder mehrere) Akku(s)

Dass die Quelle Akku früher oder später versiegt, dürfte hinlänglich bekannt sein. Opera verfügt deshalb über ein Stromspar-Feature, das Hintergrundaktivitäten und augenschmeichelnden aber sonst sinnlosen Animationen den Garaus bereitet. Das zahlt sich aus. Sagt zumindest Opera: In eigenen Tests wollen die Norweger bewiesen haben, dass ihr Browser 35 Prozent länger "kann" als Chrome. Das wiederum soll einer Nutzungszeit von etwa einer Stunde entsprochen haben.

Mac-Nutzer sollten außerdem auch mal Safari in Erwägung ziehen. Das Magazin "Cult of Mac" kam in einem Test zu dem Ergebnis, dass ein MacBook mit Safari ebenfalls 35 Prozent länger durchhält als mit Chrome.

4. Sie verabscheuen Phishing

Der Sicherheitsanbieter NSS Labs hat Googles Chrome, Microsofts Edge und Mozillas Firefox auf ihre Widerstandsfähigkeit in Sachen Phishing untersucht. Dazu besuchten die Experten infizierte Webseiten und führten Messungen durch, wann - und ob - die Browser reagierten. Dabei blockte Edge am Ende die meisten URLs (93 Prozent) vor Chrome (86 Prozent) und Firefox (85 Prozent). Während der 12-tägigen Tests im Oktober 2016 wurden 991 schadhafte URLs aufgerufen. Wir wissen zwar nicht wie oft Sie auf maliziöse Links klicken, aber Microsoft scheint das mit dem sicheren Browser ziemlich ernst zu nehmen.

Inhalt dieses Artikels

 

Karsten H

Mein Begeisterung über diesen Artikel mit seiner nahezu reißerischen Überschrift hält sich in sehr engen Grenzen - von den zu erwartenden Berichten entweder über echte Chrome-Risiken oder aber einen seriösen Browser-Vergleich ist er jedenfalls Lichtjahre entfernt und der Informationsgehalt - einschließlich der eingefügten HTML5-Unterstützungsgrafik von vor 5 (!) Jahren - tendiert eindeutig gegen Null. Obacht, Redaktion - so fängt man sich höchstens Newsletter-Abmeldungen ein.

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