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04.07.2013 - Klären Sie Ihre Kunden auf

Das weiß Windows über seine Nutzer

Benjamin Schischka
Name, Firma, peinliche Fotos, Angebote – Windows macht kein Geheimnis aus den Daten. Wir zeigen Ihnen, was Sie für Ihre Kunden tun können, wenn sie mehr Schutz brauchen.
Datenschutz im Internet? Oft ist den PC-Usern gar nicht klar, welche Daten sie preisgeben.
Datenschutz im Internet? Oft ist den PC-Usern gar nicht klar, welche Daten sie preisgeben.

Name, Firma, peinliche Fotos, Angebote – Windows macht kein Geheimnis aus den Daten. Wir zeigen Ihnen, was Sie für Ihre Kunden tun können, wenn sie mehr Schutz brauchen.

Sie können davon ausgehen, dass vielen Ihrer Kunden gar nicht bewußt ist, was Windows alles über ihr eigenes Nutzerverhalten weiß und welche Daten angesammelt werden. Es ist sicherlich nicht verkehrt, die Kunden im Rahmen eines Beratungsgespräches darauf hinzuweisen und zu sensibilisieren, welche Informationen das Betriebssystem alles sammelt. Denn oft ist den Kunden gar nicht klar, welche Daten sie preisgeben. Insbesondere an Rechnern, die sich mehrere Mitarbeiter teilen, ist es oft nicht erwünscht, sehen zu können, woran der andere arbeitet – vom Thema Betriebsspionage mal ganz abgesehen.

Tipp 1: Zuletzt geöffnete Programm- und Dokument-Anzeige deaktivieren
Wenn mehrere Personen denselben Rechner benutzen, kann die Auskunftsfreudigkeit von Windows schnell ein Problem werden. Zwar gibt es dafür Benutzerkonten – aber sich abzumelden, nur weil der Partner schnell seine Mails checken will, ist umständlich und verdächtig. Ein einziger Klick auf „Start“ genügt dann, um alle Programme und unter „Zuletzt verwendetet Dokumente“ die letzten 15 Dokumente zu sehen, die vorher geöffnet waren. Per Rechtsklick auf „Start“ unter „Eigenschaften, Startmenü Anpassen, Allgemein“ kann die die Programmliste gelöscht werden. Die Rubrik „Erweitert“ erlaubt übrigens das Deaktivieren und Löschen der kompletten Dokumenten-Liste.

Tipp 2: Mit Freeware die Nach-Hause-Telefonie von Windows abstellen
Aber Windows ist nicht nur auf dem Rechner mitteilsam, es "telefoniert" auch gerne nach Hause, etwa in Form von Fehlerberichtserstattungen oder Daten zur Verwendung des Windows Media Players. Teilweise ist nicht ganz klar, welche Daten nach Redmond gehen und Microsoft gibt an, diese nur zur Verbesserung der Software zu sammeln. Auf der sicheren Seite sind Ihre Kunden mit dem Gratis-Tool XP-Antispy, das auch unter Vista seinen Zweck erfüllt, oder mit xpy, das nicht installiert werden muss. Beide verfügen außerdem über einige Tweaks zum System-Tuning. Explizit für Vista ist das Tool Vispa konzipiert. Es führt auf Wunsch auch Änderungen durch, die die Leistung von Vista erhöhen. Sowohl für XP als auch Windows 7 empfieht sich zudem der Einsatz des PC Welt Tuner Antinerv Pack – bei dem kleinen, kostenlosen Tool unserer Kollegen ist der Name schlicht Programm.

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