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01.06.2011 - 

Test-Duell - CPUs mit Grafik

AMD A8-3850 versus Intel Core i5-2500K

Michael Schmelzle
AMD präsentiert mit der A-Serie Desktop-CPUs mit integriertem Grafikkern. Der Test vergleicht die AMD-Prozessoren mit Intels Konkurrenz-Baureihe Sandy Bridge.

AMDs A-Serie, Codename Llano, integriert auf einem 32-nm-Siliziumplättchen vier CPU-Kerne, einen Radeon-HD-6500-Grafikkern sowie Schnittstellen für Speicher-, Grafik- und Peripherieanbindung. Die CPU-Kerne der A-Serie basieren auf der Phenom-II-Architektur, müssen allerdings aus Platzgründen auf den dreistufigen Pufferspeicher verzichten. Stattdessen greifen alle A-Kerne gemeinsam auf einen ein Megabyte großen L2-Cache zu.

Insgesamt vier CPUs der A-Serie bietet AMD zum Start an: A6-3600, A6-3650, A8-3800 und A8-3850. Die 65-Watt-Modelle A6-3600 und A8-3800 beherrschen die automatische Übrtaktungsfunktion Turbo Core: Der A6-3600 kann seine Grundtaktfrequenz von 2,1 auf 2,4 GHz bei einzelnen Kernen erhöhen. Beim A8-3800 mit 2,4 GHz Grundtaktfrequenz erhöht Turbo Core auf 2,7 GHz. Die Modell A6-3650 und A8-3850 müssen ohne Turbo Core auskommen. Dafür besitzen die 100-Watt-CPUs mit 2,6 beziehungsweise 2,9 GHz bereits eine höhere Taktfrequenz.

Sockel FM1 mit 905 Signalkontakten: Steckplatz für AMD-Prozessoren der A-Serie
Sockel FM1 mit 905 Signalkontakten: Steckplatz für AMD-Prozessoren der A-Serie

Aufgrund des integrierten DirectX-11-Grafikkerns muss AMD bei der A-Serie auch den bewährten Prozessorsteckplatz AM3 ausmustern. Stattdessen nehmen die A-Prozessoren im neuen Sockel FM1 mit 905 Signalkontakten Platz. Die Modellpalette der A-Serie unterteilt AMD aufgrund der Leistungsfähigkeit des Grafikkerns in A6- und A8-Varianten. Die A6-CPUs verwenden den Radeon HD 6530D mit einem Chiptakt von 443 MHz und 320 Shader-Einheiten. Die A8-Modelle nutzen den stärkeren Radeon HD 6550D mit einem Grafikchiptakt von 600 MHz und 400 Shader-Einheiten.

Vergleich der Architekturen: AMDs APU (Accelerated Processing Unit) auf der linken Seite und Intels zweite Core-Generation (Sandy Bridge)
Vergleich der Architekturen: AMDs APU (Accelerated Processing Unit) auf der linken Seite und Intels zweite Core-Generation (Sandy Bridge)

Die Prozessoren der A-Serie integrieren einen Dual-Channel-Speicher-Controller für DDR3-Speichermodule mit Datentaktfrequenzen von 1066, 1333, 1666 und 1866 MHz. DDR3-1866 unterstützt der Speicher-Controller allerdings nur, wenn für jeden Kanal ein Speicherriegel aktiv ist. Ebenfalls im Prozessor integriert ist eine x16-PCI-Express-2.0-Schnittstelle, über die sich eine Grafikkarte direkt ansteuern lässt.