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26.04.2011 - 

Notebook mit Doppel-Bildschirm

Acer Iconia im Test

Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
Das Acer Iconia ist ein Notebook ohne Tastatur, aber mit zwei berührungsempfindlichen Bildschirmen. Ist Acers Idee vom tastaturlosen Notebook revolutionär oder unausgegoren? Der Test sagt es Ihnen.
Im Test: Notebook mit Doppel-Display Acer Iconia
Im Test: Notebook mit Doppel-Display Acer Iconia
Foto: Acer

Klappt man das Acer Iconia auf, blickt man auf einen 14 Zoll großen Bildschirm – nicht ungewöhnlich. Etwas ungewöhnlicher ist schon, dass dieser Bildschirm berührungsempfindlich ist. Absolut besonders ist aber, dass dort, wo sich bei einem Notebook üblicherweise die Tastatur befindet, ein zweiter 14-Zoll-Bilschirm sitzt – der ebenfalls auf Fingereingaben reagiert.

Die Idee des Acer Iconia: Auf diesem zweiten Bildschirm erscheinen die Bedienelemente, die zum Programm passen, das auf dem oberen Bildschirm läuft.
Das funktioniert natürlich nur mit angepasster Software. Acer hat auf dem Iconia einige passende Programme installiert. Man ruft sie über den Acer Ring auf, eine zentrale Steuer-Software, die sich öffnet, wenn man den unteren Bildschirm gleichzeitig mit fünf Fingern berührt.

Programme öffnen durch Handauflegen

Über den Acer Ring startet man beispielsweise den TouchBrowser, der unter anderem die Pinch-Zoom-Geste unterstützt. Zum Eingeben einer URL aktiviert man über ein kleines Tastatur-Symbol die virtuelle Tastatur auf dem unteren Bildschirm, woraufhin die Webseite automatisch nur auf den oberen Bildschirm hüpft. Auch bei den Programmen für Musik, Bilder und Filme - TouchMusic, TouchPhoto und TouchVideo - werden die Medieninhalte auf dem oberen Bildschirm angezeigt, das Programm-Menü und die Steuertasten unten. Mit dem Programm Gesture Editor kann man neue Gesten festlegen, die bestimmte Aktionen auslösen: Zum Beispiel lässt sich durch das Zeichnen einer Linie der Browser starten.
Das Tool Social Jogger öffnet auf dem unteren Bildschirm einen dreigeteilten Desktop mit Apps für Facebook, YouTube und Flickr, während man die entsprechende Webseite auf dem oberen Display aufrufen kann.