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23.04.2009

Bosch verzeichnet stark rückläufiges Geschäft ... (zwei)

Bosch geht davon aus, dass das erste Quartal den Tiefpunkt der Entwicklung markiert. Die nächsten Quartale werden nicht mehr ganz so negativ ausfallen, schätzt Fehrenbach. Gegen Jahresende schließt der Manager auch Zuwächse nicht aus, die allerdings dann auf einer niedrigen Vorjahresbasis beruhten.

Bosch geht davon aus, dass das erste Quartal den Tiefpunkt der Entwicklung markiert. Die nächsten Quartale werden nicht mehr ganz so negativ ausfallen, schätzt Fehrenbach. Gegen Jahresende schließt der Manager auch Zuwächse nicht aus, die allerdings dann auf einer niedrigen Vorjahresbasis beruhten.

Für das Gesamtjahr erwartet Bosch nach Fehrenbachs Worten einen sehr deutlichen Umsatzrückgang. Das Minus soll mit aller Anstrengung im einstelligen Prozentbereich gehalten werden. Größer sei allerdings die Herausforderung, das Ergebnis zu sichern. Vor Steuern verdiente Bosch 2008 einen Betrag von 942 Mio EUR, das entspricht einer Marge von 2,1%. Im Jahr davor war bei einem Umsatz von 46,3 Mrd EUR ein Vorsteuerergebnis von 3,8 Mrd EUR bzw 8,2% des Umsatzes erzielt worden.

Bosch hat bereits gegengesteuert und Personalmaßnahmen eingeleitet. Grundsätzlich gelte weiterhin, dass das Stuttgarter Unternehmen die Kernmannschaft so weit wie möglich halten wolle, sagte Fehrenbach. Dazu werde die Möglichkeit der Arbeitszeitverkürzung genutzt. Derzeit befänden sich in Deutschland rund 32.000 Beschäftigte in Kurzarbeit, bei weiteren 26.000 sei die Arbeitszeit tarifvertraglich reduziert worden.

Im Ausland seien rund 35.000 Mitarbeiter von Arbeitszeitverkürzungen betroffen, hieß es weiter. Dort seien auch bereits 3.000 betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen worden. Diese Zahl werde sich im Lauf dieses Jahres noch wesentlich erhöhen, kündigte Fehrenbach an. Auch in Deutschland werde der Personalbestand tendenziell sinken. "Wir werden anstehende strukturelle Anpassungen konsequent angehen und auch absehbare Überkapazitäten abbauen", sagte Fehrenbach.

Webseite: http://www.bosch.com/ -Von Martin Rapp, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 104, martin.rapp@dowjones.com DJG/mmr/rio Besuchen Sie unsere neue Webseite http://www.dowjones.de

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