Laut McAfee

Die 12 gefährlichsten Weihnachtsfallen

Ronald Wiltscheck widmet sich bei ChannelPartner schwerpunktmäßig den Themen Software, KI, Security und IoT. Außerdem treibt er das Event-Geschäft bei IDG voran. Er hat Physik an der Technischen Universität München studiert und am Max-Planck-Institut für Biochemie promoviert. Im Internet ist er bereits seit 1989 unterwegs.

10. Mails zu falschen Banküberweisungen von Hotels

Viele Menschen reisen zur Weihnachtszeit und so verwundert es nicht, dass Internetkriminelle auch hier E-Mails fälschen, um den Empfänger zum Klicken auf einen Link oder eine angehängte Datei zu bewegen. Zur Reisezeit werden öfters Mails erstellt, die vorgeben, ein Hotel hätte fälschlicherweise eine Überweisung erhalten, die nun wieder auf das Konto des Empfängers zurückgesendet werden soll. Angehängt ist dann ein Bogen, in dem zur Richtigstellung alle Bankinformationen vom Nutzer eingetragen werden sollen. Die Bankinformationen landen aber auch hier wieder nur bei einem Kriminellen.

11. Verlockende Geschenk-Angebote

Es gibt einige Geschenke wie Spielsachen oder elektronische Geräte, die schon früh in der Saison vergriffen sind. Kriminelle nutzen genau diesen Umstand und bieten auf ominösen Websites oder in sozialen Netzwerken diese heiß begehrten Geschenke an, obwohl sie sie natürlich nicht besitzen. Aber der arglose Nutzer ist geblendet von dem Angebot und leicht verführt, seine Kreditkartendaten beim Kauf des Geschenkes einzugeben. Das Geschenk erhält er natürlich nicht, hat dafür aber einem Kriminellen seine Kreditkartendaten übertragen.

12. Die "Ich bin nicht zu Hause"-Masche

Viele Menschen posten leider immer noch viel zu freizügig ihren Aufenthaltsort in sozialen Netzwerken und sind dort gleichzeitig mit Menschen vernetzt, die sie nicht wirklich oder nur über das Internet kennen. Der Hinweis, dass man gerade in den einwöchigen Urlaub startet, kann dann schnell Einbrecher auf den Plan rufen, die in der Zeit der Abwesenheit in aller Ruhe die Wohnung des Urlaubers ausräumen. Die Adresse der meisten Menschen finden sie entweder auch im sozialen Netzwerk oder ganz einfach über Google.


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