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08.07.2015 - 

Versicherung nutzt Cloud zur Kostensenkung

Heidelberger Leben Gruppe setzt auf Cancom BusinessCloud

Karl-Erich Weber, Jahrgang 1959, ist Kaufmann, Autor, freier Journalist und Redakteur. Hauptberuflich seit 1991 mit ITK und Unterhaltungselektronik befasst, schreibt er seit 1998 für unsere Redaktion. Seine ITK-Lieblingsthemen sind die News, Analysen und Projektionen aus Wirtschaft, Markt und Fachhandel sowie die Hersteller mit ihren Produkten. Zudem bloggt, kritisiert und kommentiert er leidenschaftlich Medien und Politik. 
Die Lebensversicherer aus Heidelberg haben wichtige Teile ihrer Anwendungslandschaft in die BusinessCloud des Münchener Dienstleisters transferiert. Dieser ist auch für das Unternehmensnetzwerk des Versicherers zuständig.

Die Heidelberger Leben Gruppe hat wichtige Teile ihrer IT-Infrastruktur-Umgebung in weniger als sieben Monaten umfassend modernisiert und bezieht ihre Programme künftig aus der BusinessCloud der Cancom-Gruppe. Der IT-Konzern verantwortet neben dem Firmennetz auch das interne Netz des Unternehmens und bietet ein User Help Desk mit Rund-um-die-Uhr IT-Support für deren Mitarbeiter.

Die runderneuerte IT-Plattform der Versicherung bildet die infrastrukturelle Grundlage, um Pflege und Betreuung der verwalteten Bestände sowohl schnell, effektiv und kostenminimiert realisieren zu können.
Die runderneuerte IT-Plattform der Versicherung bildet die infrastrukturelle Grundlage, um Pflege und Betreuung der verwalteten Bestände sowohl schnell, effektiv und kostenminimiert realisieren zu können.
Foto: Cancom

Rund 350 Anwender nutzen nun sämtliche Applikationen über eine virtuelle Desktop-Landschaft aus den Hochsicherheitsrechenzentren in Deutschland. In Zukunft sollen auch die Mitarbeiter der Skandia Deutschland und Österreich, die seit Oktober 2014 zur Versicherungsgruppe gehören, auf die neue Plattform zugreifen können.

Für die Heidelberger Leben stehen Thin Clients zur Verfügung, über die sie mittels Citrix-Umgebung auf Standard-Programme wie etwa Microsoft Office 2013 zugreifen können. Hinzu kommen je nach Abteilung und Mitarbeiter spezialisierte Anwendungen, die sich per Knopfdruck dazu schalten lassen. Durch die Virtualisierung kann nun auch extern oder mobil mit Token-Zugangscode auf die Desktops zugegriffen werden. Weiterhin stehen Notebooks zur Verfügung, die mittels hardwareseitiger Festplattenverschlüsselung gesichert sind.

Software Defined Infrastructure in Deutschland 2016

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Software Defined Infrastructure (SDI) hilft Ihnen IT-Ressourcen kosteneffizienter und flexibler zu nutzen.
Weitere Vorteile und eine Roadmap zur SDI laut IDC erfahren Sie in dieser Studie.

"Als Versicherung und Konsolidierungsplattform im Besonderen sind wir auf eine hochverfügbare und ausfallsichere IT-Umgebung angewiesen", so Markus Deimel, Chief Information Officer und Mitglied des Vorstands bei der Heidelberger Leben Gruppe. "Mit der Cancom-Tochter Pironet NDH haben wir für unsere IT-Neuausrichtung einen strategischen Partner gefunden, der uns den Zugang zu State-of-the-Art-Technologie verschafft. Wir erhalten für unsere Cloud-Umgebung präzise vereinbarte Qualitätszusagen, vom Anwendungsbetrieb im Rechenzentrum über die Netzanbindung bis hin zu den einzelnen Arbeitsplatzrechnern."

"Damit wir mit unserem neuen Geschäftsmodell erfolgreich sein können, ist eine Best-in-Class-IT-Plattform erforderlich. Mit dem Gang in die Cloud haben wir daher unsere bislang heterogene IT-Landschaft weitestgehend standardisiert und hochgradig modernisiert. Dadurch erreichen wir die Integrationsfähigkeit und die notwendige Transformationsgeschwindigkeit, die für unser dynamisches Geschäftsmodell so elementar sind. Gleichzeitig werden wir flexibler in der Ressourcenallokation und reduzieren unsere Kosten - etwa für Support-Leistungen - deutlich", erläutert Wolfgang Appl, Leiter IT-Betrieb der Heidelberger Leben. (KEW)

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