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17.12.2014 - 

Geschenktipps zu Weihnachten

Die Smartphone-Favoriten der Technik-Redaktion

Jürgen Hill ist Teamleiter Technologie. Thematisch ist der studierte Diplom-Journalist und Informatiker im Bereich Communications mit all seinen Facetten zuhause. 
Alle Jahre wieder zählen Smartphones zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken – egal, ob für Kinder und Partner oder als Belohnung für sich selbst. Dabei ist das auf dem Markt befindliche Angebot nur schwer überschaubar, das Spektrum reicht von günstigen Kompaktgeräten bis hin zu hochpreisigen Phablets. Die Redakteure unseres Technik-Teams stellen ihre persönlichen Favoriten vor und geben Entscheidungshilfen.

Samsung Galaxy S5: Viel Smartphone für (inzwischen) wenig Geld

Technik-Redakteur Manfred Bremmer setzt wegen der innovativen Features auf das Samsung Galaxy S5.
Technik-Redakteur Manfred Bremmer setzt wegen der innovativen Features auf das Samsung Galaxy S5.
Foto: Joachim Wendler

Auch wenn Samsungs Smartphone-Flaggschiff Galaxy S5 offenbar wie Blei in den Regalen liegt - abgesehen von der etwas einfallslosen Plastik-Optik trifft das Gerüt selbst kaum die Schuld. Technisch kann man nümlich kaum etwas am Galaxy S5 aussetzen: Es verfügt unter anderem über ein leuchtstarkes 5.1-Zoll-SuperAMOLED-Display mit Full-HD-Auflösung, ein superschnellen Snapdragon-801-Chipsatz mit 4 x 2.5 GHz-Kernen und oder eine 16MP-Kamera. Hinzu kommen noch so innovative Features wie ein Finger-Scanner oder Staub- und Wasserschutz nach IP67.

Was dem Top-Smartphone bislang zum Verkaufserfolg gefehlt hat, war allerdings ein angemessener Preis: Eine unverbindliche Preisempfehlung von 699 Euro ist in Zeiten von OnePlus Oneund anderen günstigen Android-Smartphones schlichtweg unrealistisch. Mittlerweile hat Samsung diese Lektion auf schmerzhafte Weise gelernt und versüßt den Kauf eines Galaxy S5 bis zum 6. Dezember mit 100 Euro Rückerstattung (Bedingungen hier). Angesichts der Tatsache, dass das Modell inzwischen bereits ab 399 Euro (effektiv dann 299 Euro) angeboten wird und jetzt sogar schon das Lollipop-Update bereitsteht, ist das Galaxy S5 damit ein wahres Schnäppchen und erhält eine absolute Kaufempfehlung.

Google Nexus 5: Auch Ende 2014 noch aktuell

Ein Schwabe spart auch zu Weihnachten. J?rgen Hill, Leiter des Technik-Teams empfiehlt das noch erh?ltliche Google Nexus 5 als Kompromiss zwischen Preis und Leistung.
Ein Schwabe spart auch zu Weihnachten. J?rgen Hill, Leiter des Technik-Teams empfiehlt das noch erh?ltliche Google Nexus 5 als Kompromiss zwischen Preis und Leistung.

Mein Favorit als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum ist ein alter Bekannter, der seit rund einem Jahr auf dem Markt ist: Das Google Nexus 5. Für mich stellt das Smartphone immer noch die optimale Symbiose aus Preis und Leistung dar. Für 349 Euro Listenpreis beiGoogleerhält der Käufer hier ein Gerät, das sich auch Ende 2014 nicht verstecken muss. LTE, Bluetooth 4.0, Grafikchip Adreno 330, 2GB Arbeitsspeicher, Snapdragon CPU 800 und Full-HD-Display mit 445 ppi sind mit an Bord -sowie der aktuellste WLAN-Standard 802.11ac.

Und nicht zu vergessen: NFC - eine Technik die Apple jahrelang verteufelte und dieses Jahr als grandiose Neuerung mit dem iPhone 6 präsentierte - mit den üblichen Apple-Kastraktionsbeschneidungen. Dank der Hardware-Ausstattung kommen selbst heute mit aktuellen Android-Apps keine Wünsche nach mehr Leistung auf - und Android 5.0, sprich Lollipop, ist auch bereits erhältlich. Ok, die Kamera mit 8 MP mag nicht mehr state of the art sein, aber Hand aufs Herz, was taugen die 16 MP Kameras neuer Smartphones wirklich angesichts der Stechnadel-großen Objektive? Wer wirklich richtig fotografieren will, wird nach wie vor nicht um eine Spiegelreflex oder eine Bridge-Kamera herumkommen.

Das knapp 5 Zoll große Display ist für mich als Mitglied der Generation Lesebrille der optimale Kompromiss zwischen einem Smartphone das noch in die Hemdtasche passt und den neuen 6 Zoll Geräten. Da greife ich dann lieber gleich zu einem kleinen Tablet der 8- oder 9-Zoll-Klasse. Das Killer-Argument für das Google-Handy ist für mich schlicht, dass ich 18 bis 24 Monate mit Upgrades auf neue Android-Betriebssysteme rechnen darf. Eine Tatsache, warum ich als ursprünglich begeisterter Nutzer eines Samsung Galaxy S1 und S3 mittlerweile um Geräte dieses Herstellers einen weiten Bogen mache und Devices dieses Herstellers aufgrund seiner miserablen Update-Politik nur noch meinem schlimmsten Feind unter den Christbaum legen würde. Würde Geld keine Rolle spielen - was bei einem gebärtigen Schwaben eigentlich nie der Fall ist, dann wäre dasLG G3ein weiterer heißer Kandidat als Weihnachtsgeschenk.