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22.05.2007

IBM bringt schnellsten Prozessor

IBM hat mit dem "Power6"-Prozessor die schnellste CPU vorgestellt, die derzeit am Markt ist. Sie soll auch die beiden Mittelklassefamilien antreiben.

Big Blue präsentierte mit dem Power6 den schnellsten je gebauten Mikroprozessor. Der Chip ist mit 4,7 Gigahertz getaktet und verfügt über zwei Rechenkerne (Dual-Core). Damit ist der Baustein doppelt so schnell wie der Vorgänger "Power5", nimmt aber laut IBM nicht mehr Strom auf. Power6 benötigt also die gleiche Energiemenge für Betrieb und Kühlung wie der ältere Bruder, liefert aber doppelt so viel Leistung. "Anwender können den neuen Chip dazu verwenden, die Leistung um 100 Prozent zu erhöhen oder den Energieverbrauch virtuell zu halbieren", erklärte ein IBM-Sprecher.

Der Hersteller wird den Power6 in allen zukünftigen Modellen der Server-Familien "System p" und "System i" einsetzen. Um die Leistungsfähigkeit der CPU zu demonstrieren, verweist IBM auf den TPC-C-Benchmark. Demzufolge weist ein mit dem Power6 bestückter Server pro Rechenkern eine dreimal so hohe Rechenleistung auf wie ein "Superdome"-System von Hewlett-Packard (HP). Diese Maschinen arbeiten mit Intels aktuellem "Itanium"-Prozessor. Hohe Bandbreite

Auch in puncto Bandbreite liefert der Power6 Bemerkenswertes: 300 GB pro Sekunde. Damit, so behauptet IBM, sei die hauseigene CPU 30mal so schnell wie die Itanium-Chips. Ein Power6-System könne den kompletten iTunes-Katalog in rund 60 Sekunden herunterladen. Um mit der Bandbreite Schritt zu halten, haben die IBM-Ingenieure dem Prozessor einen Cache-Speicher mit 8 MB eingebaut.

Als erster Server kommt "System p 570" in den Genuss der neuen CPU. Er empfiehlt sich auch als Konsolidierungsplattform. IBM hat dem Server spezielle Hard- und Software implementiert, die es erlauben, dass sich der Rechner in viele virtuelle Einzelmaschinen unterteilen lässt und nach Herstellerangaben beispielsweise 30 von Suns Maschinen vom Typ "SunFire v890" in einem Gehäuse konsolidieren kann. (jm/kk) u

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